Simulationsorientiertes Anforderungsmanagement

Arbeitsfeld:
Wissensmanagement



Die durchgängige Dokumentation und Bereitstellung von Wissen in unterschiedlichster Form ist über aktuelle Produktgenerationen hinausgehend ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für die Effizienz im Produktentwicklungsprozess. Ein hohes Einsparungspotenzial liegt in der Wiederverwendung von Wissensartefakten in Form von Produktanforderungen und in der Reduzierung von redundanten Prozessschritten in der Produktentwicklung, die mit der wiederholten Identifizierung von Anforderungen einhergehen. Das Teilprojekt hat zum Ziel, die Erhebung, Dokumentation und Bereitstellung von Kontextwissen und Prozesswissen aus den Simulationsphasen zu unterstützen. Des Weiteren werden Erfahrungen und Kompetenzen und deren Relationen zu technischen Anforderungen aufgezeigt. Hieraus ergibt sich u.a. die Frage, wie Erkenntnisse aus beispielsweise dem Lösen von Anforderungs-Zielkonflikten und verbesserten Simulationsmodellen wieder in die frühe Phase der Entwicklung zurückgespielt werden können. Zur Beantwortung dieser Frage sind die Erkenntnisse simulationsspezifisch mithilfe von Anforderungsschablonen zu modellieren und die jeweiligen Schnittstellen zwischen Wissensartefakten und Anforderungsmanagement (AM) zu analysieren, zu strukturieren sowie detailliert zu definieren. Das Ergebnis ist zum einen ein simulationsspezifisches Set an Anforderungsschablonen zur Wiederverwendung von Produktanforderungen in weiteren Entwicklungsprojekten. Zum anderen ist die detaillierte prozessuale Integration in den Entwicklungsprozess zur Sicherstellung der Wiederverwendbarkeit Teil des Teilprojektergebnisses.



Projektpartner:
iwis motorsysteme GmbH & Co. KG







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Gefördert durch:

Gründungsdatum:
10.2013

Ende:
02.2017