Internationale Kooperation

Bayern und die nordamerikanische Provinz Québec arbeiten seit vielen Jahren eng in den Bereichen der Wissenschaft, Forschung und Technologie zusammen. Die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Bayern-Québec unterstützt den Austausch zwischen den einzelnen Wissenschaftlern und ihren Einrichtungen und kooperiert dazu eng mit der Wirtschaft. Ziel ist es, gemeinsam eine verstärkte internationale Präsenz zu erreichen und sich im internationalen Forschungs- und Innovationswettbewerb gegenseitig Vorteile zu verschaffen.

  • Laufend begleitet die Koordinierungsstelle an die 20 gemeinsame Forschungsprojekte
  • Sie bietet von der Projektplanung bis zur Umsetzung wissenschaftliche, administrative und finanzielle Unterstützung für internationale Projekte in Forschung und Entwicklung
  • Sie übernimmt durch gezielte Vernetzungsaktivitäten eine Vermittlerrolle zwischen den verschiedenen Forschungsakteuren in Bayern und Québec
  • Seit 2008 ist sie auch Anlaufstelle für Forschungskooperationen zwischen Bayern und Alberta

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Das bayerische Programm zur Förderung der Forschungskooperation mit Québec/Alberta/International

Bayern-Québec/Alberta/International in Wissenschaft, Forschung und Technologie


33. Deutsch-Kanadische Atlantikbrücke 2018 in München

Während der deutsch-kanadischen Atlantikbrücke-Konferenz vom 28.-29.01.2018 konnten sich die Teilnehmer zu wirtschafts- und sicherheitspolitischen Themen beraten und zu Aspekten wie Immigration, Digitalisierung und Innovation austauschen. Auch für den deutsch-kanadischen Wissenschaftsbereich war die Atlantikbrücke Plattform für zukünftige Zusammenarbeit. Dazu unterzeichnete das kanadische National Research Council mit der BayFOR ein „Memorandum of Understanding“ für gemeinsame Forschungsvorhaben zwischen Kanada und Bayern.
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Quelle: Atlantik-Brücke


Neuer Studiengang zur Satellitentechnologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Der neue Studiengang “Satellite Technology – Advanced Space Systems” startet zum Wintersemester 2018 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Die Studienschwerpunkte liegen in den Bereichen Klein-Satelliten, Telekommunikation, Erdbeobachtung und Digitalisierung sowie Informatik- und Elektronikmethoden. Durch das neue Programm wird auch der internationale Studiengang “Erasmus Mundus Master Course in Space Science and Technology – SpaceMaster” an der JMU erweitert. Zusätzliche Vorlesungen und Exkursionen werden durch engagierte Partner aus Bayern, wie dem Zentrum für Telematik, TU München, Universität der Bundeswehr und DLR, ermöglicht. Koordiniert wird der Studiengang durch das Institut für Informatik der JMU und sein Sprecher ist Professor Dr. Klaus Schilling (JMU).
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Förderung bayerischer Kleinst-Satelliten in RLS-Sciences

Am 4. Oktober 2017 überreichte die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner einen Bescheid an das Zentrum für Telematik (ZfT) in Würzburg zur Förderung bayerischer Kleinst-Satelliten für die wissenschaftliche Nutzung. Unterstützt wird dabei ein Verbund aus drei Satelliten unter dem Titel „TOM“ (Telematics earth Observation Mission), der von Prof. Schilling, Zentrum für Telematik (ZfT), geleitet wird. Die Satelliten in TOM werden später eingebunden in ein internationales wissenschaftliches Netzwerk von Kleinst-Satelliten. Dieses, während des „Regional Leaders' Summit“ der bayerischen Partnerregionen im Juli 2016 initiierte, Projekt wird der Erdbeobachtung vor allem in den Umweltwissenschaften dienen. Neben Akteuren aus Bayern engagieren sich die Partnerregionen Québec (Kanada), São Paulo (Brasilien), Shandong (China), Oberösterreich (Österreich) und Western Cape (Südafrika) mit weiteren Kleinst-Satelliten und ihrer individuellen Expertise.



 
Förderurkundenübergabe: v.l.n.r. Daniel Eck, Geschäftsführer ZfT, Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Prof. Klaus Schilling, Vorstand ZfT; Quelle: Zentrum für Telematik ZfT


Munich Aerospace Summer Summit zu grünen Luft- und Raumfahrttechnologien in Taufkirchen


Zwischen dem 26. und 28. Juni 2017 tauschten sich Studenten, Wissenschaftler und Vertreter der Luftfahrtindustrie auf dem Ludwig Bölkow Campus in Taufkirchen auf dem Munich Aerospace Summer Summit zu umweltfreundlichen Technologien der Luft- und Raumfahrttechnik aus. Auf der, bereits zum zweiten Mal von Munich Aerospace ausgerichteten Veranstaltung, gaben internationale Referenten Einblicke zu den Themenschwerpunkten Emissionsverringerung und grüne Treibstoffe. Zusätzlich präsentierten Wissenschaftler und Regierungsvertreter aus den sechs Partnerregionen Bayerns aktuelle Forschungsprojekte und Strategien zur Förderung innovativer Technologien. In den zusätzlichen Teilveranstaltungen lud der Ludwig Bölkow Campus in seine ansässigen Fachlabore ein. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch über den aktuellen Stand des Projekts Global Campus Aerospace von RLS-Sciences berichtet.

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Workshop des Projekts "CARE CAMPUS" vom 13. bis 14. März 2017 in Oxford

Während in einer immer älter werdenden Gesellschaft das Bedürfnis zur Betreuung älterer Menschen wächst, geht die Anzahl von professionell ausgebildetem Pflegepersonal weiterhin zurück. Das Projekt "CARE CAMPUS" zielt deshalb unter dem Thema "Caregiving and Ageing Reimagined for Europe" auf eine verbesserte Ausbildung für neues Betreuungspersonal ab. Auch die besondere Situation der pflegenden Familienangehörigen wird dabei berücksichtigt. Im Rahmen des EIT Health Campus fand ein zweitägiges Projekttreffen im ,,Oxford Institute of Population Ageing" unter Beteiligung der BayFOR/WKS statt. 

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Wissenschaftskooperation mit Kanada unterzeichnet

Der EU-Forschungskommissar Carlos Moedas und der Präsident des kanadischen Social Sciences and Humanities Research Council, Dr. Ted Hewitt, haben am 27. Oktober 2016 eine Wissenschaftskooperation zwischen der EU und Kanada unterzeichnet. Das unterzeichnete Abkommen wird Forschungsaufenthalte für kanadische Wissenschaftler in Europa erleichtern, da sie jetzt temporär Teil eines ERC finanzierten Teams sein können. Der ERC ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete Institution zur Finanzierung von grundlagenorientierter Forschung. Er wird von 2014 - 2020 über das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 finanziert und ist die erste EU-Förderung für Pionierforschung.

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8. Regierungschefkonferenz 2016 in München

Inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Regierungschefkonferenz war das Thema ,,Digitalisierung und Innovation''. Mit der 8. Regierungschefkonferenz vertieften Bayern und seine Partnerregionen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft. Die mit der Digitalisierung einhergehenden Entwicklungen sollen mitgestaltet, neue Zukunftschancen eröffnet werden. Die 9. Regierungschefkonferenz der Partnerregionen zum Thema ,,Energiewende: Auf dem Weg zu einer emissionsarmen Wirtschaft'' wird 2018 in Québec stattfinden.


(Quelle: Bayerische Staatskanzlei)

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Vergangene Aktivitäten


Ihre Ansprechpartnerin

Frau Dr. Florence Gauzy

E-Mail:
Internet: http://www.bayfor.org

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