Neue Reprogrammierungsstrategien zur Analyse alterungsabhängiger zellulärer Prozesse des Parkinson-Syndroms

Arbeitsfeld:
Zellbiologische Veränderungen und Funktionsstörungen neuraler Zellen



Ziel des Vorhabens ist die Generierung und Validierung von Transgen-freien induzierten pluripotenten Stammzellen (IPSZ) und induzierten neuralen Stammzellen (INSZ) zum Studium des idiopathischen Parkinson-Syndroms. Anhand dieser zellulären Modelle soll darüber hinaus untersucht werden, inwiefern sich künstlich induzierte Alterungsprozesse auf die Ausbildung von Phänotypen, die mit dem Parkinson-Syndrom assoziiert sind, auswirken.  Es werden innovative Reprogrammierungsstrategien entwickelt und angewendet, um Fibroblasten aus der Haut von Patienten in IPSZ zu reprogrammieren. Darüber hinaus wird ein von uns vor kurzem entwickeltes Verfahren angewendet, um Fibroblasten direkt in proliferierbare multipotente neurale Stammzellen (INSZ) zu konvertieren. Über diesen Weg soll ein alternativer, potentiell besser standardisierbarer Zugang zu patientenspezifischen neuronalen Zellen ermöglicht werden. INSZ-abgeleitete Zellen weisen ein deutlich verringertes Tumorrisiko auf als die aus IPSZ differenzierten Zellen. Die IPSZ und INSZ werden in dopaminerge Neurone differenziert und auf ihre Funktionalität getestet. Durch künstlich induzierte vorzeitige Alterung zielen wir auf die Verstärkung krankheitsspezifischer Merkmale, um genauere und zuverlässigere Aussagen über die Entstehung des Parkinson-Syndroms zu erhalten und verbesserte Therapieansätze zu entwickeln. Wir erwarten uns von diesem Projekt wichtige Fortschritte für die Generierung standardisierter IPSZ-Krankheitsmodelle, sowie neue Einblicke in die Bedeutung von alterungsbedingten Prozessen bei der Ausbildung von krankhaften zellulären Veränderungen des Parkinson Syndroms. 









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Status:
laufend


Projektleitung:
Prof. Dr. Frank Edenhofer


Wissenschaftler:
Dr. Sandra Meyer

Gründungsdatum:
08.2013

Ende:
12.2017