Aktuelle Ausschreibungen der EU und des BMBF

Hier finden Sie einen Überblick über spezifische, aktuelle Ausschreibungen verschiedener EU- und Bundesförderprogramme, nach Fachrichtungen sortiert. Bitte beachten Sie, dass sich aktuell Deadlines kurzfristig ändern können. Verbindlich sind die Angaben auf den Webseiten der Förderinstrumente bzw. Fördermittelgeber.

Umwelt, Energie und Bioökonomie

Calls LIFE 2022 geöffnet - 598 Millionen Euro für die Verwirklichung Ihrer grünen Projektideen

Die Europäische Kommission hat zum 17. Mai die Aufforderungen zur Einreichung von Projektvorschlägen für das LIFE-Programm 2022 veröffentlicht. In diesem Jahr stehen 598 Millionen Euro für Projekte in den Bereichen Naturschutz, Umweltschutz, Klimaschutz und saubere Energiewende zur Verfügung. LIFE finanziert Projekte im Rahmen seiner vier Teilprogramme:

  •     Natur und biologische Vielfalt - 242 Millionen Euro
  •     Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität - 158 Millionen Euro
  •     Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an den Klimawandel - 99 Millionen Euro
  •     Übergang zu sauberer Energie - 98 Millionen Euro

Weitere Informationen zum LIFE-Programm finden Sie hier.

Alle offenen LIFE-Calls finden Sie im Funding & Tenders Portal der EU-Kommission.

Der Innovation Fund – Aufruf für kleinere Projekte (small-scale projects)

Die Europäische Kommission stellt 100 Mio. Euro für innovative Projekte im Bereich der sauberen Technologien zur Verfügung. Diese Zuschüsse fließen in kleine Projekte, d. h. Projekte mit einem Investitionsaufwand zwischen 2,5 und 7,5 Mio. Euro, in den Bereichen erneuerbare Energien, energieintensive Industrien, Energiespeicherung sowie Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung.
 
Der Innovation Fund ist eines der weltweit größten Finanzierungsprogramme für die Einführung innovativer, kohlenstoffarmer Technologien, das durch Einnahmen aus der Versteigerung von Emissionszertifikaten aus dem EU-Emissionshandelssystem finanziert wird.
 
Der Innovationsfonds kann bis zu 60 % der Investitionsausgaben eines Kleinprojekts unterstützen. Die Projekte werden anhand ihres Potenzials zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen, ihrer Innovationskraft, ihrer finanziellen und technischen Reife, ihres Potenzials für eine Ausweitung und ihrer Kosteneffizienz bewertet. Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen gilt für Projekte aus allen EU-Mitgliedstaaten, Island und Norwegen.

Deadline: 31. August 2022. Weitere Informationen finden Sie hier.

Clean Hydrogen Partnership: Forschungs- und Innovationsagenda und erste Ausschreibung

Ende Februar 2022 hat die Clean Hydrogen Partnership ihre Strategische Forschungs- und Innovationsagenda (Strategic Research and Innovation Agenda – SRIA) für den Zeitraum 2021-2027 und ihr Arbeitsprogramm 2022 mit ersten Ausschreibungen veröffentlicht.

Die Partnerschaft wurde Ende 2021 als Gemeinsames Unternehmen ("Joint Undertaking") gegründet. Sie baut auf der Vorgängerinitiative „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ auf, die im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms und Horizon 2020 umgesetzt wurde. Die Clean Hydrogen Partnership wird sich an der EU-Wasserstoffstrategie und den politischen Entwicklungen in diesem Zusammenhang orientieren und Forschungs- und Innovationsaktivitäten fördern, die sich in erster Linie auf die Erzeugung von sauberem Wasserstoff sowie der Verteilung, Speicherung und Endanwendung von kohlenstoffarmem Wasserstoff konzentrieren.
 
Die Europäische Kommission wird für den Zeitraum 2021-2027 bis zu 1 Milliarde Euro für die Partnerschaft bereitstellen, eine Erhöhung von über 50% im Vergleich zum Budget der Vorgängerinitiative. Dieser Betrag wird durch Investitionen der privaten Mitglieder des gemeinsamen Unternehmens in mindestens gleicher Höhe ergänzt, so dass sich ein Gesamtbeitrag von mindestens 2 Mrd. EUR ergibt.
 
Die soeben veröffentlichte erste Ausschreibung der Clean Hydrogen Partnership hat ein Gesamtbudget von über 300 Mio. EUR und umfasst 41 Topics, von denen 26 mit einer Einreichungsfrist zum 31. Mai 2022 versehen sind und 15 mit einer Einreichungsfrist zum 20. September 2022. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen oder Interesse kontaktieren Sie bitte Dr. Panteleimon Panagiotou, Leiter des Fachbereichs IKT, Natur- & Ingenieurwissenschaften oder Dr. Thomas Ammerl, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Energie & Bioökonomie, unter folgender E-Mailadresse: hydrogen@no-spam-pleasebayfor.org.

Erste Calls Horizon Europe: Cluster 5 "Klima, Energie und Mobilität"

Cluster 5 dient dem Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu sein.

Calls in Cluster 5 orientieren sich an neun Programmschwerpunkten:

  1. Klimawissenschaft und Lösungen,
  2. Energieversorgung,
  3. Energiesysteme und Netze,
  4. Gebäude und Industrieanlagen in der Energiewende,
  5. Gemeinden und Städte,
  6. industrielle Wettbewerbsfähigkeit im Verkehr,
  7. sauberer Transport und Mobilität,
  8. intelligente Mobilität,
  9. Energiespeicherung.

Aktuelle Calls zu Custer 5 und die entsprechden Deadlines finden Sie hier.

Erste Calls Horizon Europe: Cluster 6 "Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt"

Cluster 6 dient folgenden Zielen:

  • Klimaneutralität und Anpassung an den Klimawandel;
  • Erhaltung bzw. Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme;
  • nachhaltige und zirkuläre Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen; Bekämpfung der Umweltverschmutzung; Bioökonomie;
  • Lebensmittel- und Ernährungssicherheit für alle mittels nachhaltiger Lebensmittelsystemen vom Hof zum Tisch;
  • ausgewogene Entwicklung von ländlichen, Küsten- und Stadtgebieten;
  • innovative Governance-Modelle, die Nachhaltigkeit und Umweltbeobachtung ermöglichen.

Um diese zu erreichen, werden jährliche Ausschreibungen mit festgelegten Themen in den folgenden sieben Bereichen veröffentlicht:

  1. Umweltbeobachtung,
  2. Biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen,
  3. Land- und Forstwirtschaft und ländliche Gebiete,
  4. Meere, Ozeane und Binnengewässer,
  5. Lebensmittelsysteme,
  6. Biobasierte Innovationssysteme in der EU-Bioökonomie,
  7. Kreislaufwirtschaft.

Aktuelle Calls zu Custer 6 und die entsprechden Deadlines finden Sie hier.

Kontakt in der BayFOR

Dr. Thomas Ammerl
Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie
Tel.: +49 (0)89 9901888-120
E-Mail: ammerl@bayfor.org

Gesundheitsforschung und Biotechnologie

Innovative Health Initiative (IHI)

Die Innovative Health Initiative (IHI) ist eine öffentlich-private Partnerschaft (PPP) zwischen der Europäischen Union und der europäischen Biowissenschaftsindustrie. Unsere Hauptziele sind die Umsetzung von Gesundheitsforschung und Innovation in greifbare Vorteile für Patienten und die Gesellschaft und die Sicherstellung, dass Europa an der Spitze der interdisziplinären, nachhaltigen und patientenzentrierten Gesundheitsforschung bleibt. Als Nachfolge der Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) ist unter Horizont Europa die Innovative Health Initiative (IHI) die größte institutionalisierte Partnerschaft im Themenfeld Gesundheit.

Die folgenden Themen werden für die ersten IHI-Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, die im Juni veröffentlicht werden sollen, in Betracht gezogen. Das IHI plant, zwei Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen gleichzeitig zu veröffentlichen - eine einstufige und eine zweistufige Aufforderung. Das IHI veröffentlicht die Themenentwürfe bereits vor dem offiziellen Start der Aufforderung, um potenziellen Antragstellern mehr Zeit für den Aufbau eines Konsortiums und die Ausarbeitung eines Vorschlags zu geben.

Topics IHI Call 1 (einstufiger Aufruf):

  • Ein innovatives entscheidungsunterstützendes System zur Verbesserung der Behandlungspfade für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen und Komorbiditäten
  • Bildgebung der nächsten Generation und bildgestützte Diagnose und Therapie bei Krebs
  • Personalisierte Onkologie: Innovative personenzentrierte, multimodale Therapien gegen Krebs
  • Zugang zu und Integration von heterogenen Gesundheitsdaten für eine bessere Gesundheitsversorgung in Krankheitsgebieten mit hohem ungedecktem Bedarf im Gesundheitswesen

Topics IHI Call 2 (zweistufige Aufforderung):

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen - verbesserte Vorhersage, Prävention, Diagnose und Überwachung
  • Festlegung einer harmonisierten Methodik zur Förderung der Durchführung von frühen Durchführbarkeitsstudien für klinische und innovative Spitzenleistungen in der Europäischen Union

ERA PerMed Joint Transnational Call 2022: "Prevention in personalised medicine"

Mit seiner fünften transnationalen Call (die nicht von der Europäischen Kommission finanziert wird) will der ERA PerMed die Forschung im Bereich der Prävention in der personalisierten Medizin fördern. Das übergreifende Ziel des Calls ist die Entwicklung maßgeschneiderter Strategien zur Prävention von Krankheiten und deren Fortschreiten auf drei verschiedenen Ebenen:

  1. Präventionsmaßnahmen zur Senkung der Inzidenzrate (Primärprävention)

  2. Früherkennung, um die Wirksamkeit einer präventiven Therapie zu erhöhen, noch bevor Symptome auftreten (Sekundärprävention)

  3.  Maßnahmen zur Verhinderung des Wiederauftretens der Krankheit oder zur Verbesserung der Pflege und der Lebensqualität der Patienten (Tertiärprävention).

Deadline Kurzanträge: 17. Februar 2022
Deadline Vollanträge: 14. Juni 2022

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt in der BayFOR

Dr. Mikhail Antonkin (Antonkine), Ph.D. in Biochemie, Mikrobiologie, Molekularbiologie
Wissenschaftlicher Referent Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Telefon: +49 (0)911 50715-950
E-Mail: antonkin@bayfor.org

Informations- und Kommunikationstechnologien, Natur- & Ingenieurwissenschaften

Joint Undertaking Clean Aviation: 1. Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen

Der 1. Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Clean Aviation wurde veröffentlicht! Die Liste der Themen und Themenbeschreibungen sind derzeit über die JU-Website verfügbar. Die erste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen ist mit 735 Mio. EUR dotiert und sucht nach wirkungsvollen Lösungen, die bis 2050 zu nachhaltigen Flugzeugen führen können.

Deadline: 23. Juni 2022

Infotag: 23. März 2022. Weitere Informationen hier. Und weitere Informationen über die erste Aufforderung und wie Sie sich bewerben können, finden Sie hier.

M-ERA.NET CALL 2022

Der M-ERA.NET Call 2022 wurde am 15. März 2022 gestartet. Mehr als 30 Förderorganisationen beteiligen sich mit einem Gesamtbudget von ca. 25 Mio. €.

Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen ist der 15. Juni 2022, 12:00 Uhr mittags, Brüsseler Zeit.
Die Frist für die Einreichung des vollständigen Vorschlags ist der 17. November 2022, 12:00 Uhr mittags, Brüsseler Zeit.

Ziel ist es, ehrgeizige transnationale FTE-Projekte zu finanzieren, die sich mit Materialforschung und -innovation befassen, einschließlich Materialien für Energie erzeugende und speichernde Elemente. M-ERA.NET zielt darauf ab, den Beitrag der Materialforschung und -entwicklung zu energiebezogenen Anwendungen zu stärken.

Die Aufforderung 2022 umfasst die folgenden Themenbereiche:

Werkstoffe für Energie
Innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzflächen
Hochleistungsverbundwerkstoffe
Funktionelle Werkstoffe
Neue Strategien für fortgeschrittene materialbasierte Technologien für Gesundheitsanwendungen
Werkstoffe für die Elektronik

Weitere Informationen finden Sie hier.

Clean Hydrogen Partnership: Forschungs- und Innovationsagenda und erste Ausschreibung

Ende Februar 2022 hat die Clean Hydrogen Partnership ihre Strategische Forschungs- und Innovationsagenda (Strategic Research and Innovation Agenda – SRIA) für den Zeitraum 2021-2027 und ihr Arbeitsprogramm 2022 mit ersten Ausschreibungen veröffentlicht.

Die Partnerschaft wurde Ende 2021 als Gemeinsames Unternehmen ("Joint Undertaking") gegründet. Sie baut auf der Vorgängerinitiative „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ auf, die im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms und Horizon 2020 umgesetzt wurde. Die Clean Hydrogen Partnership wird sich an der EU-Wasserstoffstrategie und den politischen Entwicklungen in diesem Zusammenhang orientieren und Forschungs- und Innovationsaktivitäten fördern, die sich in erster Linie auf die Erzeugung von sauberem Wasserstoff sowie der Verteilung, Speicherung und Endanwendung von kohlenstoffarmem Wasserstoff konzentrieren.
 
Die Europäische Kommission wird für den Zeitraum 2021-2027 bis zu 1 Milliarde Euro für die Partnerschaft bereitstellen, eine Erhöhung von über 50% im Vergleich zum Budget der Vorgängerinitiative. Dieser Betrag wird durch Investitionen der privaten Mitglieder des gemeinsamen Unternehmens in mindestens gleicher Höhe ergänzt, so dass sich ein Gesamtbeitrag von mindestens 2 Mrd. EUR ergibt.
 
Die soeben veröffentlichte erste Ausschreibung der Clean Hydrogen Partnership hat ein Gesamtbudget von über 300 Mio. EUR und umfasst 41 Topics, von denen 26 mit einer Einreichungsfrist zum 31. Mai 2022 versehen sind und 15 mit einer Einreichungsfrist zum 20. September 2022. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen oder Interesse kontaktieren Sie bitte Dr. Panteleimon Panagiotou, Leiter des Fachbereichs IKT, Natur- & Ingenieurwissenschaften oder Dr. Thomas Ammerl, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Energie & Bioökonomie, unter folgender E-Mailadresse: hydrogen@no-spam-pleasebayfor.org.

Des weiteren sind Ausschreibungen zum Thema Wasserstoff im „Gemeinsamen Unternehmen für saubere Luftfahrt“ (JTI Clean Aviation) geplant. Es handelt sich dabei um eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und dem europäischen Luftfahrtsektor. Voraussichtlich werden die EU-Ausschreibungen zu „Wasserstoff-basiertem Fliegen“  adressiert und spätestens im zweiten Quartal 2022 veröffentlicht.

Bei weiteren Fragen zu JTI Clean Aviation kontaktieren Sie bitte Herrn Dr. Panagiotou, Fachbereichsleiter für IKT, Natur- & Ingenieurwissenschaften in der Bayerischen Forschungsallianz:
E-Mail: panagiotou@no-spam-pleasebayfor.org 
Telefon: +49 (0)89 – 9901 888130

EU-Katalysator-Partnerschaft: Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für bahnbrechende grüne Technologieprojekte wird veröffentlicht

Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow 2021 hat die Europäische Kommission zusammen mit der Europäischen Investitionsbank und dem Netzwerk Breakthrough Energy Catalyst eine zukunftsorientierte Partnerschaft ins Leben gerufen, die vor allem Investitionen in essenzielle Klimatechnologien beschleunigen soll. Damit sollen die ehrgeizigen Ziele des Green Deals erreicht werden. Deshalb ruft die EU ab sofort zu Vorschlägen für bahnbrechende und zukunftsweisende Technologieprojekte auf. Vier Bereiche stehen hier im Fokus: sauberer Wasserstoff, nachhaltige Flugkraftstoffe, direkte Abscheidung aus der Luft und Energiespeicherung über lange Zeiträume.

Bis 2026 sollen mit rund 820 Mio. Euro groß angelegte kommerzielle Demonstrationsprojekte für saubere Technologien gefördert werden. Dies ist eine einzigartige Chance für Start-ups und KMU, ihre Ideen und Visionen im Bereich der grünen Technologien voranzutreiben und daraus nachhaltigen Profit zu generieren. Die Partnerschaft wird nicht nur essentiell für die Erreichung der europäischen Klimaziele bis 2030 sein, sondern auch die rasche Kommerzialisierung innovativer Projekte beschleunigen.

Deadline: 13. Mai 2022

Alle weiteren Informationen zu der Partnerschaft finden Sie hier.

Key Digital Technologies Joint Undertaking Call 2021

Das Key Digital Technologies Joint Undertaking @KDT_JU – Nachfolger des ECSEL JU - hat seine ersten Calls veröffentlicht. Der Fokus liegt auf KI/Edge und Open-Source-Hardware.

Deadline: 27. April 2022

Weitere Informationen finden Sie hier.

Erste Calls Horizon Europe: Cluster 4 "Digitalisierung, Industrie und Weltraum"

Cluster 4 "Digital, Industry and Space" dient der Förderung von Forschung und Innovation in den Bereichen der industriellen Technologien, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Raumfahrt. So sollen Beiträge zu drei wesentlichen Herausforderungen für Europa geleistet werden: zu Wachstum und globaler Wettbewerbsfähigkeit sowie der Führungsrolle und Autonomie Europas in industriellen Schlüsseltechnologien, zu einer nachhaltigen Industrie und schließlich zu einer inklusiven, an gesellschaftlichen Bedürfnissen orientierten digitalen, gesellschaftlichen und industriellen Transformation.
Folgende Förderbereiche ("Areas of Intervention") werden hier genannt:

  • Manufacturing Technologies
  • Key Digital Technologies
  • Emerging enabling technologies
  • Advanced Materials
  • Artificial Intelligence and Robotics
  • Next Generation Internet
  • Advanced Computing and Big Data
  • Circular Industries
  • Low-Carbon and Clean Industries
  • Space, incl. Earth Observation

Aktuelle Calls zu Custer 4 und die entsprechden Deadlines finden Sie hier.

Erste Calls Horizon Europe: Cluster 5 "Klima, Energie und Mobilität"

Cluster 5 dient dem Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu sein.

Calls in Cluster 5 orientieren sich an neun Programmschwerpunkten:

  1. Klimawissenschaft und Lösungen,
  2. Energieversorgung,
  3. Energiesysteme und Netze,
  4. Gebäude und Industrieanlagen in der Energiewende,
  5. Gemeinden und Städte,
  6. industrielle Wettbewerbsfähigkeit im Verkehr,
  7. sauberer Transport und Mobilität,
  8. intelligente Mobilität,
  9. Energiespeicherung.

Aktuelle Calls zu Custer 5 und die entsprechden Deadlines finden Sie hier.

Batterie-Ausschreibungen in Cluster 5:

Exploiting electrical energy storage systems and better optimising large battery electric power within fully battery electric and hybrid ships (ZEWT Partnership)
Deadline: 26. April 2022

Embedding smart functionalities into battery cells (embedding sensing and self-healing functionalities to monitor and self-repair battery cells) (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Digitalisation of battery testing, from cell to system level, including lifetime assessment (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Coordination of large-scale initiative on future battery technologies (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Next generation technologies for High-performance and safe-by-design battery systems for transport and mobile applications (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Physics and data-based battery management for optimised battery utilisation (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Towards creating an integrated manufacturing value chain in Europe: from machinery development to plant and site integrated design (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Streamlined collection and reversed logistics, fully automated, safe and cost-efficient sorting, dismantling and second use before recycling (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Sustainable processing and refining of battery grade graphite (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Interface and electron monitoring for the engineering of new and emerging battery technologies (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Furthering the development of a materials acceleration platform for sustainable batteries (combining AI, big data, autonomous synthesis robotics, high throughput testing) (Batteries Partnership)
Deadline: 6. September 2022

Erster Call Digitales Europe (DIGITAL) in den Bereichen digitale Technologie und europäische digitale Innovationszentren (EDIHs)

Der Call richtet sich an Unternehmen, Organisationen und öffentliche Verwaltungen aus den EU-Mitgliedstaaten sowie an Einrichtungen aus anderen, mit dem Programm "Digitales Europa" assoziierten, Ländern.

Die Zuschüsse sind für Investitionen in Höhe von über 415 Mio. EUR in Cloud-to-Edge-Infrastrukturen, Datenräume, künstliche Intelligenz (KI), Quantenkommunikationsinfrastrukturen, die Förderung digitaler Kompetenzen der Menschen und Projekte zur Förderung eines sichereren Internets, zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Desinformation bis Ende 2022 bestimmt.

Der erste Call gilt auch für die Einrichtung und den Aufbau des Netzes der europäischen digitalen Innovationszentren (EDIH).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt in der BayFOR

Dr. Panteleimon Panagiotou
Fachbereichsleiter Informations-/Kommunikationstechnologien | Natur- & Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 (0)89 9901888-130
E-Mail: panagiotou@bayfor.org

Sozial-, Wirtschafts- & Geisteswissenschaften und Sicherheitsforschung

Creative Europe (Kreatives Europa): Erste Aufforderungen zur Einreichung von Projekten im Aktionsbereich MEDIA

Das neue EU-Programm zur Kulturförderung, Kreatives Europa, will vor allem den Kultur- und Kreativsektor in Europa unterstützen. Hierfür stehen insgesamt 2,2 Mrd. Euro zur Verfügung. Insgesamt gibt es hier drei Bereiche:

1. Der Bereich MEDIA unterstützt den audiovisuellen Sektor

2. Der Bereich Kultur deckt alle anderen Bereiche des Kultur- und Kreativsektors ab

3. Der Bereich CROSS-SECTORAL zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kultur- und Kreativsektoren zu stärken, um sie bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen zu unterstützen und innovative neue Lösungen zu finden.

Die Europäische Kommission hat nun die ersten drei Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Aktionsbereich MEDIA des Programms „Kreatives Europa“ für 2022 veröffentlicht, für das in diesem Jahr EU-Mittel in Höhe von insgesamt 226 Mio. EUR bereitstehen.

Damit soll in diesem Jahr die Erholung des audiovisuellen Sektors gefördert und seine Wettbewerbsfähigkeit sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas gestärkt werden. Die drei Aufforderungen zur Einreichung von Projektvorschlägen beziehen sich thematisch auf die Entwicklung von Videospielen und immersiven Inhalten, Netzwerke Europäischer Festivals sowie auf MEDIA 360°, allesamt zugeschnitten auf die Förderung bestehender Branchen, neuer Talente und Märkte sowie der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren.

Die Aufforderungen finden Sie unter anderem auch auf dem Funding & Tenders Portal der EU-Kommission. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Kontakt in der BayFOR:

Dr. Philip Pfaller
Wissenschaftlicher Referent Sozial-, Wirtschafts- & Geisteswissenschaften | Sicherheitsforschung
Tel.: +49 (0)89 9901888-164
E-Mail: pfaller@bayfor.org

Förderung für KMU und Start-Ups

Der Innovation Fund – Aufruf für kleinere Projekte (small-scale projects)

Die Europäische Kommission stellt 100 Mio. Euro für innovative Projekte im Bereich der sauberen Technologien zur Verfügung. Diese Zuschüsse fließen in kleine Projekte, d. h. Projekte mit einem Investitionsaufwand zwischen 2,5 und 7,5 Mio. Euro, in den Bereichen erneuerbare Energien, energieintensive Industrien, Energiespeicherung sowie Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung.
 
Der Innovation Fund ist eines der weltweit größten Finanzierungsprogramme für die Einführung innovativer, kohlenstoffarmer Technologien, das durch Einnahmen aus der Versteigerung von Emissionszertifikaten aus dem EU-Emissionshandelssystem finanziert wird.
 
Der Innovationsfonds kann bis zu 60 % der Investitionsausgaben eines Kleinprojekts unterstützen. Die Projekte werden anhand ihres Potenzials zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen, ihrer Innovationskraft, ihrer finanziellen und technischen Reife, ihres Potenzials für eine Ausweitung und ihrer Kosteneffizienz bewertet. Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen gilt für Projekte aus allen EU-Mitgliedstaaten, Island und Norwegen.

Deadline: 31. August 2022. Weitere Informationen finden Sie hier.

COST (European Cooperation in Science and Technology)

Als thematisch offenes Förderprogramm unterstützt COST die Netzwerkbildung in allen Wissenschafts- und Technologiefeldern in Europa und weltweit. Förderanträge können von Teilnehmenden aus mindestens sieben unterschiedlichen COST-Mitgliedstaaten zu einem gemeinsamen, selbst definierten Forschungsthema eingereicht werden. Gefördert werden von COST entsprechende Vernetzungsaktivitäten, nicht jedoch Forschungstätigkeiten. COST legt Wert auf die Integration von Teilnehmenden aus sogenannten „Inclusiveness Target Countries“ (ITC; Länder mit geringerer Forschungsintensität), die Einbeziehung junger Forschender (ECI – Early Career Investigators) und Gender Balance in den Konsortien sowie Kooperationen mit Industriepartnern (vorrangig KMU).

Deadline: 20. Oktober 2022. Bis zu diesem Zeitpunkt können jederzeit Anträge eingereicht werden. Antragstellenden in Deutschland wird empfohlen, sich mit der COST-Koordinationsstelle beim DLR-Projektträger des BMBF in Verbindung setzen. Weitere Informationen fiinden Sie hier.

EUREKA-Netzwerk: Förderbekanntmachung „Danube region call for innovative projects 2022“

Das EUREKA-Netzwerk ist eine europäische Initiative mit dem übergeordneten Ziel, anwendungsorientierte, grenzüberschreitende Forschungs- und Entwicklungsprojekte für zivile Zwecke zu initiieren und umzusetzen. Dadurch soll unter anderem die europäische Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten sowie der europäische Binnenmarkt gestärkt, aber auch die Entwicklung von europäischen Infrastrukturen entwickelt werden. Um diesen Zielen nachzugehen, veröffentlicht EUREKA regelmäßig Förderbekanntmachungen. Die aktuelle ist seit dem 1. März 2022 für die Einreichung von Projektanträgen offen: der „Danube region call for innovative projects 2022“.
 
An dieser Ausschreibung für marktnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte sind folgende Länder beteiligt: Albanien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Montenegro, Österreich, Polen, Slowakei und Ungarn. Der Danube-Call ist ein Bottom-up-Förderaufruf. Für eine Förderung müssen deutsche KMU mit mindestens einem Unternehmen aus den beteiligten Ländern kooperieren. Der Zuschuss kann bis zu 300.000 Euro pro Projekt betragen. Die Mittel werden von den nationalen Förderstellen, in diesem Fall dem BMBF, bereitgestellt.
 
Die Deadline ist am 30. Juni 2022. Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier.

EIT Urban Mobility: Launch der neuen Accelerator-Programme

Das EIT Urban Mobility ist eine Initiative des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) mit dem nachhaltigen Ziel, die Transformation der urbanen Mobilität in Europa voranzutreiben und somit unter anderem auch einen aktiven Beitrag zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals zu leisten. Mit ihren Accelerator-Programmen fördert das EIT Urban Mobility immer wieder hoch innovative und ambitionierte Start-ups, die mobilitätsbezogene Herausforderungen angehen. Seit Anfang März sind wieder fünf Programme für Start-ups in der Frühphase offen!
 
Thematisch richten sich die Accelerator-Programme an Lösungen in den Bereichen E+ Mobility, 5G Technologies, Urban Air Mobility, Sustainable City Logistics sowie Energy and Public Realm. Erfolgreiche Start-ups erwartet eine Förderung zwischen 20.000 - 30.000 Euro. Zudem haben Begünstigte erleichterten Zugang zu Living Labs und der EIT Urban Mobility Community, können aber auch an personalisierten Business Coachings und an einem Mentoring-Programm erfahrener Gründer teilnehmen. Die Startups, die sich für die Programme bewerben, sollten über klare, skalierbare Geschäftsmodelle und Produkte bzw. Dienstleistungen verfügen (vorzugsweise im Bereich von TRL 4 bis 6).

Deadline 1. Mai und 5. Mai 2022
 
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

European Innovation Council (EIC) - Arbeitsprogramm 2022 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 9. Februar 2022 das neue Arbeitsprogramm des European Innovation Council (EIC) für das Jahr 2022 veröffentlicht. Dieser Programmteil von Horizon Europe ist für die siebenjährige Programmlaufzeit mit insgesamt ca. EUR 10 Mrd. ausgestattet und soll schwerpunktmäßig die Identifizierung, Entwicklung und Umsetzung von bahnbrechenden, disruptiven und technologieorientierten Innovationen unterstützen. Zudem soll mit dem EIC auch innovativen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beim Markteintritt und schnellem Wachstum (Scale-up) geholfen werden.

EIC Pathfinder:

Mit dem EIC Pathfinder sollen radikal neue Technologiekonzepte und Spitzenforschung langfristig in bahnbrechende Technologien umgesetzt werden. Dieses Instrument fördert radikal neue Technologien in einem frühen Entwicklungsstadium (niedriges TRL-Level 1-4) mit dem Ziel, das „Proof of Concept“ zu erreichen. Auch dieses Jahr gibt es zwei Möglichkeiten der Bewerbungen:

* EIC Pathfinder Open (themenoffen) - Bewerbungsfrist am 4. Mai 2022. Gesamtbudget 183 Mio. Euro.
* EIC Pathfinder Challenges (themengebunden) – Bewerbungsfrist am 19. Oktober 2022. Gesamtbudget von 167 Mio. Euro. In 2022 sind sechs Challenges vorgesehen:

 1. Carbon dioxide and nitrogen management and valorisation
 2. Mid to long term and systems-integrated energy storage
 3. Cardiogenomics
 4. Towards the Healthcare Continuum: technologies to support a radical shift from episodic to continuos healthcare
 5. DNA-based digital data storage
 6. Alternative approaches to Quantum Information Processing, Communication and Sensing

EIC Transition:

Das EIC Transition zielt darauf ab, vielversprechende Ergebnisse aus Projekten des EIC Pathfinder und der Förderlinie „Proof of Concept“ (PoC) des European Research Council (ERC) weiterzuentwickeln. Das Instrument fördert also sowohl Forschungsaktivitäten zur Validierung und Demonstration fortgeschrittener Technologien innerhalb von Anwendungen auf dem Technology Readiness Level 4 bis 6 (TRL 4-6) als auch das Vorantreiben der Marktreife dieser Technologien und die dafür notwendige Entwicklung von Businessplänen für diese Anwendungen.

Auch dieses Jahr besteht die Möglichkeit, sich für den EIC Transition Open oder den EIC Transition Challenges zu bewerben.  Der EIC Transition Challenges gibt folgende Themen vor:

1. Green digital devices for the future
2. Process and system integration of clean energy technologies
3. RNA-based therapies and diagnostics for complex or rare genetic disease”

Für das Jahr 2022 steht ein Budget von 131,36 Mio. Euro zur Verfügung.
Die Stichtage im Jahr 2022 sind für beide Calls der 4. Mai und der 28. September.

EIC Accelerator:

Das Förderinstrument richtet sich an alle KMU und Start-ups mit disruptiven, hochrisikoreichen und bahnbrechenden Innovationen mit großem, internationalem Marktpotential. Das Bewerbungsverfahren besteht aus drei Phasen: Short Application, Full Application und dem Pitch vor der Jury.
Sowohl für den EIC Accelerator Open auch als auch für den EIC Accelerator Challenges ist die Einreichung der Short Application (Step 1 von 3) jederzeit möglich. Für die Full Application (Step 2 von 3) gibt es 2022 drei Stichtage: 23. März 2022, 15. Juni 2022 und 5. Oktober 2022. Das Gesamtbudget für den EIC Accelerator beträgt im Jahr 2022 1,16 Milliarden Euro. Die Themen für den EIC Accelerator Challenges sind:

1. Technologies for Open Strategic Autonomy
2. Technologies for `Fit for 55'

Weitere Informationen über den EIC finden Sie hier.

Offener EUREKA-Call zum Thema Sustainability

Die Europäische Initiative EUREKA ist ein grenzüberschreitendes Netzwerk, welches anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für zivile Projekte initiieren und umsetzen will. Ziele sind beispielsweise das Fördern der europäischen Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt und das Stärken des europäischen Binnenmarkts. Zusammen mit den EUREKA-Clustern CELTIC-NEXT, EUROGIA, ITEA, SMART und Xecs hat das Netzwerk nun eine Ausschreibung veröffentlich, die sich auf die nachhaltige Industrie konzentriert: den Sustainability Call 2022.
 
Der Call adressiert im Themenfeld der nachhaltigen Industrie besonders “Green ICT” sowie “Space-Earth-Space-earth-ocean integrated systems for better observation and data exploitation”. Sollten Sie also eine innovative Projektidee haben, die die Industrie grüner und nachhaltiger machen soll, können Sie jetzt Ihre Projektskizze einreichen. Das Gesamtbudget dieses Calls beträgt bis zu 25 Mio. Euro. Zudem erwartet Sie ein einzigartiges Mentoring-Programm sowie langfristige Unterstützung durch Branchen-Experten. Als deutsches Unternehmen und bei Interesse einer Projektbeteiligung finden Sie hier die zuständigen Kontakte.
 
Die Deadline der Ausschreibung ist am 02. Mai 2022.

Zudem findet am 23. März 2022 ein virtuelles Matchmaking-Event hierzu statt, welches Ihnen unter anderem bei der Partnersuche helfen kann. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Eurostars 3: Cut-off dates für das Jahr 2022 bekanntgegeben

Eurostars 3 ist ein multilaterales und themenoffenes („Bottom-up-Prinzip“) Förderprogramm der europäischen Forschungsinitiative EUREKA, welches sich insbesondere an innovative und disruptive KMU sowie deren Projektpartner richtet. Ziel dieses grenzüberschreitenden Programms ist es, die globale Wettbewerbsfähigkeit von KMU und den europäischen Binnenmarkt zu stärken. Zudem will man kooperative Lösungen für länderübergreifende Herausforderungen meistern und zukunftsorientierte Technologien fördern. Jährlich gibt es zwei Einreichfristen, an denen ein Auswahlverfahren der bis dahin eingereichten Projektanträge startet.

Die Stichtage für Anträge im Jahre 2022 stehen nun fest: 24. März und 15. September 2022.

Weitere Informationen zu Eurostars 3 finden Sie hier.

Um herauszufinden, ob diese Förderungsmöglichkeiten interessant und auch relevant für die einzelnen Antragsteller*innen sind, findet am 19. Januar ein Online-Informationstag statt, der genauer auf das Vergabeverfahren eingeht. Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier.

EU-Katalysator-Partnerschaft: Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für bahnbrechende grüne Technologieprojekte wird veröffentlicht

Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow 2021 hat die Europäische Kommission zusammen mit der Europäischen Investitionsbank und dem Netzwerk Breakthrough Energy Catalyst eine zukunftsorientierte Partnerschaft ins Leben gerufen, die vor allem Investitionen in essenzielle Klimatechnologien beschleunigen soll. Damit sollen die ehrgeizigen Ziele des Green Deals erreicht werden. Deshalb ruft die EU ab sofort zu Vorschlägen für bahnbrechende und zukunftsweisende Technologieprojekte auf. Vier Bereiche stehen hier im Fokus: sauberer Wasserstoff, nachhaltige Flugkraftstoffe, direkte Abscheidung aus der Luft und Energiespeicherung über lange Zeiträume.

Bis 2026 sollen mit rund 820 Mio. Euro groß angelegte kommerzielle Demonstrationsprojekte für saubere Technologien gefördert werden. Dies ist eine einzigartige Chance für Start-ups und KMU, ihre Ideen und Visionen im Bereich der grünen Technologien voranzutreiben und daraus nachhaltigen Profit zu generieren. Die Partnerschaft wird nicht nur essentiell für die Erreichung der europäischen Klimaziele bis 2030 sein, sondern auch die rasche Kommerzialisierung innovativer Projekte beschleunigen.

Deadline: 13. Mai 2022

Alle weiteren Informationen zu der Partnerschaft finden Sie hier.

 

Kontakt in der BayFOR

Natalia García Mozo
Bereichsleiterin KMU-Beratung
Telefon: +49 (0)89 - 9901 888 - 171
E-Mail: mozo@bayfor.org

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