Aktuelles

Delegationsreise zu Aerospace, Gaming und AR/VR/AI nach Québec 2018

In der Zeit vom 14. bis 18. Mai 2018 fand zum Ausbau der Beziehungen zwischen Bayern und Québec eine Unternehmer- und Forscherreise nach Montréal und Québec Stadt unter der Leitung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie statt. Programmschwerpunkte waren Luft- und Raumfahrt, Gaming-Technologien und künstliche Intelligenz sowie virtuelle und erweiterte Realität. Diese Bereiche sind gleichermaßen für Bayern und Québec von großer Bedeutung.

Die knapp 60 politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Teilnehmer nahmen an Arbeits- und Netzwerktreffen mit Vertretern von Universitäten und Forschungseinrichtungen teil, darunter CRIAQ, McGill Universität, NRC, Milieux Concordia, FRQNT und IVADO. Bei Besuchen in ausgesuchten, hochspezialisierten Unternehmen, wie Behaviour Interactive, Bombardier Aerospace, Moment Factory, Element AI oder Rodeo Fx, konnten wichtige Kontakte geknüpft werden.


Delegationsgruppe nach Québec 2018
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie

Das umfangreiche Programm war für einige Delegierte verbunden mit der Beteiligung am Regional Leaders Summit (RLS). In diesem Verbund der Partnerregionen führt die Regierung von Québec für 2018 den Vorsitz.
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Bayerns Staatsminister Eisenreich und Québecs Premierminister Couillard beschließen Zusammenarbeit in der Digitalisierung

Quelle: Ministère des Relations internationales et de la Francophonie

Während seiner Teilnahme an der 9. Regierungschefkonferenz der Partnerregionen in Québec hat der bayerische Staatsminister für Digitales, Medien und Europa, Georg Eisenreich, mit dem Premierminister von Québec, Philippe Couillard, eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit von Bayern und Québec im Bereich Digitales unterzeichnet. Auf Basis der langjährigen Kooperation zwischen den beiden Regionen soll der Austausch zum Einsatz künstlicher Intelligenz, digitaler Medienindustrie sowie ethischen Fragen der Digitalisierung intensiviert werden. Québec ist eine der weltweit führenden Zentren in Forschung und Lehre zu digitalen Technologien. 
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Québec InfoTag mit Beiträgen zur québecer Digitalisierung, Luft- und Raumfahrt

Am 22. März veranstaltete die WKS in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Regierung von Québec in München den Québec InfoTag. Dabei trafen sich Teilnehmer aus Wissenschaft und Industrie in der BayFOR, um sich über aktuelle Trends in Québec zu Digitalisierung, virtueller Realität, künstlicher und erweiterter Intelligenz sowie der Luft- und Raumfahrt zu informieren. Mit starken Forschungsgruppen wie MILA (Montreal Institute for Learning Algorithms) und IVADO (Institut de valorisation des données) sowie einer Vielzahl von Start-Ups und neuerdings auch mit dem kanadischen Innovationskonsortium SCALE-AI gilt Québec als einer der weltweit führenden Treiber in diesem Technologiebereich. Alle Branchen und Sektoren werden davon betroffen. Rasante Entwicklungen stellen Anwender und nicht zuletzt auch Wissenschaftler vor neue gesellschaftliche Herausforderungen.


Professor Ludwig (LMU) zu seiner wissenschaftlichen Kooperation mit québecer Partnern
Quelle: Vertretung der Regierung von Québec in München

Supercluster „SCALE.AI“ unter den Rezipienten der kanadischen „Innovation Superclusters Initiative“

Das kanadische Supercluster „SCALE.AI“ (Supply Chains and Logistics Excellence.AI) wurde als eines von insgesamt fünf Superclustern im Rahmen der kanadischen Förderinitiative der „Superclusters“ bekanntgegeben. Unter Federführung von québecer Partnern, darunter auch IVADO, werden sich in SCALE.AI in den nächsten fünf Jahren Wissenschaft und Wirtschaft mit der Nutzung künstlicher Intelligenz und Robotik im Logistikbereich befassen.
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„MOST21“ auf der Auswahlliste der kanadischen Supercluster

Im Rahmen der kanadischen Initiative der „Superclusters“, die die Weiterentwicklung von Wirtschaft und Wissenschaft in ausgewählten Branchen fördern soll, wurde „Mobility Systems and Technologies for the 21st Century“ (MOST 21) in die engere Auswahlliste aufgenommen. An diesem Cluster beteiligen sich unter anderem CARIC, CRIAQ und Aéro Montréal aus dem Luft- und Raumfahrtbereich.
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Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Mikrosystemtechnik

Resistive Speicherzellen, die durch Inkjetdruck auf flexiblen Folien gedruckt werden, sind in der Mikrosystemtechnik von großem Forschungsinteresse. Vielversprechend ist dieses Verfahren, da weniger Chemiestoffe verbraucht werden und die Fabrikation insgesamt einfacher wird. Derzeitige Prototypen bedürfen jedoch noch verschiedener Optimierungsschritte um sie wirtschaftlich einzusetzen. Ein Forscherteam um Frau Professor Schindler, Hochschule München, und Herrn Professor Ruediger, INRS Québec, untersucht dazu das resistive Schaltverhalten in nanoporösem Siliziumoxid.
Weitere Einblicke dazu auf dem Blog „Die Mastermacher“.

Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Klimafolgenforschung

Die Erforschung von Auswirkungen und Folgen des Klimawandels ist gemeinsames Anliegen von Prof. Ralf Ludwig (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Alain Bourque sowie Diane Chaumont (Klimakonsortium OURANOS in Montréal) in dem Projekt KlimEx, das Auswirkungen des Klimawandels auf meteorologische und hydrologische Extremereignisse in Bayern und Québec erforscht. Frau Magdalena Mittermeier, die den Master „Umweltsysteme und Nachhaltigkeit“ an der LMU München studiert, konnte im Rahmen dieses Projekts von März bis Mai 2017 einen Forschungsaufenthalt in Montréal verbringen. Unter der Betreuung von Herrn Dr. Marco Braun gelang es ihr, einen besonderen Algorithmus zur Erkennung niederschlagsrelevanter Wetterlagen in den Datensatz von KlimEx einzusetzen. Die Ergebnisse von Frau Mittermeiers Forschung bei OURANOS sollen in ihre Masterarbeit einfließen. Die Partnerschaft Bayern Québec fördert Studentenmobilität durch verschiedene Programme.

Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Energieverfahrenstechnik

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl (Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Jean-Michel Lavoie (Université de Sherbrooke) forschen gemeinsam an der Herstellung synthetischer Treibstoffe aus Biomasse (CFD-Analyse thermochemischer Prozesse und Untersuchung an Katalysatoren zur Erzeugung von synthetischen Treibstoffen). Das Projekt ist in die multilaterale Forschungsinitiative des RLS-Energy Networks eingebunden. Herr Thomas Plankenbühler, Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg, verbrachte einen sechswöchigen Forschungsaufenthalt im Juli und August 2016 im Team von Prof. Lavoie, wobei er sich vor allem auf die Optimierung des Reformierreaktors und die Simulation des Koksumsatzes konzentrierte.

Netzwerktreffen im Studentenmobilitätsprogramm

Am 13. Juli 2017 trafen sich Teilnehmer des Studentenmobilitätsprogramms Bayern-Québec in der WKS/BayFOR, um sich über ihre Forschungsaufenthalte in Québec auszutauschen. Im Jahr 2016 konnten mehr als 20 Studierende und Doktoranden verschiedener Fachrichtungen einen Forschungsaufenthalt erfolgreich in Québec mit einer Unterstützung durch das Studentenmobilitätsprogramm Bayern-Québec verbringen. Begleitet wurde der Erfahrungsaustausch durch Dozenten sowie Vertreter der Regierungen von Québec und Bayern.

Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie hier.

Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in den romanischen Sprachwissenschaften

Die Wahrnehmung von textuellen und sprachlichen Normen beim journalistischen Schreiben stellt in den romanischen Sprachwissenschaften ein aktuelles Forschungsgebiet dar. Die Publikation „La perception des normes textuelles, communicationnelles et linguistiques en écriture journalistique“ von Dr. Franz Meier befasst sich mit diesem Themenfeld. Das Promotionsprojekt unter der wissenschaftlichen Betreuung von Frau Prof. Schwarze (Universität Augsburg) und Herrn Prof. Remysen (Université de Sherbrooke) untersucht das Sprachbewusstsein diverser Berufsgruppen im Umfeld der Printpresse in Québec und trägt damit zu einem besseren Verständnis der journalistischen Sprachverwendung bei. Die Partnerschaft Bayern-Québec unterstützte dieses Promotionsvorhaben durch verschiedene Programme über die letzten Jahre.

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Bayerischer Gesprächskreis zur Arktis-Forschung in München

Am 28. März 2017 kamen auf Einladung der WKS (BayFOR) Vertreter der Regierungen von Québec und Bayern sowie Wissenschaftler aus verschiedenen bayerischen Forschungseinrichtungen und Repräsentanten der Wirtschaft erstmalig zusammen, um sich über ihre derzeitigen wissenschaftlichen Aktivitäten in der Arktis auszutauschen. In der wissenschaftlichen Kooperation Bayern-Québec ist das Thema „Arktis“ seit mehreren Jahren präsent. Der bayerische Gesprächskreis will sich in regelmäßigen Abständen erneut einfinden. Das nächste Treffen erfolgt am 16. Mai 2017 in Zusammenhang mit dem Workshop „Die Arktis – Recht und Politik“ an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg.

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Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Luft-und Raumfahrt

Quadrokopter bedürfen als unbemannte Luftfahrzeuge aktiver Kontrollsysteme zur Stabilisierung ihrer Flugbahn. Der hierbei benötigten Software mit ihrem Algorithmus kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Schilling (Universität Würzburg) und Prof. Sharf (McGill University), die sich in langjähriger Zusammenarbeit mit diesem Thema befassen, konnte Sebastian Schell seine Bachelorarbeit in der Luft- und Raumfahrtinformatik anfertigen. Während seines dreimonatigen Aufenthalts in Québec wirkte Herr Schell bei der Entwicklung des Quadrokopters „NAVI“ mit, der diversen Testflügen unterzogen wurde. Die Auswertung der Flugdaten dient der Optimierung von Soft- und Hardware. Die Partnerschaft Bayern-Québec fördert Studentenmobilität durch verschiedene Programme.

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Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Romanistik

Vergleiche frankophoner Literaturen und Kulturen in- und außerhalb Europas sind in der Romanistik Gegenstand zahlreicher aktueller Forschungsprojekte. Die Poesie wird dabei seltener als andere literarische Gattungen behandelt. In Québec ist sie seit den 60er Jahren ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens, gab sie doch den Akteuren der Révolution tranquille eine Stimme. Das Promotionsprojekt von Jana Nürnberger, das von Frau Prof. Isabella von Treskow (Universität Regensburg) betreut wird, widmet sich der Gegenwartspoesie Québecs. Mit Unterstützung durch eine Mobilitätsbeihilfe verbrachte Frau Nürnberger 2016 mehrere Monate an der Université de Montréal bei Frau Prof. Andrea Oberhuber und untersuchte u.a. das Werk des Poeten Claude Beausoleil.

Montrealer Universitäten veranstalten die Bildungskonferenz ,,Conference of the Americas on International Education'' 2017

Universität Québec in Montréal, Concordia Universität, McGill Universität, Universität von Montréal und École de technologie supérieure laden zusammen zur Bildungskonferenz ,,Conference of the Americas on International Education'' (CAIE) zwischen dem 11. und 13. Oktober 2017 in Montréal ein. 

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Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der HIV-Forschung

Quelle: CHUM Research Centre (CRCHUM)

In der Septemberausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Cell Host and Microbe“ beschreiben Forscher der Universität von Montréal ein neues Verfahren zur Identifizierung von HIV-infizierten Zellen. Dies ist besonders schwierig, da die Zellen im Blut von Patienten nur in sehr geringer Anzahl auftreten. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Daniel Kaufmann konnten die Virologen am CRCHUM eine besonders exakte Methode entwickeln, mit der sich eine betroffene Zelle unter einer Million gesunder Zellen auffinden lässt. Derart präzise Bestimmungsverfahren dienen dem Ausbau neuer Methoden, um das Virus aus dem Körper zu entfernen. Unter den Wissenschaftlern befindet sich auch die Doktorandin Julia Nießl aus Bayern. Die Partnerschaft Bayern-Québec unterstützt Promotionsvorhaben durch ihr Programm zur Befreiung von Studiengebühren für ausländische Studierende in Québec.

Fonds de recherche du Québec und BayFOR zur Unterstützung der Wissenschaftlermobilität


(Premier Philippe Couillard, Prof. Dr. Maryse Lassonde, Dr. Florence Gauzy, Ministerin Dominique Anglade)

Finden Sie die Bewerbungsunterlagen hier.

Forschungspartnerschaft Fraunhofer ISC und Hydro-Québec

Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC und Hydro-Québec wollen mit gemeinsamer Forschung und Entwicklung die nächste Generation von Lithium-Ionen-und Lithium-Luft-Batterienmaterialien für die Elektromobilität vorantreiben. Die Partnerschaft wird sich auf anorganische Feststoffelektrolyte, insbesondere glaskeramische Elektrolyte konzentrieren. Diese Materialien haben neben der exzellenten Ionenleitfähigkeit den Vorteil, nicht brennbar und damit besonders sicher zu sein.

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ERA-Can+ News

Das Projekt ERA-Can+ informiert über Kooperationsmöglichkeiten zwischen europäischen und kanadischen Partnern im Rahmen von Horizon 2020, dem Achten Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU.

Weitere Infomationen zu ERA-Can+ finden Sie hier oder auf der offiziellen Homepage.


Vergangene Aktivitäten


Ihre Ansprechpartnerin

Frau Dr. Florence Gauzy

E-Mail:
Internet: http://www.bayfor.org

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