FORPRION

BAYERISCHER FORSCHUNGSVERBUND PRIONEN

Im Zusammenhang mit dem Auftreten der ersten Fälle von BSE in Bayern wurden von der Bayerischen Staatsregierung Ende 2000 zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Prionkrankheiten beschlossen. Anfang des Jahres 2001 wurde eine Forschungsinitiative gestartet, deren Ergebnis der Bayerische Forschungsverbund Prionen (FORPRION) ist. Dieser Forschungsverbund wird zu gleichen Teilen aus dem Etat des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und aus dem Etat des Ministeriums für Gesundheit Ernährung und Verbraucherschutz finanziert.

Ziel des Forschungsverbundes ist es, sowohl durch Grundlagenforschung als auch durch anwendungsorientierte Forschung zu Erkenntnissen zu gelangen, die bei der Diagnostik und Therapie der Prionkrankheiten bei Mensch und Tier weiterführen und im Verbraucherschutz Anwendung finden. Der Forschungsverbund hat folgende Schwerpunkte:

Grundlagenforschung
Pathogenese der Prionkrankheiten
Therapie
Diagnostik
Epidemiologie und Veterinärmedizin
Genetik der BSE
Verbraucherschutz

Netzwerk:
Der Forschungsverbund vernetzt 25 Projekte, angesiedelt an 5 bayerischen Universitäten und an Instituten der Max-Planck-Gesellschaft. Das Netzwerk von FORPRION umfaßt die Universität Nürnberg-Erlangen, Würzburg, Bayreuth, Ludwig-Maximilians-Universität München, die Technische Universität München und das Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried.
Alle Forschungsgruppen des Bayerischen Forschungsverbundes Prionen (FORPRION) stehen über die Nationale TSE-Forschungsplattform in wissenschaftlichem Austausch mit den in der Prionforschung arbeitenden Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland. Außerdem ist der Forschungsverbund FORPRION mit der Deutschen CJD Surveillance und dem Brain-Net , dem Deutschen Referenzzentrum für Erkrankungen des ZNS, verbunden.

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