Grundlagenuntersuchung zu Bildqualität und Dosis bei CT

Arbeitsfeld:
I. Medizinische Bildgebung



Obwohl die Computertomographie einen hohen Qualitätsstandard erreicht hat, bestehen weiterhin Optimierungsmög-lichkeiten, zum Beispiel in Richtung der Dosisminimierung und Erhöhung der Detektoreffizienz. Außerdem existieren spezielle Problemgebiete, hier insbesondere Metallartefakte, die vor allem in modernen Anwendungen wie der computer-unterstützten-Chirurgie von Bedeutung sind. Projekt I.5 widmet sich den physikalischen Grundlagen der CT, um unter anderem für die oben angesprochenen Probleme Lösungen aufzuzeigen. Hierfür ist in Zusammenarbeit mit Projekt I.3 ein universeller Versuchsaufbau entstanden, mit dem verschiedene Komponenten (z.B. Detektoren aus Projekt I.1) in variabler Geometrie getestet werden können. Mit dem Versuchsaufbau wurden bereits µCT-Aufnahmen erstellt (Projek I.3). Diese Daten bietenTestmöglichkeiten in Projekt I.2 für Rekonstruktionsalgorithmen. Gleichzeitig werden verschiedene Simu-lationen zu Signal, Rauschen und Dosis durchgeführt. Auch Ansätze zur Metallartefaktkorrektur (MAR) werden eingehend untersucht. Im ersten Jahr ist es gelungen, den Versuchsaufbau in Kooperation mit Projekt I.3 fertigzustellen. Vorarbeiten für Rechnungen zu Signal, Rauschen und Dosis sind abgeschlossen. Für die Metallartefaktreduktion sind verschiedene Ansätze bereits implementiert. Untersuchungen verschiedener Detektormaterialien verliefen äußerst vielversprechend. Im weiteren Projektverlauf werden die Simulationsprogramme weiterent-wickelt. Durch den Versuchsaufbau wird es möglich sein, die Ergebnisse der Simulationen durch Messungen zu validieren. MAR-Ansätze werden vergleichend evaluiert, um den vielversprechendsten Ansatz zu ermitteln und zu optimieren.










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Status:
laufend

Gefördert durch:

Gründungsdatum:
10.1998

Ende:
09.2001