Projektziel und Arbeitsfelder

Aktuell funktioniert die europäische  Wirtschaft noch vielerorts nach dem linearen Prinzip „Produktion – Nutzung – Entsorgung“. Dies soll sich in Zukunft ändern: Die europäische Strategie verlangt einen Wechsel zu einer Kreislaufwirtschaft, die nach Produktion und Nutzung auch eine Wiederverwertung bzw. Weiternutzung vorsieht.

Das Schließen von Stoffkreisläufen stellt Forschung und Innovation vor große Herausforderungen. Ziel ist es, langlebigere Produkte zu entwickeln, die sich zwischendurch reparieren und am Schluss besser recyceln lassen (erweiterte Produzentenverantwortung – EPR). Wichtig ist es auch, die Abfallkonzepte und Ressourceneffizienz in Wirtschaft und Industrie zu verbessern, neue Kooperationen zwischen den verschiedenen Industriezweigen zu ermöglichen und  eine konsequente Wiederaufbereitungsstrategie zu verfolgen.

Vor diesem Hintergrund hat sich MOVECO zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen und die politischen Instrumente für Öko-Innovation und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu verbessern, ein intelligentes und nachhaltiges Wachstum zu fördern und die Unterschiede zwischen den Regionen im Donauraum (DR) zu reduzieren.

Das Projekt unterstützt starke transnationale Partnerschaften mit dem Ziel, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und deren Ziele zu erreichen. Durch die Erfassung und Auswertung von ineffizienten Innovationsprozessen in den aktuellen erweiterten Produzentenverantwortungssystemen und den damit zusammenhängenden F&E-Dienstleistungen entwickelt das Projekt eine transnationale Strategie für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft (Identifikation möglicher Stoffströme für den Donauraum) und Umsetzungskonzepte für die verschiedenen Regionen. Mit neuen Dienstleistungen und Werkzeugen für Öko-Design und Öko-Innovation (Circular Economy Toolbox) wird MOVECO neue Geschäftsmodelle und die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft bezüglich neuer Wertschöpfungsketten unterstützen. Das MOVECO-Konsortium umfasst Vertreter aller Zielgruppen; Politikverantwortliche, Wirtschaftsförderungsorganisationen (BSO) und Unternehmen, F&E-Institutionen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen. Gemeinsam werden sie das große Potential der Kreislaufwirtschaft in der Donauregion nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und für Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze zu sorgen.

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