Das wissenschaftliche Kooperationsprogramm Bayern-Québec unterstützt Nachwuchswissenschaftler in der HIV-Forschung

31.08.2016

In der Septemberausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Cell Host and Microbe“ beschreiben Forscher der Universität von Montréal ein neues Verfahren zur Identifizierung von HIV-infizierten Zellen. Dies ist besonders schwierig, da die Zellen im Blut von Patienten nur in sehr geringer Anzahl auftreten. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Daniel Kaufmann konnten die Virologen am CRCHUM eine besonders exakte Methode entwickeln, mit der sich eine betroffene Zelle unter einer Million gesunder Zellen auffinden lässt. Derart präzise Bestimmungsverfahren dienen dem Ausbau neuer Methoden, um das Virus aus dem Körper zu entfernen. Unter den Wissenschaftlern befindet sich auch die Doktorandin Julia Nießl aus Bayern. Die Partnerschaft Bayern-Québec unterstützt Promotionsvorhaben durch ihr Programm zur Befreiung von Studiengebühren für ausländische Studierende in Québec.

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