FORLÄRM

FORSCHUNGSVERBUND ZUR LäRMMINDERUNG VON TECHNISCHEN ANLAGEN

In der modernen Industriegesellschaft entwickelt sich die Lärmbelastung durch Straßenverkehr, Industrieanlagen und Haushaltsgeräte mehr und mehr zu einer Plage für die Menschen, die zudem Schwerhörigkeit, Tinnitus, Schlafstörungen und viele andere Erkrankungen zur Folge haben kann. Der Bayerische Forschungsverbund FORLärm („Forschungsverbund zur Lärmminderung von technischen Anlagen“) sucht daher nach effizienten Wegen, den Lärm schon an der Quelle zu bekämpfen.

Ziel dieses Forschungsverbunds ist es, die analytischen, numerischen und experimentellen Grundlagen für eine Lärmreduktion in technischen Prozessen weiterzuentwickeln und anzuwenden. Es gilt, Werkzeuge und Methoden bereitzustellen, mit denen sich die Lärmentstehung so beeinflussen lässt, dass für das menschliche Gehör eine deutlich spürbare Lärmminderung erreicht wird. Neben der messtechnischen Erfassung von Lärm wird dabei auch das subjektive Geräuschempfinden des Menschen berücksichtigt, um besonders störende Geräuschkomponenten gezielt zu reduzieren.

Die für die Schallentstehung verantwortlichen physikalischen Effekte detailliert zu untersuchen, um sie anschließend in einem Computermodell abbilden zu können, ist eine der Kernaufgaben von FORLärm. Damit lassen sich vorhandene Anlagen effektiv weiterentwickeln und eine geräuscharme Auslegung besser in die Entwicklung neuer Produkte integrieren, da Simulationen am Computer das bislang übliche „Herumprobieren“ an Prototypen ersetzen.

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Gründungsdatum:
07.2010

Ende:
10.2013