ECOPOTENTIAL

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Steckbrief

  • Programm: Horizon 2020, Climate action, environment, resource efficiency and raw materials (SC5)
  • Laufzeit: 06/2015-05/2019
  • Fördersumme: 16 Mio. Euro, davon 850.000 Euro für Bayern
  • Koordinator: Nationaler italienischer Forschungsrat (CNR)
  • Internet: www.ecopotential-project.eu

Schutzgebiete erfolgreich managen und bewahren

Funktionierende Ökosysteme sind die Grundlage menschlichen Lebens. Besonders artenreiche, nützliche oder schöne Gebiete werden daher unter besonderen Schutz gestellt, um sie vor Beeinträchtigungen zu bewahren. Unter anderem durch Klimawandel, Schadstoffe, Besucherdruck und invasive Arten kommt es dennoch zu Veränderungen.

Daher werden wissensbasierte Konzepte zu Management, Bewahrung und Renaturierung dieser Gebiete benötigt, die eine rasche Überwachung vieler Gebiete und großer Flächen ermöglichen. Hierfür kommt nur der Einsatz der Fernerkundung in Frage, denn flächendeckende Kartierungen im Gelände können dies nicht mit vertretbarem Aufwand leisten. Die Fernerkundung mit ökologischem Wissen zu verknüpfen ist der Ansatz des EU-Projekts ECOPOTENTIAL (Improving Future Ecosystem Benefits Through Earth Observations).

Darüber hinaus bilden Modellierung sowie ein enger Kontakt zu den lokalen Stakeholdern und Synergieeffekte mit ähnlichen internationalen Projekten die Grundlage. Im Rahmen des Projektes tragen 47 wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen Erkenntnisse und Daten zu Schutzgebieten zusammen und entwickeln ein einheitliches Rahmenwerk für Studien und Managementansätze – damit ist ECOPOTENTIAL das größte jemals geförderte EU-Projekt in der terrestrischen Ökologie. Ein umfassendes Webportal soll schließlich die gewonnenen Daten sammeln und visualisieren.

Verknüpfung mit Strukturfonds-Mitteln angestrebt

Der EU-Kommission ist es seit einigen Jahren ein Anliegen, dass sich Horizon-2020-Antragsteller in Ergänzung zu den beantragten Mitteln aktiv um komplementäre Finanzierungsmöglichkeiten bemühen. Mit Unterstützung der BayFOR gelang es ECOPOTENTIAL, über Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ein weiteres Schutzgebiet, den Nationalpark von La Réunion, in das Projekt aufzunehmen und den Fokus somit um eine inselökologische Betrachtung zu erweitern. La Réunion liegt im indischen Ozean (Südhalbkugel) und gehört zu Frankreich.

BayFOR@Work

  • Beratung zu relevanten EU-Direktiven
  • Antragsunterstützung

Kommentar zum Beitrag der BayFOR:

Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein

„Das Projekt wird in Italien koordiniert und die Universität Bayreuth hat die Co-Koordination übernommen. Durch die aktive Einbindung der BayFOR konnte das gesamte Konsortium von ihrem Service-Portfolio zur Antragsunterstützung in vollem Umfang profitieren.

Das förderpolitische Know-how der BayFOR im Umweltbereich hat entschieden zum Erfolg des Projektantrags beigetragen. Sie lieferte uns zum Beispiel ausführliche Informationen zu relevanten EU-Direktiven, die für die Ausgestaltung des Impact-Teils von entscheidender Bedeutung waren. Besonders hervorheben möchte ich den extrem professionellen und unermüdlichen Einsatz der BayFOR-Mitarbeiter.“

Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein
Lehrstuhl für Biogeografie
Universität Bayreuth
Co-Koordinator ECOPOTENTIAL
Tel.: +49 (0)921 55-2270
E-Mail: carl.beierkuhnlein@no-spam-pleaseuni-bayreuth.de

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