FORCOVID

Bayerischer Forschungsverbund zur Eindämmung, Behandlung und Erforschung der Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus COVID-19 (FORCOVID)

Untersuchung der Immunhemmung durch das SARS-CoV-2 sowie der Mechanismen der Virushemmung durch das Immunsystem

Arbeitsfeld:

Pathogeneseforschung

 

Projektleiter
Prof. Dr. Dr. Andreas Pichlmair

Die rasche Ausbreitung von SARS-CoV-2 im Zuge der Covid-19 Pandemie macht es notwendig die Biologie dieses Virus sehr rasch zu verstehen um Gegenmaßnahmen zu identifizieren. Mithilfe der bisher größten Proteomik-basierten System-Analyse, die bisher für SARS-CoV-2 gemacht wurde, konnte die Arbeitsgruppe unter anderem zeigen, dass das Virus mithilfe bestimmter viraler Proteine die Synthese von antiviralen Botenstoffen (v.a. typ-I Interferone) abschaltet. Gleichzeitig ist das Virus sehr sensitiv auf die antivirale Aktivität, die solche Botenstoffe vermitteln. Es ist derzeit nicht klar, durch welche Mechanismen diese außergewöhnliche Sensitivität des Virus vermittelt wird.

Dieses Projekt zielt darauf ab, die Immunhemmung durch das Virus sowie die Mechanismen der Virus-Hemmung durch das Immunsystem zu untersuchen und zu verstehen. Dafür wird die CRISPR/Cas9 vermittelte knockout Technologie verwendet um die essentiellen Bestandteile des angeborenen Immunsystems  zu depletieren und den Effekt auf SARS-CoV-2 Wachstum zu testen. Funktionelle Analysen mithilfe von –omics Technologien werden erlauben zu verstehen, welche zellulären Regelkreise des angeborenen Immunsystems wichtig für die Hemmung von SARS-CoV-2 sind. Durch diese Arbeit sollen zelluläre Mechanismen identifiziert werden, die das Virus hemmen und welche eventuell für therapeutische Zwecke moduliert werden können.

Projektpartner:

Informationen

Gründungsdatum

10.2020

Ende

09.2021

Gefördert durch

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst