Kontextsensitive Designanalyse

Arbeitsfeld:
Produktsimulation



Ein entscheidender Schritt beim Einsatz von Simulationsmethoden im Produktentwicklungsprozess ist die Bewertung der Konstruktion auf Basis der Simulationsergebnisse. Nur wenn die Ergebnisse in geeigneter Form visualisiert und richtig interpretiert werden, können Aussagen abgeleitet werden, die bei der Funktionsabsicherung und Optimierung der Konstruktion helfen können. Neben fundiertem Fachwissen im Bereich der Simulation erfordert eine solche Bewertung vor allem einen großen Erfahrungsschatz, der in der Praxis oftmals nur in den spezialisierten Berechnungsabteilungen in ausreichendem Maße vorhanden ist. Doch um den steigenden Produktanforderungen sowie den immer kürzeren Entwicklungszeiten gerecht werden zu können, müssen zunehmend Produktentwickler ohne fachspezifische Ausbildung in die Lage versetzt werden, Simulationen sicher durchzuführen und zu bewerten. Durch den frühzeitigen Einsatz von Simulationsmethoden können die Produkteigenschaften und -merkmale zu einem Zeitpunkt in der Entwicklung optimiert und abgesichert werden, zu dem Änderungen noch vergleichsweise kostengünstig durchgeführt werden können. An diesem Punkt setzt das Forschungsprojekt an. Durch die zu entwickelnden Methoden und Vorgehensmodelle, die exemplarisch in einem Software-Demonstrator umgesetzt werden, soll es dem Produktentwickler ermöglicht werden, sicher und zuverlässig Simulationen auszuwerten, wozu bisher nur erfahrene Spezialisten in der Lage sind. Um den Umfang dieses Projekts im Rahmen zu halten, wird dabei ausschließlich die Strukturmechanik betrachtet.



Projektpartner:
ANSYS Germany GmbH
Federal-Mogul Nürnberg GmbH







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Status:
laufend


Projektleitung:
Prof. Dr.-Ing. Sandro Wartzack


Wissenschaftler:
M.Sc. Tobias Sprügel

Gefördert durch:

Gründungsdatum:
10.2013

Ende:
02.2017