3. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

  1. Einleitung
  2. Was wird gefördert?
  3. Wer wird gefördert?
  4. Wie wird gefördert?
  5. Wo werde ich beraten?
  6. Wo finde ich bayerische Ansprechpartner?
  7. Wo bekomme ich weitere Informationen?

1. Einleitung

Der europäische Industriestandort befindet sich momentan in einem Wandel von einer produktionsorientierten zu einer dienstleistungs- und wissensorientierten Gesellschaft – dies soll zu einer höheren Konkurrenzfähigkeit Europas führen.
Informations- und Kommunikationstechnologien bilden die Querschnittstechnologien einer Wissens- bzw. Informationsgesellschaft, deren Ziel es ist, Wissen zu generieren, zu sichern und zu verwalten.

Als Querschnittstechnologie findet der Themenbereich 3 „Informations- und Kommunikationstechnologie“ Einsatz in zukunftsweisende Technologien zur Förderung der Innovationen im Produktions-, Informations-, Kommunikations- und Dienstleistungssektor. IKT unterstützt zudem zukunftsweisende Technologien zur Förderung von Innovationen.

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2. Was wird gefördert?

Im Arbeitsprogramm 2007/ 08 sind folgende Themengebiete förderfähig:

Allgegenwärtige und vertrauenswürdige Netz- und Dienstleistungsstrukturen

  • Netz der Zukunft
  • Dienste und Softwarearchitekturen, Infrastrukturen und Engineering
  • IKT zur Unterstützung vernetzter Unternehmen
  • Sichere, zuverlässige und vertrauenswürdige Infrastrukturen
  • Vernetzte Medien
  • Neue Versuchsumgebungen
  • Schutz kritischer Infrastrukturen

Kognitive Systeme, Interaktion und Robotik

Bauelemente, Systeme, Technologie

  • Nanoelektronische Bauteile der nächsten Generation, Integration von Elektronik
  • Organische und großflächige Elektronik- und Display-Systeme
  • Entwicklung eingebetteter Systeme
  • Rechensysteme
  • Fotonische Komponenten und Teilsysteme
  • Mikro-/ Nanosysteme
  • Vernetzte, eingebettete und Steuerungssysteme

Digitale Bibliotheken und digitaler Inhalt

  • Digitale Bibliotheken und Lernen
  • Management und Erstellung von intelligentem Inhalt

Nachhaltige und persönliche Gesundheitsfürsorge

  • Personalisierte Gesundheitssysteme zur Überwachung
  • Fortschrittliche IKT zur Einschätzung von Risiken und Sicherheit des Patienten
  • Der virtuelle physiologische Mensch

Mobilität, nachhaltige Umwelt und Energieeffizienz

  • IKT für das intelligente Fahrzeug und Mobilitätsdienste
  • IKT für kooperative Systeme
  • IKT für Umweltmanagement und Energieeffizienz

IKT für unabhängiges Leben und Integration

  • IKT und das Älterwerden
  • Zugängliche und einbeziehende IKT

Künftige & neu entstehende Technologien/ „Future Emerging Technologies“ (FET)

  • FET Open/ offene Themen
  • Nano-Bauteile und Systeme
  • Pervasive Adaption
  • Bio-ICT Konvergenz
  • Wissenschaft komplexer Systeme und sozialer Intelligenz
  • Intelligente Artefakte
  • Nachhaltige IKT (ICT forever yours)

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3. Wer wird gefördert? – Beteiligungsregeln

Im Themenbereich 3 gibt es für die FET-Förderprogramme mehrere Abgabefristen.

Teilnahmeberechtigte Rechtspersonen

  • Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW; ehemals „Fachhochschulen“)
  • Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
  • Unternehmen mit Innovationsbestreben (aus Industrie, Gewerbe, etc.)
  • Öffentliche Einrichtungen wie Behörden
  • Beratungseinrichtungen etc.

Teilnahmeberechtigte Staaten

  • EU-27
  • Assoziierte Staaten (Island, Israel, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen, Schweiz, Türkei)
  • Partnerländer der Internationalen Zusammenarbeit (ICPC-Staaten)
  • Drittstaaten (USA, Kanada etc.) => erhalten in der Regel keine Förderung!

Zusammensetzung des Konsortiums

  • Mind. drei unabhängige Rechtspersonen aus drei verschiedenen EU-Mitgliedstaaten (Drittstaaten zählen nicht als Mindestpartner)
  • Evtl. Ausnahmen und Besonderheiten sind in den jeweiligen Arbeitsprogrammen festgelegt

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4. Wie wird gefördert? – Finanzierungsmodelle

Im 7. FRP (2007–2013) sind ca. 9,1 Mrd. Euro für den Themenbereich 3 vorgesehen. Dies macht prozentual den größten Förderbereich innerhalb des spezifischen Programms „Kooperation“ aus und zeigt welch große Bedeutung diesem Förderthema als Querschnittstechnologie beigemessen wird.

Je nach Projekttyp, Teilnehmer und Aktivität sind folgende Quoten zu unterscheiden (gilt für Hochschulen und KMUs):

Forschung & Technologieentwicklung:
75% für Universitäten/ HAWs, Forschungseinrichtungen & KMU
50% für alle anderen Rechtspersonen

Demonstrationsaktivitäten:

50% für alle Rechtspersonen

Koordination, Auditkosten und sonstige Aktivitäten:
100% für alle Rechtspersonen

Coordination/Support Actions:
100% für alle Rechtspersonen

Förderwürdige Kosten:

Personal, Reisen, Material, Infrastruktur, sonstige Kosten, externe Dienstleistungen, Gemeinkosten etc.

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5. Wo werde ich beraten?

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.,
Projektträger im DLR
IKT-Strategie & EU-Synergien
51170 Köln

Dr. Herbert Zeisel (Programmkoordination)
Telefon: +49 2203 6013484
Telefax: +49 2203 6012842
E-Mail:

E-Mail für allgemeine Anfragen zu IKT:
Internet: http://www.nks-ist.de/

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6. Wo finde ich bayerische Ansprechpartner?

Bayerische Forschungsallianz GmbH
Prinzregentenstraße 52
D-80538 München

Dr. rer. nat. P. Panagiotou
Fachreferatsleiter im Bereich Naturwissenschaften, IKT und Luftfahrt
Telefon: +49 89 9901888-130
E-Mail:
Internet: http://www.bayfor.org

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7. Wo bekomme ich weitere Informationen?

Deutsches Portal zum Thema „Informations- und Kommunikationstechnologien.“ (IKT):
http://www.forschungsrahmenprogramm.de/ikt.htm

Nationale Kontaktstelle für IKT:
http://www.nks-ikt.de/

CORDIS:
http://cordis.europa.eu/fp7/ict/

KoWi - Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen:
http://www.kowi.de

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