Veranstaltungen

19.10.2013

Wissenschaft zum Anfassen auf der Langen Nacht der Wissenschaften

Am 19. Oktober 2013 findet die 6. Lange Nacht der Wissenschaften in Nürnberg, Fürth und Erlangen unter dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ statt. Die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) nimmt an der Veranstaltung teil und verrät Wissenschaftlern und Unternehmern, wie man erfolgreich EU-Fördermittel einwerben kann. Darüber hinaus präsentiert sie 16 exzellente Projekte aus Bayern. Die Besucher können an einem Quiz teilnehmen und auch etwas gewinnen.


Ziel der Langen Nacht der Wissenschaften ist es, das Interesse an Forschung und Innovationen in der Öffentlichkeit zu wecken. Die Veranstalter erwarten rund 30.000 Besucher an den über 100 Veranstaltungsorten, an denen sich Akteure und Projekte aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Initiativen der Wissensvermittlung vorstellen. Damit ist die Lange Nacht der Wissenschaften das größte Wissenschaftsfestival in Deutschland.

Die BayFOR ist mit ihrem Angebot an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm vertreten und berät dort Wissenschaftler und Unternehmer mit einer innovativen Forschungsidee, wie sie Gelder von der Europäischen Kommission erhalten beziehungsweise Projektpartner für ihr Konsortium finden können. Darüber hinaus präsentiert die BayFOR elf Projekte, die die EU bereits fördert, und fünf Bayerische Forschungsverbünde, die die Bayerische Forschungsstiftung finanziell unterstützt. An Ständen mit den Themen „Medizin“, „Umwelt“, „Technik“ sowie „Bildung, Kultur & Gesellschaft“ können sich die Besucher über die Projekte informieren und gleichzeitig an einem Quiz teilnehmen. Am Ende wartet am BayFOR-Stand ein Gewinn auf sie.

Folgende Projekte sind vor Ort:
Die Bayerischen Forschungsverbünde FORMOsA und ForBIMed sowie das EU-Projekt CAMbrella bilden den Stand „Medizin“. FORMOsA beschäftigt sich mit Muskelschwund (Sarkopenie) und Osteoporose sowie den Folgen einer eingeschränkten Regeneration im Alter. ForBIMed will Infektionen mithilfe von Biomarkern schneller und gezielter bekämpfen. CAMbrella hat in den vergangenen drei Jahren unter anderem eine Roadmap für künftige Forschungsaktivitäten im Bereich der Komplementär- und Alternativmedizin in Europa erarbeitet.

Den Stand „Umwelt“ bestreiten die EU-Projekte CLIMB und GeoMol, die beiden Wissenstransfer-Initiativen WE-EEN und IMAGEEN sowie der Bayerische Forschungsverbund FORFood. Die Wissenschaftler von CLIMB erforschen den Klimawandel im Mittelmeerraum und entwickeln Maßnahmen gegen den daraus resultierenden Wassermangel. GeoMol untersucht die geologischen Potenziale und Risiken im Voralpenland. WE-EEN und IMAGEEN sind Aktivitäten im Rahmen des Enterprise Europe Network (EEN), eines Beratungsnetzwerkes für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf europäischer Ebene. Beide Projekte möchten durch Schulungen den Umweltschutz in Unternehmen vorantreiben: WE-EEN in der Abfallwirtschaft und IMAGEEN durch Beratungen zum Thema Ökodesign in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Ebenfalls um Lebensmittel geht es in FORFood. Der Forschungsverbund kümmert sich um die Ressourceneffizienz in der Produktion und Distribution.

Am Stand „Technik“ stellen sich die EU-Projekte HarWin, LARGECELLS und POCAONTAS sowie die Bayerischen Forschungsverbünde FORCiM3A und FORELMO vor. Im Fokus von HarWin steht die Entwicklung von Leichtbaufenstern aus neuartigen Polymer-Glas-Verbundmaterialien. Diese sollen Gebäude energieeffizienter gestalten. Eine neue Generation von organischen Photovoltaikzellen mit einer besseren Energieausbeute zu entwickeln, hat sich LARGECELLS als Ziel gesetzt. Auch POCAONTAS arbeitet an organischen Photovoltaikzellen. Das Projekt möchte den Wirkungsgrad mithilfe von Kohlenstoffnanoröhrchen erhöhen. FORCiM3A untersucht Mischbauweisen aus karbonfaserverstärkten Kunststoffen und Metall im Maschinen- und Anlagenbau, während FORELMO sich die Aufgabe gestellt hat, einen optimierten elektrischen Antriebsstrang herzustellen.

Die EU-Projekte AlpBC, Chemlab II und PsyCris finden sich am Stand „Bildung, Kultur & Gesellschaft“. AlpBC möchte die alpine Baukultur bewahren und weiterentwickeln. Chemlab II setzt sich für eine länderübergreifende Ausbildung von Chemielaboranten ein. Welche psychosoziale Unterstützung im Krisenfall erforderlich ist, ermittelt PsyCris.

Veranstaltungszeit: 19. Oktober, 18 bis 1 Uhr

Veranstaltungsort für den BayFOR-Auftritt: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Keßlerplatz 12, 90489 Nürnberg, Raum KA.128 im Hauptgebäude

Weitere Informationen unter www.nacht-der-wissenschaften.de

Kontakt in der BayFOR:

Anita Schneider
Teamkoordinatorin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0) 89 9901888-191
E-Mail:
Web: www.bayfor.org | www.hausderforschung.bayern.de


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