Auswirkungen neuer Formen des internationalen Tourismus (Gebirgstrekking- und Wüstentourismus) in ländlichen Regionen des Maghreb

Arbeitsfeld:
Wirtschaftliches und soziales Handeln im Tourismusbereich



Selbst in extrem abgelegenen und bislang touristisch weitgehend unbeeinflußten ländlichen Gebieten Südmarokkos zeigt ein neuer Trend im internationalen Tourismus seit etwa einem Jahrzehnt vielfältige ökonomische Auswirkungen: der Trekking- und Wüstentourismus. Dieser in gänzlich neuen Angebotsformen und Nachfragetypen ablaufende Tourismus betrifft in ganz entscheidender Weise auch die Bevölkerung in den besuchten Gebieten, die "bereiste Bevölkerung". Touristische Anbieter (u.a. auch aus Deutschland) beginnen, in diesem expandierendem Markt Angebote bereitzustellen. Das Projekt untersucht, welche ökonomischen, sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen diese neuen Tourismusformen für die einheimische Bevölkerung haben. Dabei ergibt sich ein praktischer Anwendungsbereich, der im Sinne eines "sustainable tourism" versucht, erkannte negative Effekte möglichst zu minimieren und positive Effekte besonders zu stärken- die dann von der Tourismuswirtschaft beachtet werden sollen. Beispielgebiete für die Untersuchung zum Gebirgstrekking ist der Hohe Atlas im Bereich des Mgoun-Massivs und zum Wüstentourismus das Oasengebiet des Tafilalet mit dem Erg Chebbi. Marokkanische Wissenschaftler sind an den Forschungen mit beteiligt.

Anwendung in der Praxis:
Marokko/Tunesien/Beratung über die Erschließung von zusätzlicher Marktpotentiale für den Tourismus-Sektor unter den Themen "ökologisch verträgliche Entwicklung touristischer Infrastruktur", "Konfliktvermeidung durch kulturelle Ergänzungsprogramme", "alternative Tourismusformen im ländlichen Raum" und "Differenzierung von Vermarktungsstrategien".



Gefördert durch:
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst



URL: http://www.forarea.de

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Status:
laufend

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Herausgegeben von Prof. Dr. Horst Kopp und Prof. Dr. Torsten M. Kühlmann

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