Diktatur und Anomie

Arbeitsfeld:
Interkulturelle Kommunikation



Das Projekt bezieht sich auf die gesellschaftliche Entwicklung beim Übergang von Diktaturen zur Demokratie. Die alarmierenden Erscheinungen (Zunahme der Kriminalität, des Drogenkonsums, etc.), die zu beobachten sind, werden als "anomisch" gekennzeichnet. Zentral ist die These, daß diese anomischen Tendenzen nicht erst durch den Demokratisierungsprozeß ausgelöst werden, sondern bereits in den Diktaturen angelegt sind. Die Untersuchung erstreckt sich auf drei südamerikanische Falbeispiele (Chile, Argentinien, Paraguay) sowie den Iran. Die in einer Region herrschende Rechtssicherheit bzw. Rechtsunsicherheit ist von außerordentlicher Relevanz sowohl für das wirtschaftliche Klima im allgemeinen als auch speziell für die Investitionsbereitschaft externer und interner wirtschaftlicher Akteure.



Gefördert durch:
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst



URL: http://www.forarea.de

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Status:
laufend

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NEU - Wirtschaftspartner Mexiko (Buch)
Herausgegeben von Prof. Dr. Horst Kopp und Prof. Dr. Torsten M. Kühlmann

Gründungsdatum:
02.2003

Ende:
06.2007