Förderprogramm „Digitales Europa“

Das Förderprogramm „Digitales Europa“ verbessert die europäische Wettbewerbsfähigkeit in der digitalen Wirtschaft und fördert die technologische Eigenständigkeit durch Investitionen und Innovationen. Im Rahmen von „Digitales Europa“ werden Kapazitäten für neue Technologien ausgebaut und damit die digitale Transformation beschleunigt. Der digitale Fortschritt der EU soll zudem dabei unterstützen, weitere Herausforderungen wie die Klimakrise zu bewältigen.

Budget

Das geplante Budget für das Förderprogramm „Digitales Europa“ beträgt 7,5 Mrd. Euro.

Schwerpunkte

Folgende Bereiche werden im Rahmen des Programms „Digitales Europa“ gefördert: 

  • Supercomputer (2,2 Mrd. Euro)
    • Kauf bester Supercomputer bis 2022/2023
    • Ausbaus der Nutzung von Supercomputern in den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Sicherheit und Industrie (KMU)
  • Künstliche Intelligenz (KI) (2,1 Mrd. Euro)
    • Stärkere Nutzung von KI in Unternehmen und in der öffentlicher Verwaltung
    • Einrichten eines Europäischen Datenraums
    • Förderung der Entwicklung von KI-Anwendungen in den Bereichen Gesundheit und Mobilität
  • Cybersicherheit (1,7 Mrd. Euro)
    • Koordination zwischen EU-Mitgliedsstaaten
    • Förderung und Training digitaler Fähigkeiten in allen Mitgliedsstaaten
    • Förderung von Infrastruktur für Quanten-Kommunikation
    • Stärkung der Kapazitäten für europäische Cybersicherheit
  • Fortgeschrittene digitale Fähigkeiten (580 Mio. Euro)
    • Neue Programme und Trainings zur Förderung zukünftiger Expert*innen in KI, Cybersicherheit, Quantentechnologien und Hochleistungsrechnern (high-performance computing – HPC)
    • Kurztrainings zur Förderung von Arbeitskräften
  • Umfassende Nutzung digitaler Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft (1,1 Mrd. Euro) 
    • Fokus der Anwendungen auf Gebieten wie Gesundheit, Klima und Kultur
    • Digital Innovation Hubs 
    • Stärkere Nutzung digitaler Technologien wie Blockchain in KMU und öffentlicher Verwaltung
       

Vorteile des Programms „Digitales Europa“ für KMU

Ziel des Förderprogramms „Digitales Europa“ ist die Ausweitung des Zugangs und der Nutzung von Supercomputern und anderen fortschrittlichen Technologien für KMU. Auch von neuen, EU-weiten Datenbanken, z. B. mit Daten aus der Wirtschaft, können KMU profitieren. Durch die Förderung des European Digital Innovation Hub können insbesondere KMU Zugang zu Dienstleistungen erhalten, die sie bei ihrer Digitalisierung unterstützen, beispielsweise Beratungen zu Finanzierung oder Cybersicherheit oder auch Technologieerprobungen. 

Zeitplan

6. Juni 2018
Antrag des Förderprogramms „Digitales Europa“ durch die EU-Kommission

Herbst 2020
Einigung über das Förderprogramm „Digitales Europa“

1. Januar 2021
Start des Förderprogramms „Digitales Europa“

1. Quartal 2021
Voraussichtlich Veröffentlichung der ersten Ausschreibungen

Sie haben eine Idee für einen Förderantrag im Programm „Digitales Europa“ und benötigen Unterstützung? Kontaktieren Sie den Fachbereich Informations-/Kommunikationstechnologien | Natur- & Ingenieurwissenschaften der Bayerischen Forschungsallianz, wir helfen Ihnen gerne:

Kontakt:

Dr. Panteleimon Panagiotou

Dr. Panteleimon Panagiotou
Fachbereichsleiter Informations-/Kommunikationstechnologien |
Natur- & Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 (0)89 9901888-130
E-Mail: panagiotou@no-spam-pleasebayfor.org

Dipl.-Ing. Dan Gutu

Dipl.-Wirt.-Ing. Dan Gutu
Wissenschaftlicher Referent Informations-/Kommunikationstechnologien |
Natur- & Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 (0)89 9901888-136
E-Mail: gutu@no-spam-pleasebayfor.org

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