DanuP-2-Gas

Steckbrief

  • Programm: Interreg – Danube Transnational Programme,
  • Specific objective: Improve energy security and energy efficiency
  • Fördersumme: 2,5 Mio. Euro, davon 520.000 Euro für Bayern
  • Laufzeit: 07/2020–12/2022
  • Koordinator: Dr. Tim Bieringer, Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut
  • Internet: www.interreg-danube.eu/approved-projects/danup-2-gas   

 

Förderung der Energiesicherheit im Donauraum durch den Einsatz erneuerbarer Energien

Der Donauraum birgt ein enormes Potenzial für die nachhaltige Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energien. Bislang ist diese Region jedoch stark von Energieimporten abhängig, während die Energieeffizienz und -vielfalt und der Anteil erneuerbarer Energien gering sind. Das EU-Projekt DanuP-2-Gas will das ändern und Erzeugungs- und Speicherstrategien für erneuerbare Energien im Donauraum entwickeln.

Neue Geoinformationsplattform mit nützlichen Instrumenten

DanuP-2-Gas baut auf dem Donauraum- Projekt „ENERGY BARGE“ auf (www.energy-barge.eu), das eine Internet- Datenbank entwickelte, die zahlreiche Logistikfragen zu Biomassevorkommen und -bedarf im Donauraum beantworten kann. DanuP-2-Gas erarbeitet nun eine weitere Geoinformationsplattform, die um nützliche Instrumente wie ein Tool zum Finden von idealen Standorten von Sektorenkopplungsknotenpunkten erweitert wird. Außerdem werden Strategien zur transnationalen Nutzung der Biomasse aufbereitet sowie wirtschaftliche Machbarkeit und rechtliche Rahmenbedingungen analysiert.

Identifizierung geeigneter Standorte entlang der Donau

Mit Hilfe der bereits entwickelten Datenplattform kann DanuP-2-Gas nun die Vorkommen an Biomasse (z. B. Stroh, tierischer Dünger, organische Abfälle) und geeignete Standorte für Lagerung, Weitertransport (z. B. Häfen) und Verarbeitung zu Biomethan entlang der Donau identifizieren. Biomethan ist im Gegensatz zu Erdgas ein aus Biomasse synthetisch hergestelltes Gas. Aus Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid der Biomasse entsteht in einer technischen Anlage durch den Einsatz spezieller Mikroorganismen erneuerbares Methangas.

Notwendigkeit eines logistischen Konzepts

Für diese Gasgewinnung muss die Biomasse allerdings zu den entsprechenden Anlagen transportiert und anschließend auch gespeichert werden. Hierfür braucht es also ein logistisches Konzept, wie die bisher ungenutzte Biomasse im Donauraum – auch unter Berücksichtigung der Gesetzeslage – am besten zu Energie in Form von Synthesegas werden kann. 

Partner aus zehn Ländern

Daran arbeiten unter Koordination des Technologiezentrums Energie (TZE) der Hochschule Landshut insgesamt 14 Partner aus zehn Ländern des Donauraums zusammen, beispielsweise Akteure aus Hochschulen und Forschung, Energieagenturen, Wirtschaft sowie öffentlichen Behörden. Außerdem unterstützen das Bayerische Wirtschaftsministerium und die Regierung von Niederbayern DanuP-2- Gas als assoziierte Partner.

Kontakt

„Die BayFOR hat uns während der gesamten Antragsphase und zu Projektbeginn intensiv unterstützt und maßgeblich an der Antragsgestaltung mitgewirkt. Eine besonders große Hilfe war die Vertrautheit der BayFOR mit den Programminhalten und den Anforderungen des ‚Danube Transnational Programme‘, sodass wir darauf achten konnten, dass der Projektantrag alle Aspekte passgenau abdeckte.“

Dr. Tim Bieringer
Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut
Tel.:  +49 (0) 8531 - 914044 66
E-Mail: tim.bieringer@no-spam-pleasehaw-landshut.de

Kontakt in der BayFOR

Dr. Thomas Ammerl

Dr. Thomas Ammerl
Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie
Tel.: +49 (0)89 9901888-120
E-Mail: ammerl@no-spam-pleasebayfor.org
Twitter: @BayFOR_UEB

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