FORNANO

FORSCHUNGSVERBUND FüR MINIATURISIERTE ANALYSEVERFAHREN DURCH NANOTECHNOLOGIE

Ziel des Forschungsverbunds ist, Verfahren der Nanostrukturierung mit denen der nanoskaligen chemischen und biochemischen Oberflächenfunktionalisierung und Selbstorganisation sowie hochempfindlichen, ortsauflösenden elektrischen und optischen Nachweisverfahren zu verknüpfen, um neue Werkzeuge zur Handhabung und zum Nachweis kleinster Stoffmengen zu entwickeln, die in der Biotechnologie und der Umwelttechnik ebenso ihre Anwendung finden wie in der Medizintechnik und Pharmakologie. Dabei sollen empfindlichste Sensorsysteme basierend auf innovativen Nachweistechniken entwickelt werden, die es gestatten, kleinste chemische, biochemische und medizinisch relevante Stoffmengen und deren Wechselwirkung bis hinunter zu einzelnen Molekülen nachzuweisen. Auch sollen neue Verfahren des Stofftransports, der Mischung und der spezifischen Separation kleinster Stoffmengen entwickelt werden.
Ziel ist es dabei letztendlich, Transport- und Nachweisverfahren als kleinste Laborsysteme auf der daumennagelgroßen Fläche mikrostrukturierter Chips zusammenzufassen. In derartigen "Lab-on-a-Chip"-Systemen werden komplexe chemische und biochemische Analyseverfahren mit einer signalverarbeitenden Elektronik und Optoelektronik zur Detektion und zur Steuerung physikalischer, chemischer und biochemischer Vorgänge integriert und gestatten so den schnellen und materialschonenden Nachweis von Schadstoffen, Krankheitserregern und biologischen Informationträgern.

Netzwerk:
ForNano gliedert sich in 9 Teilprojekte, die an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Walter-Schottky-Institut der Technischen Universität München, der Universität Würzburg und der Universität Augsburg angesiedelt sind.

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Gefördert durch:

Gründungsdatum:
01.2002

Ende:
12.2004