Förderinstrumente kombinieren: Horizon 2020 und EFRE

Förderprogramm EFRE

Mit Horizon 2020 hat eine neue Anforderung Einzug in viele Ausschreibungstexte gehalten: In Ergänzung zu den beantragten Mitteln sollen sich Antragsteller aktiv um komplementäre Finanzierungsmöglichkeiten bemühen – etwa um Fördergelder aus dem Strukturfonds EFRE. Bei der Verknüpfung von Horizon-2020- und EFRE-Projekten kann die BayFOR sowohl strategisch beraten als auch aktiv unterstützen.

 

Die BayFOR hilft

Die BayFOR hat Kompetenzen aufgebaut, die es bayerischen F&I-Akteuren erleichtern, derartige Synergieeffekte zwischen Horizon 2020 und EFRE zu erzeugen und davon zu profitieren. Während das komplementäre Beantragen von Mitteln zumindest derzeit nur in Einzelfällen erfolgsversprechend ist, hat die BayFOR sehr gute Erfahrungen damit gemacht, bestehende Projekte zusammenzubringen und dadurch einen Mehrwert für alle Beteiligten zu erreichen.

Horizon 2020 plus EFRE: So geht‘s

Viele Projektstrukturen weisen flexible Bereiche auf, die einen gewissen Gestaltungsspielraum für das Einbinden von Expertise aus anderen Projekten, die etwa unter dem EFRE gefördert werden, bieten. Eine Standardlösung gibt es dafür jedoch nicht, vielmehr sind, neben kreativen Ideen, Kenntnisse und Hintergrundinformationen gefragt bezüglich

  • der bayerischen Strategie zur intelligenten Spezialisierung („Smart Specialisation Strategy“)
  • der spezifischen Regularien der einzelnen Programme
  • aktueller (Projekt-)Vorhaben in Bayern und in ganz Europa, die für ein Matching infrage kommen

Hier kommt die BayFOR ins Spiel. Projektverantwortliche, die Interesse an einem derartigen Zugewinn haben, können gerne Kontakt aufnehmen.

Was ist der EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Der europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist, neben dem Europäischen Sozialfonds (ESF), ein zentraler Strukturfonds der EU. Die Struktur- und Kohäsionspolitik ist ein wichtiger politischer Bereich der Europäischen Union, der mit knapp einem Drittel der Gesamt-Haushaltsmittel der EU budgetiert wird. Ziel ist, Wachstum und Beschäftigung in den strukturschwachen Regionen und Mitgliedstaaten zu fördern und dadurch den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der EU zu stärken.

EFRE in Bayern

In Bayern unterstützt der EFRE in der Förderperiode 2014 bis 2020 die Förderziele „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ sowie die „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ (Interreg). Dabei erhält Bayern von der EU für das Operationelle Programm des EFRE im Ziel „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ von 2014 bis 2020 EU-Mittel in Höhe von rund 495 Millionen Euro, im Rahmen von Interreg sind es 197 Millionen Euro. Mit diesen Mitteln will Bayern die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft stärken und zukunftsfähige regionale Wirtschaftsräume unterstützen. In allen bayerischen Regionen sollen die Einwohner gleiche Lebens- und Arbeitsbedingungen haben.

Das bayerische EFRE-Programm wird in fünf Förderbereichen umgesetzt:

  • Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
  • Klimaschutz
  • Hochwasserschutz
  • Nachhaltige Entwicklung funktionaler Räume

60 Prozent der EFRE-Fördermittel sind für bayerische Regionen reserviert, die sich hinsichtlich der demografischen Entwicklung, der regionalen Arbeitsmarkt- und Wohlstandsfaktoren besonderen Herausforderungen gegenüberstehen.

Die BayFOR ist seit 2014 Mitglied im Begleitausschuss des EFRE-Programms Bayern.

Kontakt in der BayFOR:

Dr. Thomas Ammerl

Dr. Thomas Ammerl
Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie
Tel.: +49 (0)89 9901888-120
E-Mail: ammerl@no-spam-pleasebayfor.org

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