Projekt HarWin

Beendetes Projekt (Laufzeit: 01.09.2012 - 31.08.2015)


Neue Materialien für das Fenster der Zukunft

Unter dem immer größer werdenden Einfluss von Klimawandel und Ressourcenverknappung wird vor allem in punkto Energie- und Materialverbrauch bei der Errichtung und Nutzung von Gebäuden in den nächsten Jahrzehnten großer Handlungsbedarf bestehen. Das Projekt „HarWin“ beabsichtigt nun, Leichtbaufenster aus neuartigen Polymer-Glas-Verbundmaterialien zu entwickeln, die den Vorgaben der EU-Kommission durch die „Energy-efficient Buildings-Initiative“ (EeB) Rechnung tragen, Gebäude durch den Einsatz neuer Materialien und Technologien energieeffizienter zu gestalten. Die energetischen Aspekte umfassen eine deutliche Reduktion des Materialeinsatzes und des Gewichts, die Recyclierbarkeit aller Komponenten, eine verbesserte Nutzung des Tageslichts und eine gezielte Kontrolle der Wärmeflüsse durch die Verglasung und den Rahmen. Die technologischen Ziele sind eine einfache Integration der Leichtbaufenster in bestehende und neue Gebäude sowie Kostenreduktion bei der Herstellung.

HarWin ist ein im 7. Forschungsrahmenprogramm gefördertes Forschungsprojekt zur Umsetzung des Ziels der EU-Kommission, Gebäude durch den Einsatz neuer Materialien und Technologien energieeffizienter zu gestalten. Die Grundlage für das Projekt HarWin legte der Bayerische Forschungsverbund FORGLAS (Multifunktionale Werkstoffe aus Glas für energieeffiziente Gebäudetechnologien), in dem die Projektpartner einen Teil der Materialien erforschten, die bei HarWin zum Einsatz kommen. Der Forschungsverbund wurde von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert. Das Ziel des daraus entwickelten EU-Projektes besteht nun darin, diese Materialien zu optimieren und zu laminierten Glasscheiben weiterzuentwickeln. Entscheidende Komponenten der neuen Polymer-Glas-Verbundmaterialien sind Glaspartikel in Kugelform, welche die Wärmeleitung senken, Schalldämmung ermöglichen, Feuchtigkeit regulieren und die mechanischen Eigenschaften der Fenster steigern. Eine große Herausforderung besteht darin, diese Funktionseigenschaften mit ausreichender Transparenz des neuen Fensterglases zu verbinden.

Die neuen Leichtbaufenster werden aus folgenden Schichten bestehen:

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