Spezial-Schädel-CT-Scanner

Arbeitsfeld:
I. Medizinische Bildgebung



In Projekt I.2 liegt der Arbeitsschwerpunkt auf der Entwicklung der entsprechenden Rekonstruktionsalgorithmen für CT mit Flächendetektoren (Projekt I.1). Rekonstruktionsalgorithmen für Einzeilen-CT sind allgemein bekannt. Bei den neuen CT-Scannern mit vier Detektorzeilen wird zur Rekonstruktion der Bilder die Annahme gemacht, daß alle vier Strahlengänge parallel verlaufen. Diese Annahme ist zulässig, da der sogenannte Kegelstrahlwinkel klein ist. Beim Übergang zu Mehrzeilen-Detektoren (8+ Zeilen) ist diese Vereinfachung nicht mehr erlaubt, da der große Kegelstrahlwinkel zu Artefakten in den Bildern führen würde. Daher ist die Entwicklung neuer Rekonstruktionsalgorithmen notwendig. Dieses ist das Hauptarbeitsgebiet von Projekt I.2. Zur Beurteilung der einzelnen Algorithmen wurde zunächst eine Datenbank mit virtuellen Phantomen entwickelt. Diese Phantome existieren nur als mathematische Beschreibung. Im Rahmen des Projektes wurde eine Simulationsumgebung entwickelt, die es ermöglicht, die Simulation eines CT-Scans eines virtuellen Phantoms durchzuführen. Durch diesen Scan erhält man die benötigten Rohdaten, die als Grundlage der Algorithmenentwicklung dienen. Vorteil dieses “virtuellen Scanners” ist die große Variabilität bezüglich der geometrischen Gegebenheiten. Mit diesen Hilfsmitteln wurden drei neue Rekonstruktionsalgorithmen entwickelt und implementiert. Erste Ergebnisse der vergleichenden Evaluierung auf Basis der virtuellen Phantome sind sehr positiv zu bewerten. In weiteren Schritten sollen die Algorithmen auch an gemessenen Daten beurteilt werden. Nach Ausschöpfung des Optimierungspotentials der Algorithmen soll aus den gewonnenen Erkenntnissen ein Lastenheft für einen Spezialscanner für den MKG Bereich erstellt werden.










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Status:
laufend

Gefördert durch:

Gründungsdatum:
10.1998

Ende:
09.2001