
Forschungsförderung
Die Bayerische Forschungsallianz hilft bayerischen Akteuren dabei, die für die Umsetzung ihrer Forschungsvorhaben benötigte Förderung erfolgreich einzuwerben (über regionale, nationale und vor allem europäische Förderprogramme). Damit Wissenschaftler erfolgversprechende Projekte in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern optimal vorbereiten können, bietet die BayFOR - sowie für spezielle Regionen die Bayerischen Hochschulzentren - mit der Kooperationsförderung BayIntAn eine Anbahnungshilfe zur Unterstützung der Forschermobilität. Die BayFOR betreut diese Aufgabe im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Kooperationsförderung BayIntAn
Bei der Kooperationsförderung BayIntAn handelt es sich um eine Anbahnungshilfe für internationale Forschungskooperationen. Es bietet Zuschüsse für Reise- und Aufenthaltskosten. In der Regel können Personalkosten sowie entstehende Sachkosten nicht bezuschusst werden.
Insbesondere in der frühen Phase von Kooperationsvorhaben schließt es damit eine bestehende Lücke im Fördersystem. Forscherinnen und Forscher können sich bereits in dieser Phase einer internationalen Kooperation direkt vor Ort persönlich austauschen und ihre Arbeit effizienter vorantreiben.
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt die Mittel für die Kooperationsförderung BayIntAn zur Verfügung, die Bayerische Forschungsallianz übernimmt dabei die Vergabe der Förderung. Weitere Informationen über die Anbahnungshilfe finden Sie unter Kooperationsförderung BayIntAn.
EU-Forschungsförderung
Mit der Lissabon-Strategie aus dem Jahr 2000 erhielt die Europäische Forschungspolitik neue Impulse und Leitlinien für das 21. Jahrhundert. Durch Forschung und Innovation soll Europa zu dem wettbewerbsfähigsten, wachstumsfreudigsten und wissensbasiertesten Wirtschaftsraum der Welt werden.
Ein weiterer Grundstein aus dem Jahr 2000 ist die Schaffung eines „Europäischen Forschungsraums“ (ERA), der den Forschungs- und Wirtschaftsraum Europa konsolidieren soll. Hierbei will die EU-Kommission den Weg für einen „Binnenmarkt der Forschung“ ebnen – einen Markt, in dem sich Wissenschaftler, Know-how und Technologien frei bewegen können und eine adäquate europäische Forschungs- und Technologiepolitik implementiert werden kann.
Zum Erreichen dieses Ziels werden Instrumente eingesetzt, wie zum Beispiel das 7. Forschungsrahmenprogramm, die nationale Forschungskapazitäten auf europäischer Ebene bündeln und mit europäischen Finanzierungsmitteln unterstützen. Weitere Informationen zum 7. Forschungsrahmenprogramm finden Sie unter
7. Forschungsrahmenprogramm beziehungsweise zum zukünftigen Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung „Horizon 2020“ unter Horizon 2020.
Als komplementäre Maßnahmen bieten sich Fördermittel aus anderen Töpfen der EU, wie zum Beispiel aus der Umweltpolitik (LIFE+), der Regionalpolitik (EFRE) oder aus der Kohäsionspolitik (Sozial- und Kohäsionsfonds). Weitere Informationen dazu finden Sie unter EU-Förderprogramme im Überblick.
Neuigkeiten
Neue Adresse unseres Nürnberger Büros:
Rathenauplatz 2, 90489 Nürnberg
Stichtag zur Einreichung von BayIntAn-Anträgen:
vorauss. 23.06.2013
Nähere Infos hier.
Gelungene Informationsveranstaltung zu Horizon 2020
Broschüre „AAL made in Bavaria“ erschienen

