Projekt ExaHyPE

Neue Software für die Supercomputer für morgen

Simulationsrechnungen treiben den wissenschaftlichen Fortschritt: Neben Theorie und Experiment sind sie das dritte Standbein des Erkenntnisgewinns. Supercomputer erlauben es, immer genauere und kompliziertere Modelle zu berechnen. Eine Milliarde Milliarden, also 1018 Rechenoperationen pro Sekunde (1 ExaFlop/s) ist die Leistung, die Supercomputer der nächsten Generation erbringen sollen. Um die gewaltige Rechenleistung auch für entsprechend umfangreiche Simulationsaufgaben nutzen zu können, muss die gesamte Supercomputing-Infrastruktur samt Systemsoftware auf diese Exascale-Systeme vorbereitet werden; die Programmierung dieser Supercomputer selbst wird somit zur Herausforderung. Mit „ExaHyPE“ („An Exascale Hyperbolic PDE Engine“) fördert die Europäische Kommission seit Oktober 2015 ein internationales, an der Technischen Universität München koordiniertes Projekt, das binnen vier Jahren die algorithmischen Grundlagen dafür legen soll. Ziel ist die Entwicklung einer neuartigen Software, zunächst für Simulationen in der Geo- und Astrophysik, die unter freier Lizenz veröffentlicht wird.

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