
FORBAU
FORSCHUNGSVERBUND VIRTUELLE BAUSTELLE − DIGITALE WERKZEUGE FüR DIE BAUPLANUNG UND -ABWICKLUNG Sieben Lehrstühle der TU München, der Universität Erlangen-Nürnberg, der Hochschule Regensburg und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) arbeiten in diesem Verbund zusammen. Sprecher ist Prof. Günthner. Unterstützt werden die Forschungsstellen von mehr als 30 Industriepartnern, die sich aus Bauunternehmen, Planungs- und Ingenieurbüros, Baumaschinenherstellern und IT-Partnern zusammensetzten. Ziel des Forschungsverbundes ist die Erarbeitung eines Konzeptes zur ganzheitlichen Abbildung eines komplexen Bauvorhabens in einem digitalen Baustellenmodell. Es soll sämtliche Daten hinsichtlich der Planung, Vermessung, Arbeitsvorbereitung, Buchhaltung sowie dem Fortschritt der Baustelle selbst berücksichtigen und in einer integrativen Plattform zusammenführen. Digitale Werkzeuge bilden die Basis für dieses ganzheitliche Konzept. Im Rahmen einer Demonstrationsbaustelle soll dieses schließlich in der Praxis validiert werden. Die Hauptaufgaben des Forschungsverbundes lauten: Bisher sind derartige Ansätze nur wenig verbreitet und auch nur unzureichend in den gesamten Bauablauf integriert. Vor allem im Bereich der CAD-Modellierung würden sich durch eine prozessübergreifende Nutzung über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks deutliche Optimierungspotenziale ergeben. Homepage: http://www.forbau.de
Der Bayerische Forschungsverbund "Virtuelle Baustelle“ – Digitale Werkzeuge für die Bauplanung und -abwicklung (ForBAU) startete am 1. Januar diesen Jahres. Er wird von der Bayerischen Forschungsstiftung in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 2,25 Mio. € gefördert.
Zur Realisierung dieser Aufgabenstellung ist ein Kerngedanke des Projektes die frühzeitige Integration vorhandener innovativer Techniken mit wissenschaflichen Methoden in ein standardisierbares Prozessmodell der Baustellenabwicklung, das über den gesamten Projektverlauf genutzt und weiter bearbeitet wird.
Homepage: http://www.forschungsstiftung.de/
