Bayern - Alberta

Anders als die langjährige Zusammenarbeit zwischen Bayern und Québec, die in einem festen institutionellen Kooperationsrahmen abläuft, liegt der wissenschaftlich-technische Dialog mit Alberta erst in den Anfängen.

Dennoch sind im Bereich Öl und Gas im weitesten Sinn sowohl gemeinsame Forschungsinteressen als auch komplementäre Ansätze bereits erkennbar.

Dies wurde anlässlich der von Staatssekretär Hans Spitzner initiierten Delegationsreise nach Alberta (12.-16. Juni 2007) besonders deutlich. Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft nahmen sieben Wissenschaftler aus bayerischen Universitäten und Forschungszentren an der Reise teil. In Gesprächen mit Wissenschaftlern aus Alberta konnten bilaterale Forschungskooperationen in die Wege geleitet werden, die sich gegebenenfalls zu multilateralen Verbundprojekten entwickeln sollen – mit dem Ziel, gemeinsam am 7. Forschungsrahmenprogramm der EU teilzunehmen.

Im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei unterstützt die wissenschaftliche Koordinierungsstelle Bayern-Québec/ Alberta/ International in der Bayerischen Forschungsallianz den Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte. Dazu ist im Januar 2008 ein neues Mobilitätsprogramm für Wissenschaftler an bayerischen Hochschulen eingerichtet worden, das schnelle und gezielte Vernetzungsaktivitäten ermöglicht.


ABBY-Net: Auftaktveranstaltung in München

Vom 10.-12. November 2011 kamen 27 Wissenschaftler aus Alberta (Kanada) und Bayern zur Auftaktveranstaltung des neu gegründeten bilateralen Forschungsnetzwerkes ABBY-Net in München zusammen.

Die interdisziplinär angelegte Forschungsgruppe ABBY-Net widmet sich der Frage der nachhaltigen Ko-Entwicklung von Energiesystemen und Ökosystemen. Wissenschaftler aus den Bereichen Umwelt, Energie und Informatik sind daran beteiligt. Neben erfahrenen Wissenschaftlern wird ABBY-Net auch an die 30 Nachwuchswissenschaftler (Masterstudenten und Doktoranden) in das Forschungsnetzwerk integrieren. Letztere werden in einer speziell für sie eingerichteten Sommerschule an die Schwerpunktthemen der internationalen Kooperation herangeführt.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Forschungsarbeit stehen vier Themenbereiche: Energieproduktion, -transport und -speicherung; die Auswirkungen von neuen und innovativen Energieinfrastrukturen und -verfahren auf die Ökosysteme; der Einfluss sich ändernder Umweltverhältnisse auf Energiesysteme; nachhaltige Wasserwirtschaft. Neue Methoden der Datengewinnung (Sensoren, Sensorennetzwerke, Fernerkundung) und -analyse (Management, Fusion, Compression, Mining) ebenso wie neue integrative Modellierungs- und Evaluierungssysteme werden hierfür herangezogen.

Vorgesehen ist ein jährlicher Workshop, der abwechselnd in Bayern und Alberta stattfinden soll. Der erste zweitägige Workshop in München befasste sich mit dem Thema „Natural Resource Management and Energy Systems under Changing Environmental Conditions“ und diente dazu, über den fachlichen Austausch hinaus die gemeinsame Arbeitsweise für die kommenden drei Jahre abzustimmen sowie eine ausgewogene bilaterale Drittmittelstrategie zu erarbeiten.

Der nächste Workshop wird vom 4.-13. August 2012 zusammen mit der ersten ABBY-Net-Sommerschule in Kananaskis, der Feldstation der Universität Calgary, stattfinden.

Munich Workshop November 10-12: Minutes

ABBY-Net Website 

Links


Neues Innovationssystem in Alberta!

www.albertainnovates.ca


Newsletter der kanadischen Botschaft in Berlin

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German-Canadian Centre for Innovation and Research

GCCIR

 


Vergangene Aktivitäten

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Dr. Florence Gauzy

E-Mail:
Internet: http://www.bayfor.org

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