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Nachhaltigkeit, menschliche Kompetenz und gesellschaftliche Resilienz im Lichte des Capability- Ansatzes

Resilienz – wie sieht dieser schillernde Begriff aus dem Blickwinkel der modernen Ethik und politischen Philosophie aus? Der Capability Ansatz des Philosophen und Ökonomen Amartya Sen betrachtet, was Menschen tatsächlich sind und tun bzw. zu sein und tun in der Lage sind (also die „capabilities“, die ein Mensch besitzt).

Die Kernthese ist, dass der Mensch fähig ist, sein Leben auch in Krisen-situationen selbst und aktiv zu gestalten. Jeder Mensch besitzt Resilienz, wenn er ausreichend capabilities hat. Diese Fähigkeiten gilt es zu erkennen, zu stärken und zu fördern.
 
Was sind die Fähigkeiten und Chancen, die nötig sind, um auf den existen-ziellen Wandel durch Umweltveränderung und soziale Krisen angemessen reagieren zu können?

Welche Rahmenbedingungen sind nötig, damit wir heute und in der Zukunft, solche Herausforderungen bewältigen können? Partizipation, Demokratie und Autonomie werden als zentrale Werte für die Begegnung mit gesellschaft-lichem Wandel verstanden. Das Projekt zielt im Verbund darauf ab, in Zusammenarbeit mit und am Beispiel der Fragestellungen anderer Teilprojekte die Relevanz dieser Werte für die Praxis zu begründen und Empfehlungen abzuleiten.

Projektpartner:

Informationen

Gründungsdatum

06.2013

Ende

12.2017

Gefördert durch

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst