1.I.1 Alltagskultur im Sozialismus: Praktiken und Strategien des Alltagslebens in den sozialistischen Ländern und ihre Folgen für die Transformation

Arbeitsfeld:
1.I Transformation vor dem Hintergrund der Osterweiterung der EU (beendet 2003)



Die postsozialistische Transformation der Gesellschaften Ost- und Südosteuropas ist stärker als erwartet geprägt durch Strukturen, Verhaltensweisen und Denkmuster aus der sozialistischen Periode. Für die Beurteilung der Transformation ist es daher unerläßlich, die ideologischen Vorbedingungen und die historische Realität des Alltags im Realsozialismus zu erhellen, um so dessen Nachwirken zu erkennen. Im Projekt sollen der kaum erforschte Alltag der sozialistischen Periode, aber auch die z.T. wieder aufgelebten traditionellen Verhaltensweisen und Denkmuster in ihrer Relevanz für den Aufbau von Zivilgesellschaften und neuen rechtlichen und wirtschaftlichen Strukturen beleuchtet werden. Im Mittelpunkt steht dabei das städtische Alltagsleben. Die Erklärung der Transformationsprobleme wird im Nachwirken des Realsozialismus wie auch in den kulturellen Tiefenstrukturen zu suchen sein.







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Status:
laufend


Projektleitung:
Prof. Dr. Klaus Roth


Wissenschaftler:
M.A. Marketa Spiritova

Gründungsdatum:
03.2001

Ende:
05.2008