Medialisierung und die Handlungslogik der Massenmedien

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung


Dieses Projekt fragt nach gesellschaftlichen Medienwirkungen – nach Wirkungen, die über konkrete Inhalte wie ein TV-Duell oder einen Werbespot hinausgehen. Ausgangspunkt ist der Bedarf an öffentlicher Aufmerksamkeit und öffentlicher Legitimation. Ob Großvorhaben, Karrieren von Spitzenpolitikern, Topmanagern und Sportstars, Studienbeiträge oder ein Forschungsverbund: Über Erfolg und Misserfolg wird auch in der Arena der Massenmedien entschieden.
 
Wie haben sich Politik, Wirtschaft, Kultur oder Wissenschaft verändert, weil ihre Entscheidungsträger Massenmedien für so wichtig halten, dass sie deren Handlungslogik in ihre Strategien einbauen? Entweder um öffentliche Aufmerksamkeit zu erreichen (als Erfolgsnachweis und Legitimationsbasis) oder aber zu verhindern, dass negative Medienberichte die Durchsetzung ihrer Interessen gefährden.

Die Analyse dieser Fragen erfordert einen neuen Blick auf das Phänomen Mediengesellschaft und vertieftes Wissen über die Regeln, nach denen Massenmedien die Realität konstruieren.
 









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Status:
laufend


Projektleitung:
Prof. Dr. Michael Meyen


Wissenschaftler:
M.A. Maria Karidi

Gründungsdatum:
06.2013

Ende:
12.2017