
Pressemitteilungen
23.04.2010
Förderprogramme für Umweltforschung und Umwelttechnologien
Trainingsworkshops zur Antragsverfassung
Vom 27. April bis zum 25. Juni 2010 organisiert die Bayerische
Forschungsallianz gemeinsam mit mehreren Partnern eine Reihe von
Trainingsworkshops zur Antragsverfassung für europäische,
nationale und bayerische Förderprogramme im Umweltbereich.
Interessierte Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und
Behörden in Bayern erfahren aus erster Hand die inhaltlichen
und formalen Kriterien einer Antragsverfassung in den jeweiligen
Programmen. Mit diesem praxisnahen, fachspezifischen
Wissensvorsprung erhöhen sie ihre Förderchancen
erheblich.
Im Umweltsektor bieten europäische, nationale und
bayerische Förderprogramme für Forschung und Entwicklung
die Chance einer finanziellen Unterstützung für
innovative Ideen. Häufig jedoch sind potentielle Antragsteller
angesichts der zahlreichen Angebote überfordert. Für das
eigene Forschungsvorhaben das passende Förderprogramm zu
identifizieren, stellt die erste Hürde dar. Doch auch nach
erfolgreicher inhaltlicher Zuordnung können brillante
Projektideen an einfachen formalen Antragsfehlern scheitern −
für den Antragsteller äußerst
ärgerlich.
Die Workshop-Reihe schafft praxisnahe Abhilfe und beantwortet fach- und programmspezifisch die wichtigsten Fragen zu den folgenden Bereichen: inhaltliche und administrative Vorgaben bei der Antragstellung, Aufbau des Forschungskonsortiums, Kalkulation des Budgets, Ablauf der (Vertrags-) Verhandlungen und Organisation des Projekt-Managements. So können die Teilnehmer einerseits ihre Idee dem passenden Förderprogramm zuordnen und anderseits die formalen Bedingungen einer Antragsverfassung kennenlernen. Darüber hinaus können sie während der Workshops ihre Kontakte zu relevanten Netzwerkakteuren aus dem Umweltbereich pflegen und weiter ausbauen.
Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen
Die Workshops werden im Verbund mit folgenden Institutionen veranstaltet, die für Beratung und Unterstützung im Rahmen von europäischen, nationalen sowie bayerischen Förderprogrammen zuständig sind:
27. April 2010: Ökoinnovationen und
Life+
Veranstalter: IHK für München und Oberbayern, Bayerisches
Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
19. Mai 2010: Innovationsgutscheine,
ZIM-SOLO
Veranstalter: Handwerkskammer für München und
Oberbayern
15. Juni 2010: ZIM-SOLO
Veranstalter: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH
16. Juni 2010: Alpenraum (INTERREG IVB)
Veranstalter: Deutsche Kontaktstelle Alpenraumprogramm
23. Juni 2010: 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7) der
EU
Veranstalter: Bayerische Forschungsallianz GmbH
25. Juni 2010: Hochtechnologien für das 21.
Jahrhundert
Veranstalter: Bayerische Forschungsstiftung
Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe und den
jeweiligen Institutionen sind im Internet verfügbar: www.bayfor.org/umweltworkshops
Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist,
ist eine Anmeldung erforderlich. Im Anmeldeformular sind auch alle
Details zu den einzelnen Veranstaltungen enthalten: www.bayfor.org/umweltanmeldung
Über das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU
(FP7)
Die von der BayFOR am 23. Juni 2010 organisierte Veranstaltung
widmet sich dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP7). Unsere
Experten informieren über die aktuellen Ausschreibungen der EU
im Umweltbereich und wie sich Forschungsprojekte in diesem Rahmen
erfolgreich positionieren lassen. Mit dem FP7 hat die
Europäische Kommission das weltweit größte
Investitionsprogramm für Forschung und Entwicklung geschaffen
- dafür stellt sie von 2007 bis 2013 über 53 Mrd. Euro an
Fördermitteln zur Verfügung. Einen Schwerpunkt bildet
hierbei die Förderung von Umweltforschung und
Umwelttechnologien mit Förderfeldern wien Klimawandel,
Umweltverschmutzung, nachhaltiges Ressourcenmanagement sowie
Werkzeuge für Erdbeobachtung. Neben Hochschulen und
Forschungseinrichtungen haben auch kleine und mittelständische
Unternehmen die Möglichkeit, sich an den europäischen
Forschungsprojekten zu beteiligen.
Die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) ist eine gemeinnützige GmbH; sie berät und unterstützt Wissenschaftler aus bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Wettbewerb um nationale und europäische Forschungsgelder, insbesondere im Hinblick auf das 7.Forschungsrahmenprogramm der EU. Neben dem Kernbereich der EU-Forschungsförderung ist die BayFOR in zwei weiteren Bereichen aktiv: Zum einen koordiniert sie die gemeinsamen Aktivitäten der Bayerischen Forschungsverbünde und fördert gleichzeitig deren Vernetzung auf der europäischen Ebene. Zum anderen werden mit dem Geschäftsfeld „Internationale Wissenschaftskooperationen“ Meilensteine im internationalen Forschungs- und Innovationswettbewerb zwischen den Partnerregionen Bayern-Québec und Bayern Alberta gelegt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bayfor.org.
Kontakte bei der BayFOR:
Dr. Thomas Ammerl
Wissenschaftlicher Referent Umwelt
Tel: +49 (0)89-9901888-17
Email:
