Effiziente Entwicklung dünnwandiger Aluminiumdruckgusskomponenten durch Vermeidung gießtechnischer Fertigungshindernisse

Arbeitsfeld:
Prozesssimulation



Für die Auslegung eines Gießsystems für Druckgussbauteile werden die Möglichkeiten der Gießprozesssimulation bereits intensiv genutzt. Der Auslegungsprozess ist jedoch in weiten Teilen immer noch stark erfahrungsbasiert und somit nicht robust. Die Auslegung wird zudem durch nicht erkannte gießtechnische Hindernisse bei der Konstruktion erschwert. Ziel des Forschungsprojekts ist daher die Systematisierung des Produktentstehungsprozesses eines Druckgussbauteils sowohl in der Konstruktion als auch bei der Auslegung der Fertigungsmittel. Hierdurch sollen vermeidbare Simulationen begrenzt und Entwicklungszeiten verkürzt werden.

Anders als in bereits bestehenden Ansätzen soll keine Analyse einer bestehenden Konstruktion erfolgen. Stattdessen wird der Konstrukteur dabei unterstützt, gießtechnische Problemstellen frühzeitig zu erkennen und somit zu vermeiden. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden Hindernisse bei der Füllung einer Druckgussform betrachtet. Durch die zu entwickelnde Methodik wird ein Vorschlag für ein Gießsystem generiert. Die Bauteileigenschaften werden lokal analysiert und bewertet. Fertigungshindernisse werden dem Benutzer gemeldet, und das Gießsystem wird automatisiert angepasst. Der Konstrukteur erhält somit frühzeitig Informationen über den Fertigungsprozess und die Machbarkeit. Der Ausleger des Gießsystems wird durch ein systematisches Vorgehen, insbesondere bei komplexeren Bauteilstrukturen, unterstützt.



Projektpartner:
Audi AG
Flow Science Deutschland GmbH







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Status:
laufend


Projektleitung:
Prof. Dr.-Ing. Wolfram Volk


Wissenschaftler:
M.Sc. Florian Heilmeier

Gefördert durch:

Gründungsdatum:
10.2013

Ende:
02.2017