FOROST - Arbeitsfeld

2.II Vertrauen als Voraussetzung wirtschaftlicher und sozialer Integration



Immer klarer stellt sich heraus, daß die Zerstörung des Vertrauens in die gesellschaftlichen Institutionen und die Dominanz privater Netzwerke das vielleicht schlimmste Erbe des Sozialismus ist. Die Schaffung von Vertrauen in die staatlichen, kirchlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Institutionen ist damit eine wichtige Voraussetzung für die Integration der postkommunistischen Länder in die Gemeinschaft Europas. Dazu kommt die Frage inwieweit Migranten dazu beitragen, die europäische Integration "von unten" zu fördern. Entscheidend ist auch, inwieweit im Integrationsprozeß die kulturelle Spezifik der ost- und südosteuropäischen Länder anerkannt wird, z.B. in gemeinsamen Wirtschaftsunternehmen.

Projekte:

  • 2.II.1 Vertrauen der Unternehmer in Westböhmen und Südungarn in Institutionen
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  • 2.II.2 Analyse und Lösungsansätze kulturell bedingter Probleme in der Personalführung in deutsch (bayerisch) - tschechischen Gemeinschaftsunternehmen
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  • 2.II.3 Die rechtliche Sicherung unternehmerischer Tätigkeit: MOE und Osteuropa nach EU-Recht und internem Recht: eine Divergenz zwischen Rechtsanspruch und Rechswirklichkeit
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  • 2.II.4 Europäische Integration von unten: die mittel- und osteuropäische Migrantenbevölkerung in Deutschland und die Rolle transnationaler Räume im Erweiterungsprozess
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  • 2.II.5 Das Erbe des sozialistischen Alltags: soziale Netzwerke und soziales Vertrauen im Postsozialismus
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    Gründungsdatum:
    03.2001

    Ende:
    05.2008