Erasmus+: EU-Förderprogramm für Bildung, Mobilität und Zusammenarbeit
(aktualisiert am 14. Januar 2026)
Erasmus+ ist das zentrale Förderprogramm der Europäischen Union für Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport. Im Förderzeitraum 2021–2027 unterstützt Erasmus+ europaweit und international grenzüberschreitende Mobilität, institutionelle Zusammenarbeit sowie innovative Bildungs- und Qualifizierungsprojekte.
Ziel des Programms ist es, Kompetenzen, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe zu stärken und gleichzeitig die Qualität, Inklusivität und Zukunftsfähigkeit europäischer Bildungssysteme zu fördern.
Was fördert Erasmus+?
Erasmus+ unterstützt ein breites Spektrum an Maßnahmen, darunter:
- Internationale Mobilität von Studierenden, Auszubildenden, Lernenden, Lehrenden und Fachpersonal
- Kooperations- und Partnerschaftsprojekte zwischen Bildungseinrichtungen, Organisationen und Netzwerken
- Innovative Bildungsformate, digitale Lernangebote und nachhaltige Strukturen
- Kapazitätsaufbau und institutionelle Weiterentwicklung
- Europäische Netzwerke und Programme wie Jean-Monnet-Aktionen oder Erasmus-Mundus-Studiengänge
Struktur des Programms (Key Actions)
Erasmus+ ist in drei zentrale Leitaktionen (Key Actions) gegliedert:
- Key Action 1 (KA1): Mobilität von Einzelpersonen
Förderung von Lern-, Lehr- und Weiterbildungsmobilitäten.
- Key Action 2 (KA2): Kooperation und Partnerschaften
Förderung transnationaler Kooperationsprojekte und strategischer Partnerschaften.
- Key Action 3 (KA3): Politikunterstützung
Förderung von Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Modernisierung von Bildungs- und Jugendsystemen.
Wer kann an Erasmus+ teilnehmen?
Erasmus+ richtet sich an eine Vielzahl von Akteuren, darunter:
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen
- Schulen, Berufsbildungs- und Weiterbildungseinrichtungen
- Jugend- und Bildungsträger, NGOs und Verbände
- Öffentliche Einrichtungen und kommunale Akteure
- Netzwerke und Konsortien auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene
Antragstellung und Programmdokumente
Die rechtlichen, inhaltlichen und finanziellen Rahmenbedingungen von Erasmus+ sind im aktuellen Erasmus+ Programme Guide festgelegt. Je nach Maßnahme erfolgt die Antragstellung über die Nationalen Erasmus+ Agenturen oder zentral über das EU Funding & Tenders Portal.
Kurzinfo
Erasmus+ ist eines der wichtigsten EU-Förderprogramme zur Stärkung von Bildung, Qualifikation und internationaler Zusammenarbeit und bietet vielfältige Fördermöglichkeiten für Organisationen und Einzelpersonen in Europa und darüber hinaus.
Infos zum “Erasmus+ Call for Proposals 2026” finden Sie hier.
Kontakt in der BayFOR:
Dr. Alexander Widmann
Teamkoordinator und Wissenschaftlicher Referent Sozial- und Geisteswissenschaften | Sicherheits- und Verteidigungsforschung
Telefon: +49 89 9901888-162
E-Mail: widmann@no-spam-pleasebayfor.org
Mehr über Erasmus plus im Web:
Website der vier Nationalen Agenturen in Deutschland
Website der Europäischen Kommission zu Erasmus plus
Website der Exekutivagentur EACEA

