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BAYERISCHER FORSCHUNGSVERBUND GENDER UND CARE

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6. Care aus der Haushaltsperspektive. Das Beispiel Pflege alter Menschen in der Großstadt

Arbeitsfeld:

Familie und private Lebensformen

Das Forschungsprojekt nimmt private Haushalte in den Blick, in denen alte Menschen gepflegt werden. Der Fokus liegt auf den pflegenden Personen und ihr soziales Umfeld. Am Beispiel einer bayerischen Großstadt (München) wird gefragt, wie sich die individuellen Tätigkeits- und Lebensentscheidungen der pflegenden Frauen und Männer (und zwar der Haupt- wie auch der Nebenpflegenden) im Zusammenhang mit Care realisieren. Ausgehend von der alltäglichen Lebensführung in den Haushalten soll die Logik der Praxis von Care rekonstruiert werden, also in welcher Weise sich Pflegefigurationen und -muster durchsetzen und Leistungen unterschiedlicher Sektoren – Markt, Staat, Dritter Sektor und möglicherweise illegaler Sektor – in Anspruch genommen werden. Dabei ist es notwendig, Veränderungsprozesse in den pflegenden Haushalten nachzuzeichnen, die bei jeweils neuen Anforderungen und Krisen notwendig werden.

Das Forschungsprojekt wird einen Beitrag zur Theorieentwicklung der Politischen Ökonomie von Care leisten. Die Untersuchungen werden deutlich machen, welche spezifischen Belastungen sich aus den jeweiligen Care-Figurationen und -mustern ergeben und welche strukturellen Veränderungen der Rahmenbedingungen und zusätzlichen oder modifizierten (öffentlichen) Angebote für die Betroffenen und Pflegenden für Bayern empfohlen werden können.

<link http: sw.hm.edu die_fakultaet personen professoren mutz index.de.html _blank>Prof. Dr. Gerd Mutz, <link http: www.sw.hm.edu die_fakultaet personen professoren rerrich index.de.html _blank>Prof. Dr. Maria S. Rerrich, Hochschule München (Volkswirtschaft/ Soziologie)
in Kooperation mit <link http: www.frauenakademie.de ueber-uns team-a-vorstand _blank>Birgit Erbe, Frauenakademie München e.V. (Politikwissenschaft)

Projektpartner:

Informationen

Gründungsdatum

07.2015

Ende

06.2019

Gefördert durch

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst