EUREKA ITEA 3

ITEA 3

EUREKA ist eine europäische Initiative für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. Sie bietet Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen den Rahmen für grenzüberschreitende und marktorientierte Kooperationen zu innovativen Themen. ITEA 3 ist ein Cluster unter EUREKA, das von der Industrie geleitet wird und Projekte im Bereich softwareintensive Systeme und Dienstleistungen (SiSS) unterstützt. Die Fördermittel werden dabei nach Erhalt eines ITEA-3-Labels in den teilnehmenden Staaten über nationale bzw. regionale Förderprogramme vergeben. Diese nationalen Mittel müssen separat beantragt werden.

ITEA 3: Vorteile für Antragsteller

Im Gegensatz zu größeren Programmen verfügt ITEA 3 über einen schlanken Aufbau:

  • Themenoffen: die Projektpartner definieren Inhalt, Umfang, Art und Dauer der Zusammenarbeit
  • Geringer administrativer Aufwand
  • Einfache Antragstellung
  • Schnelle Evaluierung
  • Herausragende Erfolgsquote

Zielgruppen von ITEA 3

Auch wenn das Cluster ITEA 3 industriegetrieben ist, richten sich die Ausschreibungen nicht nur an die Großindustrie, sondern auch an kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Nutzerorganisationen. Diese beteiligen sich im Regelfall als Partner in ITEA-3-Projekten.

Welche Länder nehmen an ITEA 3 teil?

An ITEA 3 beteiligen sich 24 der 28 EU-Mitgliedstaaten – nicht dabei sind Lettland, Polen, die Slowakei und Zypern. Zusätzlich antragsberechtigt sind Projektpartner aus folgenden Nicht-EU-Staaten:

  • Ägypten
  • Israel
  • Kanada
  • Norwegen
  • Schweiz
  • Südkorea
  • Taiwan
  • Türkei
  • Ukraine

Ausschreibungen und Förderbedingungen

ITEA-3-Calls werden einmal pro Jahr veröffentlicht. Der Antragsprozess ist zweistufig: Zunächst wird eine Projektskizze (Project Outline, PO) eingereicht, anschließend ein Vollantrag (Full Project Proposal, FPP). Bei Bewilligung des Antrags erhalten Projekte das ITEA-3-Label, mit dem sich die Projektpartner um nationale Fördermittel in ihren jeweiligen Heimatstaaten bewerben können. In Deutschland dient der DLR Projektträger als Ansprechpartner für ITEA-3-Projekte. Er arbeitet eng mit dem deutschen Fördermittelgeber, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, zusammen.

Spezifika:

  • Ein ITEA-3-Konsortium muss mindestens zwei Partner aus zwei teilnehmenden bzw. einem teilnehmenden und einem assoziierten Staat enthalten, industriegetrieben sowie innovativ und marktorientiert sein.
  • Die Projektdauer ist üblicherweise drei Jahre.
  • ITEA 3 ist – innerhalb des SSiS-Rahmens – themenoffen.
  • Der Zeitrahmen vom Einreichen der Projektskizze bis zum Start des Projekts beträgt ca. 10 Monate.

Kontakt in der BayFOR:

Dipl.-Ing. Robert Iberl

Dipl.-Ing. Robert Iberl
Wissenschaftlicher Referent Informations-/Kommunikationstechnologien |
Natur- & Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 (0)89 9901888-131
E-Mail: iberl@no-spam-pleasebayfor.org

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