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Psychische Belastungen im Wandel der Arbeit: Individuelle und organisationale Bewältigungs Strategien

In der modernen Arbeitswelt sinkt der Anteil der Beschäftigten in den produktions-orientierten Berufen stetig, während der Anteil der Beschäftigten in den sekundären Dienstleistungsberufen kontinuierlich steigt. In der Konsequenz verändert sich die als Belastung wahrgenommene Tätigkeit: die körperlichen Belastungen gehen zurück, die psychischen Belastungen dagegen scheinen zuzunehmen.

Liegen die Ursachen dafür in verstärktem Wettbewerb, neuen Steuerungs-formen, zunehmender Digitalisierung und Beschleunigung des Arbeitslebens?. Sind eine höhere Arbeitsintensität, wachsender Zeit- und Leistungsdruck, das Gefühl von Überlastung, bis hin zu Burnout oder psychischen Erkrankungen als Ursache anzusehen?. Oder müssen andere Faktoren in den Blick genommen werden, wenn Resilienz am Arbeitsplatz untersucht wird?
 
Tätigkeiten wie Forschen, Entwickeln, Organisieren, Managen, Beraten, Lehren und Publizieren wurden in den Arbeitswissenschaften bisher als gesundheitsförderlich angesehen, weil sie mit hoher Autonomie, vielseitigen Aufgaben und hoher sozialer Vernetzung verbunden sind. Inzwischen mehren sich aber die Anzeichen, dass auch diese Tätigkeiten zu Burnout und negativen Gesundheitsfolgen führen können. Wo liegen die besonderen psychischen Belastungen von Wissensarbeitern, also Erwerbstätigen, deren Arbeit einen hohen geistigschöpferischen Anteil aufweist und worin liegen die Geheimnisse derartigem Druck „resilient“ zu begegnen?
Das Projekt erarbeitet Handlungsempfehlungen, die das Zusammenspiel von Arbeitsorganisation, Unternehmenskultur und Einflussmöglichkeiten der Beschäftigten betreffen.

Projektpartner:

Informationen

Gründungsdatum

06.2013

Ende

12.2017

Gefördert durch

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst