Aktuelles

Mi-Parcours der Arbeitsgruppe Bayern-Québec erfolgreich verlaufen

Am 26. Oktober 2017 trat die Arbeitsgruppe Bayern-Québec zu ihrer zweijährlichen Mi-Parcours-Sitzung zusammen. Derzeit werden im Rahmen der Kooperation über 60 bilaterale Projekte, darunter 24 Projekte im Bereich Wissenschaft, Forschung und Technologie, gefördert. Zusätzlich thematisiert wurden bestmögliche Mittel der Unterstützung multilateraler Aktivitäten im Rahmen der Regierungschefkonferenz 2018 in Québec.  

Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Mikrosystemtechnik

Resistive Speicherzellen, die durch Inkjetdruck auf flexiblen Folien gedruckt werden, sind in der Mikrosystemtechnik von großem Forschungsinteresse. Vielversprechend ist dieses Verfahren, da weniger Chemiestoffe verbraucht werden und die Fabrikation insgesamt einfacher wird. Derzeitige Prototypen bedürfen jedoch noch verschiedener Optimierungsschritte um sie wirtschaftlich einzusetzen. Ein Forscherteam um Frau Professor Schindler, Hochschule München, und Herrn Professor Ruediger, INRS Québec, untersucht dazu das resistive Schaltverhalten in nanoporösem Siliziumoxid.
Weitere Einblicke dazu auf dem Blog „Die Mastermacher“. 

Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Medizin

Das Forscherteam um Frau Prof. Jundt (Universitätsklinikum Würzburg) und Frau Prof. Willie (Shriners Hospital for Children, Montréal) arbeitet an einer Therapie bei Multiplen Myelomen. Dazu untersucht die bayerische Doktorandin Fani Ziouti im Laborexperiment in Montréal, wie sich mechanische Reize auf die Knochenstruktur auswirken. Die Partnerschaft Bayern Québec fördert Studentenmobilität durch verschiedene Programme.

5à7 in der Vertretung des Freistaats Bayern in Québec mit Beteiligung wissenschaftlicher Partner

Quelle: Vertretung des Freistaats Bayern in Québec

Québecer Freunde und Partner Bayerns trafen sich am 21. September 2017 auf Einladung der Vertretung des Freistaats Bayern in Québec. Anlass zur Feier in Montréal gab das Freihandelsabkommen CETA. Die bilaterale Kooperation zwischen Bayern und Québec besteht auch im wissenschaftlichen Bereich bereits seit vielen Jahren.

Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Klimafolgenforschung

Die Erforschung von Auswirkungen und Folgen des Klimawandels ist gemeinsames Anliegen von Prof. Ralf Ludwig (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Alain Bourque sowie Diane Chaumont (Klimakonsortium OURANOS in Montréal) in dem Projekt KlimEx, das Auswirkungen des Klimawandels auf meteorologische und hydrologische Extremereignisse in Bayern und Québec erforscht. Frau Magdalena Mittermeier, die den Master „Umweltsysteme und Nachhaltigkeit“ an der LMU München studiert, konnte im Rahmen dieses Projekts von März bis Mai 2017 einen Forschungsaufenthalt in Montréal verbringen. Unter der Betreuung von Herrn Dr. Marco Braun gelang es ihr, einen besonderen Algorithmus zur Erkennung niederschlagsrelevanter Wetterlagen in den Datensatz von KlimEx einzusetzen. Die Ergebnisse von Frau Mittermeiers Forschung bei OURANOS sollen in ihre Masterarbeit einfließen. Die Partnerschaft Bayern Québec fördert Studentenmobilität durch verschiedene Programme.

Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Energieverfahrenstechnik

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl (Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Jean-Michel Lavoie (Université de Sherbrooke) forschen gemeinsam an der Herstellung synthetischer Treibstoffe aus Biomasse (CFD-Analyse thermochemischer Prozesse und Untersuchung an Katalysatoren zur Erzeugung von synthetischen Treibstoffen). Das Projekt ist in die multilaterale Forschungsinitiative des RLS-Energy Networks eingebunden. Herr Thomas Plankenbühler, Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg, verbrachte einen sechswöchigen Forschungsaufenthalt im Juli und August 2016 im Team von Prof. Lavoie, wobei er sich vor allem auf die Optimierung des Reformierreaktors und die Simulation des Koksumsatzes konzentrierte.

Kanadas Premierminister Trudeau gibt die Zustimmung von Königin Elizabeth II zur Ernennung der nächsten kanadischen Generalgouverneurin bekannt

Die geborene Québecerin und langjährige Astronautin Julie Payette erlangte ihren Bachelor-Abschluss im Ingenieurwesen von der McGill Universität und ihren Master-Abschluss in den angewandten Wissenschaften an der Universität Toronto. Zwischen 1992 und 2013 war sie für die Canadian Space Agency als Astronautin aktiv. Seither engagiert sie sich in wissenschafts-politischen Gremien, unter anderem beim Wissenschaftsmuseum Montréal. Die bereits 2015 um zwei Jahre verlängerte Amtszeit des gegenwärtigen Generalgouverneurs David Johnston endet im September 2017.

Vorstellung der wissenschaftlichen Kooperation Bayern-Québec in „Commerce Monde“

Der Onlineartikel „L’innovation, élément clé du lien Québec-Bavière“ gibt einen umfassenden Einblick in abgeschlossene und laufende Wissenschaftsprojekte innerhalb der Kooperation zwischen Bayern und Québec.
Lesen Sie mehr hier (französisch).

Netzwerktreffen im Studentenmobilitätsprogramm

Am 13. Juli 2017 trafen sich Teilnehmer des Studentenmobilitätsprogramms Bayern-Québec in der WKS/BayFOR, um sich über ihre Forschungsaufenthalte in Québec auszutauschen. Im Jahr 2016 konnten mehr als 20 Studierende und Doktoranden verschiedener Fachrichtungen einen Forschungsaufenthalt erfolgreich in Québec mit einer Unterstützung durch das Studentenmobilitätsprogramm Bayern-Québec verbringen. Begleitet wurde der Erfahrungsaustausch durch Dozenten sowie Vertreter der Regierungen von Québec und Bayern.

Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie hier.

Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in den romanischen Sprachwissenschaften

Die Wahrnehmung von textuellen und sprachlichen Normen beim journalistischen Schreiben stellt in den romanischen Sprachwissenschaften ein aktuelles Forschungsgebiet dar. Die Publikation „La perception des normes textuelles, communicationnelles et linguistiques en écriture journalistique“ von Dr. Franz Meier befasst sich mit diesem Themenfeld. Das Promotionsprojekt unter der wissenschaftlichen Betreuung von Frau Prof. Schwarze (Universität Augsburg) und Herrn Prof. Remysen (Université de Sherbrooke) untersucht das Sprachbewusstsein diverser Berufsgruppen im Umfeld der Printpresse in Québec und trägt damit zu einem besseren Verständnis der journalistischen Sprachverwendung bei. Die Partnerschaft Bayern-Québec unterstützte dieses Promotionsvorhaben durch verschiedene Programme über die letzten Jahre.

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Québecs „Printemps numérique“ lädt das Zentrum Digitalisierung.Bayern zum Dialog über Industrie 4.0 ein

Am 06. Juni 2017 fand eine neue Auflage von #intersections zum Thema Industrie 4.0 unter bayerischer Beteiligung im Canadian Center for Architecture in Montréal statt.

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Bayerischer Gesprächskreis zur Arktis-Forschung in München

Am 28. März 2017 kamen auf Einladung der WKS (BayFOR) Vertreter der Regierungen von Québec und Bayern sowie Wissenschaftler aus verschiedenen bayerischen Forschungseinrichtungen und Repräsentanten der Wirtschaft erstmalig zusammen, um sich über ihre derzeitigen wissenschaftlichen Aktivitäten in der Arktis auszutauschen. In der wissenschaftlichen Kooperation Bayern-Québec ist das Thema „Arktis“ seit mehreren Jahren präsent. Der bayerische Gesprächskreis will sich in regelmäßigen Abständen erneut einfinden. Das nächste Treffen erfolgt am 16. Mai 2017 in Zusammenhang mit dem Workshop „Die Arktis – Recht und Politik“ an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg.

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Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Luft-und Raumfahrt

Quadrokopter bedürfen als unbemannte Luftfahrzeuge aktiver Kontrollsysteme zur Stabilisierung ihrer Flugbahn. Der hierbei benötigten Software mit ihrem Algorithmus kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Schilling (Universität Würzburg) und Prof. Sharf (McGill University), die sich in langjähriger Zusammenarbeit mit diesem Thema befassen, konnte Sebastian Schell seine Bachelorarbeit in der Luft- und Raumfahrtinformatik anfertigen. Während seines dreimonatigen Aufenthalts in Québec wirkte Herr Schell bei der Entwicklung des Quadrokopters „NAVI“ mit, der diversen Testflügen unterzogen wurde. Die Auswertung der Flugdaten dient der Optimierung von Soft- und Hardware. Die Partnerschaft Bayern-Québec fördert Studentenmobilität durch verschiedene Programme.

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Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der Romanistik

Vergleiche frankophoner Literaturen und Kulturen in- und außerhalb Europas sind in der Romanistik Gegenstand zahlreicher aktueller Forschungsprojekte. Die Poesie wird dabei seltener als andere literarische Gattungen behandelt. In Québec ist sie seit den 60er Jahren ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens, gab sie doch den Akteuren der Révolution tranquille eine Stimme. Das Promotionsprojekt von Jana Nürnberger, das von Frau Prof. Isabella von Treskow (Universität Regensburg) betreut wird, widmet sich der Gegenwartspoesie Québecs. Mit Unterstützung durch eine Mobilitätsbeihilfe verbrachte Frau Nürnberger 2016 mehrere Monate an der Université de Montréal bei Frau Prof. Andrea Oberhuber und untersuchte u.a. das Werk des Poeten Claude Beausoleil.

 

Montrealer Universitäten veranstalten die Bildungskonferenz ,,Conference of the Americas on International Education'' 2017

Universität Québec in Montréal, Concordia Universität, McGill Universität, Universität von Montréal und École de technologie supérieure laden zusammen zur Bildungskonferenz ,,Conference of the Americas on International Education'' (CAIE) zwischen dem 11. und 13. Oktober 2017 in Montréal ein. 

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Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der HIV-Forschung

Quelle: CHUM Research Centre (CRCHUM)

In der Septemberausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Cell Host and Microbe“ beschreiben Forscher der Universität von Montréal ein neues Verfahren zur Identifizierung von HIV-infizierten Zellen. Dies ist besonders schwierig, da die Zellen im Blut von Patienten nur in sehr geringer Anzahl auftreten. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Daniel Kaufmann konnten die Virologen am CRCHUM eine besonders exakte Methode entwickeln, mit der sich eine betroffene Zelle unter einer Million gesunder Zellen auffinden lässt. Derart präzise Bestimmungsverfahren dienen dem Ausbau neuer Methoden, um das Virus aus dem Körper zu entfernen. Unter den Wissenschaftlern befindet sich auch die Doktorandin Julia Nießl aus Bayern. Die Partnerschaft Bayern-Québec unterstützt Promotionsvorhaben durch ihr Programm zur Befreiung von Studiengebühren für ausländische Studierende in Québec.

Neue Entwicklungen in den nordischen Studien

Das Institut nordique du Québec INQ hat die ersten Bausteine seines wissenschaftlichen Programms bekannt gegeben. Drei Lehrstühle für nordische Studien werden an dem INRS (Institut national de la recherche scientifique), an der McGill University und der Université Laval eingerichtet. Die Forschungsschwerpunkte umfassen Themen der Produktion von erneuerbaren Energien, Fragen des Artenschutzes und gehen über die Lebensmittelsicherheit bis zur der nachhaltigen Entwicklung des Nordens. Louis Fortier wurde als Leiter für Wissenschaft und Innovation ernannt.

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Treffen der Arbeitsgruppe Bayern-Québec 2016

Die Arbeitsgruppe Bayern-Québec fand sich am Dienstag, den 18. Oktober 2016 zu ihrer vierzehnten Sitzung in München zusammen. Dabei wurde unter der Leitung von Herrn Michel Lafleur, stellvertretender Amtschef des Ministeriums für Internationale Beziehungen in Québec und Herrn Gunnar Wiegand, stellvertretender Leiter der Abteilung Europapolitik und Internationale Beziehungen der Bayerischen Staatskanzlei das Arbeitsprogramm für die kommenden zwei Jahre vereinbart. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung werden in den nächsten zwei Jahren mehr als 60 bilaterale Projekte, davon 24 Projekte aus dem Bereich Wissenschaft, Forschung und Technologie, unterstützt.

Die Arbeitsgruppe Bayern-Québec in der Bayerischen Staatskanzlei am 18.10.2016, in der Mitte: Michel Lafleur und Gunnar Wiegand © Bayerische Staatskanzlei

Die institutionelle Arbeitsgruppe Bayern-Québec tritt im zweijährigen Turnus abwechselnd in Bayern und in Québec zusammen, um ihre Kooperation in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur weiterzuentwickeln. Hierbei wird der Bereich Wissenschaft und Technologie auf bayerischer Seite durch die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Bayern-Québec (WKS) in der Bayerischen Forschungsallianz betreut. Auch zukünftig umfasst der wissenschaftlich-technologische Schwerpunkt innerhalb der Kooperation die Neurowissenschaften, die Energietechnik, den Austausch zum Plan Nord, die Arktisforschung sowie die Unterstützung bilateraler Beteiligungen an multilateralen Forschungsprojekten.

Regierungschefkonferenz 2016 in München ,,Digitalisierung und Innovation''

Inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Regierungschefkonferenz war das Thema ,,Digitalisierung und Innovation''. Mit der 8. Regierungschefkonferenz vertieften Bayern und seine Partnerregionen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft. Die mit der Digitalisierung einhergehenden Entwicklungen sollen mitgestaltet, neue Zukunftschancen eröffnet werden. Die 9. Regierungschefkonferenz der Partnerregionen zum Thema ,,Energiewende: Auf dem Weg zu einer emissionsarmen Wirtschaft'' wird 2018 in Québec stattfinden.

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Anläßlich der Regierungschefkonferenz 2016 konnten Bayern und Québec ihre bilaterale Zusammenarbeit euch vertiefen. Dabei sind drei neue Partnerschaften entstanden.

Fonds de recherche du Québec und BayFOR zur Unterstützung der Wissenschaftlermobilität


(Premier Philippe Couillard, Prof. Dr. Maryse Lassonde, Dr. Florence Gauzy, Ministerin Dominique Anglade)

Finden Sie die Bewerbungsunterlagen hier.

Forschungspartnerschaft Fraunhofer ISC und Hydro-Québec

Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC und Hydro-Québec wollen mit gemeinsamer Forschung und Entwicklung die nächste Generation von Lithium-Ionen-und Lithium-Luft-Batterienmaterialien für die Elektromobilität vorantreiben. Die Partnerschaft wird sich auf anorganische Feststoffelektrolyte, insbesondere glaskeramische Elektrolyte konzentrieren. Diese Materialien haben neben der exzellenten Ionenleitfähigkeit den Vorteil, nicht brennbar und damit besonders sicher zu sein.

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Umweltcluster Bayern beschließt Zusammenarbeit mit Écotech Québec

In der vergangenen Woche fand das 8. Treffen der Regierungschefs der Partnerregionen Bayerns in München statt. Im Rahmen der Regierungschefkonferenz 2016 unterzeichnete der Umweltcluster Bayern eine Zusammenarbeitserklärung mit seinem Vis-à-vis Écotech Québec. Die feierliche Zeremonie fand am 15.07.2016 in der Münchner Residenz unter Anwesenheit des Québecer Premierministers Philippe Couillard sowie der Québecer Wirtschaftsministerin Dominique Anglade statt. Ziel der Vereinbarung ist die Stärkung des Cleantech-Sektors in Bayern und Québec sowie die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft beiden Clusters. Ein kontinuierlicher Informationsaustausch sowie die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie zur Identifikation von Projekten und Märkten wird die Grundlage dafür bilden.

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ERA-Can+ News

Das Projekt ERA-Can+ informiert über Kooperationsmöglichkeiten zwischen europäischen und kanadischen Partnern im Rahmen von Horizon 2020, dem Achten Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU.

Weitere Infomationen zu ERA-Can+ finden Sie hier oder auf der offiziellen Homepage.


Vergangene Aktivitäten


Ihre Ansprechpartnerin

Frau Dr. Florence Gauzy

E-Mail:
Internet: http://www.bayfor.org

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