Was sind Joint Programming Initiatives (JPIs)?

Joint Programming Initiatives JPIs

Die Gemeinsame Programmplanung (Joint Programming) ist ein Instrument der EU, um die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten im Forschungs- und Innovationsbereich zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen dabei die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Anhand gemeinsamer Forschungsstrategien bauen die jeweils beteiligten Mitgliedstaaten länderübergreifende Förderprogramme für Forschung und Innovation auf, die sogenannten Joint Programming Initiatives – JPIs. Derzeit gibt es zehn Joint Programming Initiatives:

JPI A Healthy Diet for a Healthy Life
JPI Agriculture, Food Security and Climate Change (FACCE)
JPI Connecting Climate Knowledge for Europe (JPI Climate)
JPI Cultural Heritage and Global Change: A New Challenge for Europe
JPI Healthy and Productive Seas and Oceans (JPI Oceans)
JPI More Years, Better Lives – The Potential and Challenges of Demographic Change
JPI Neurodegenerative Disease Research (JPND)
JPI The Microbial Challenge – An Emerging Threat to Human Health
JPI Urban Europe – Global Urban Challenges, Joint European Solutions
JPI Water Challenges for a Changing World (JPI Water)

Deutschland ist in allen Joint Programming Initiatives (JPIs) Mitglied, mit einer Ausnahme: In der JPI Cultural Heritage and Global Change hat es einen Beobachterstatus.

Zielgruppen der Joint Programming Initiatives (JPIs)

Joint Programming Initiatives richten sich an alle forschungstreibenden Akteure, also beispielsweise Hochschulen, kleine und mittlere Unternehmen, Großindustrie, Forschungseinrichtungen, Vereine, Gebietskörperschaften etc.

Förderbedingungen für Joint Programming Initiatives (JPIs)

Zwar gibt es zentrale Leitlinien der EU für die Ausgestaltung der einzelnen Joint Programming Initiatives und ihrer Rahmenbedingungen, doch diese sind nicht verpflichtend. Die Förderbedingungen werden von jeder Joint Programming Initiative separat festgelegt. Die Mittel für die Ausschreibungen unter den Joint Programming Initiatives stammen aus nationalen Fördertöpfen. Die national bewilligten Mittel für ein JPI-Projekt müssen daher von den Projektpartnern entsprechend den jeweiligen nationalen bzw. regionalen Richtlinien verwaltet werden; ein gemeinsames Projektbudget gibt es nicht. Förderkriterien und die Höhe der bewilligten Mittel können daher stark variieren, auch innerhalb desselben Projekts.

Kontakt in der BayFOR

Dr. Mikhail Antonkin

Dr. Mikhail Antonkin
Wissenschaftlicher Referent Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Tel.: +49 (0)911 50715-950
E-Mail: antonkin@no-spam-pleasebayfor.org

Dr. phil. Florence Gauzy Krieger

Dr. phil. Florence Gauzy Krieger
Wissenschaftskoordinatorin Bayern-Québec / Bayern-Alberta / RLS-Sciences
Tel.: +49 89 9901888-180
E-Mail: gauzy@no-spam-pleasebayfor.org

Dr. Saskia Graf

Dr. Saskia Graf
Wissenschaftliche Referentin Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Tel.: +49 (0)89 9901888-153
E-Mail: graf@no-spam-pleasebayfor.org

Dr. Daniel Kießling

Dr. Daniel Kießling
Wissenschaftlicher Referent Informations-/Kommunikationstechnologien |
Natur- & Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 (0)911 50715-920
E-Mail: kiessling@no-spam-pleasebayfor.org

M.A. Marcus Kratschke

M.A. Marcus Kratschke
Wissenschaftlicher Referent Umwelt, Energie & Bioökonomie
Tel.: +49 (0)911 50715-940
E-Mail: kratschke@no-spam-pleasebayfor.org

JPI-Projekte der BayFOR

Rhapsody
SelfCity
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Ausschreibung der JPI A Healthy Diet for a Healthy Life

Im Bereich „Impact of Diet, Food Components and Food Processing on Body Weight Regulation and Overweight Related Metabolic Diseases”. Es sollen transnationale Verbundforschungsprojekte gefördert werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die Einreichfrist der ersten Stufe endet am 02. April 2019.

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