Projektziele und Arbeitsfelder

Die Maßnahmen, die sich das internationale Konsortium für die kommenden fünf Jahre auf die Agenda gesetzt hat, basieren auf einer Ökonomie des Teilens („Sharing Economy“), der gemeinschaftlichen Nutzung von Diensten und Gütern, der Wiederverwertung von Ressourcen, innovativen Geschäftsmodellen, der Anwenderfreundlichkeit von Dienstleistungen und dem zielgerichteten, gesellschaftsverträglichen Einsatz moderner Technik. Zentrales Element ist zudem die aktive Beteiligung der Bürger.

Konkret lassen sich die geplanten Maßnahmen  in fünf Kategorien einteilen:

  • Das Stadtteil-Labor für die Beteiligung von Bürgern und Nutzergruppen. Das Konzept geht weit über die bisherigen Formen von Bürgerbeteiligung hinaus; Nutzer sollen Lösungen für städtische Mobilität und Energieeinsparung gemeinsam mit Unternehmen und örtlichen Umsetzern entwickeln.
  • Aufbau von Niedrigenergiequartieren auf Basis erneuerbarer Fernwärme (Geothermie und Niedrigtemperatur-Fernwärme) sowie erneuerbarer Energieversorgung
  • Ganzheitliche Sanierung von Wohnungsbestand (energetische Sanierung von 42.000 Quadratmetern Wohnfläche mit hohen Standards, Vor-Ort-Beratung) und Absicherung bestehender Mietniveaus
  • Ausbau integrierter Infrastrukturen in Form von Smart-Data-Management-Plattformen und Smart-Service-Angeboten (z. B. intelligente Lichtmasten, Verteilerstationen für Güter, Dienstleistungen und quartiersbezogene Sharing-Economy-Ansätze, Apps, ...)
  • Lösungen für nachhaltige Mobilität im Viertel, etwa Carsharing-Systeme, Elektrofahrräder und Lastenfahrräder für Zustelldienste, Mobilitätsstationen mit Infosäulen usw.
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