Aktuelle Ausschreibungen der EU und des BMBF

Hier finden Sie einen Überblick über spezifische, aktuelle Ausschreibungen verschiedener EU- und Bundesförderprogramme, nach Fachrichtungen sortiert. Bitte beachten Sie, dass sich aktuell Deadlines kurzfristig ändern können. Verbindlich sind die Angaben auf den Webseiten der Förderinstrumente bzw. Fördermittelgeber.

Umwelt, Energie und Bioökonomie

1. European Innovation Fund – Neue Ausschreibung zu „small-scale projects“ gestartet!

Mit dem European Green Deal hat die Europäische Kommission im Dezember 2019 eine Vision vorgestellt, mit dem Europa bis 2050 die Treibhausgase auf null reduzieren und klimaneutral werden soll. Passend dazu hat die EU nun auch ein milliardenschweres Förderprogramm für Unternehmen eingerichtet: den European Innovation Fund.

Mit ihm sollen über große und kleine Demonstrationsprojekte hochinnovative Klimaschutztechnologien ihre Marktreife erlangen. Mit seinen rund 10 Milliarden Euro Budget im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 ist der Innovationsfonds damit eines der weltweit größten Förderprogramme für innovative emissionsarme Technologien. Die aktuelle Ausschreibung zu den kleineren „small-scale projects“ ist am 1. Dezember 2020 gestartet; Projektvorschläge können bis 10. März 2021 eingereicht werden.

Mit dem European Innovation Fund fördert die EU:

  • Innovative emissionsarme Technologien und Prozesse in energieintensiven Industrien, einschließlich Produkte, die CO2-intensive Industrien ersetzen
  • die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (CCU)
  • den Bau und Betrieb der CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS)
  • die Erzeugung erneuerbarer Energien
  • die Energiespeicherung

Die Projekte müssen hinsichtlich der Planung, des Geschäftsmodells sowie der finanziellen und rechtlichen Struktur hinreichend ausgereift sein. Reine Forschungs- und Entwicklungsprojekte oder reine Markteinführungsmaßnahmen werden nicht gefördert. Zielgruppe sind  Unternehmen mit einer klaren Vision oder auch öffentliche Einrichtungen wie Kommunen, die eine neue Technologie bzw. eine Anlage ohnehin implementieren wollen und hierfür die Förderung beantragen möchten.

Der Fonds steht großen Projekten („large scale projects“ mit einem Kapitaleinsatz über 7,5 Millionen Euro) und kleinen Projekten („small scale projects“ mit einem Kapitaleinsatz unter 7,5 Millionen Euro) offen. Während bei small scale projects das Antragsverfahren einstufig ist, gibt es bei den large scale projects ein zweistufiges Bewerbungsverfahren:

  1. Interessenbekundung mit einer ersten Bewertung der Wirksamkeit, der Innovation und des Marktreifegrads des Projekts. Projekte, die nur die ersten beiden Kriterien„Wirksamkeit“ und „Innovation“ erfüllen, können eine Projektentwicklungshilfe über die Europäische Investitionsbank erhalten.
     
  2. Vollständige Bewerbung, bei der die Projekte auf der Grundlage folgender Kriterien ausgewählt werden:  
  • Wirksamkeit der Vermeidung von Treibhausgasemissionen
  • Grad der Innovation
  • Projektreife
  • Skalierbarkeit
  • Kosteneffizienz

Der EU-Innovationsfonds ist eine Zuschussförderung. Er unterstützt bis zu 60% der Kapital- und Betriebskosten, die zusätzlich durch die Innovation entstehen, d.h. die verbleibenden 40 % und alle weiteren Projektkosten müssen die Antragssteller selbst finanzieren.
Gleichzeitig kann er aber auch mit anderen Förderprogrammen, wie z.B. Horizon 2020, Horizon Europe, nationalen oder regionalen Förderausschreibungen kombiniert werden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Die zweite Aufforderung zur Einreichung von Anträgen im Rahmen des EU Innovationsfonds wurde am 1. Dezember 2020 veröffentlicht und konzentriert sich auf kleine Projekte (small scale projects). Einreichungsfrist ist der 10. März 2021. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Kontakt in der BayFOR

Dr. Thomas Ammerl
Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie
Tel.: +49 (0)89 9901888-120
E-Mail: ammerl@bayfor.org

Gesundheitsforschung und Biotechnologie

Kontakt in der BayFOR

Dr. Mikhail Antonkin
Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Tel.: +49 (0)911 50715950
E-Mail: antonkin@no-spam-pleasebayfor.org

Informations- und Kommunikationstechnologien, Natur- & Ingenieurwissenschaften

Kontakt in der BayFOR

Dr. Panteleimon Panagiotou
Fachbereichsleiter Informations-/Kommunikationstechnologien | Natur- & Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 (0)89 9901888-130
E-Mail: panagiotou@bayfor.org

Sozial-, Wirtschafts- & Geisteswissenschaften und Sicherheitsforschung

1. Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des BMWi

Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des BMWi sucht in seiner dritten Förderrunde unter anderem neue Konzepte, die Bildungsmöglichkeiten schaffen oder verbessern. Bedingungen sind ein hoher Innovationslevel (die Idee muss großen Neuigkeitswert besitzen) und das Kriterium „sozialer Impact“ (die Innovation muss dem Gemeinwohl dienen).

Im Rahmen dieser dritten Ausschreibungsrunde für „Innovationen im Bereich Bildung und Informationszugang mit hohem „sozialem Impact“ können Antragsteller vom 24. November 2020 bis 2. Februar 2021 (15 Uhr) ihre Teilnahmeskizzen im Ideenwettbewerb einreichen. Die Förderung ist branchenoffen, das heißt, auch Antragsteller außerhalb der Bereiche Bildung und Informationszugang sind willkommen, sofern sie die in der Ausschreibung adressierten Innovationen entwickeln.

Denkbar sind dabei u.a. neue Bildungs- oder Informations-Apps und –Plattformen, Museumskonzepte, digitale Landkarten, Schulungskonzepte, bildungsbezogene Gamification-Ansätze und vieles mehr. Dabei stehen unternehmerische Lösungen im Fokus, die wirtschaftlich nachhaltig sind.

Deadline: 2. Februar 2021 (15 Uhr)

Weitere Informationen zum aktuellen Förderaufruf sowie dem IGP mit Projektformen, Förderkonditionen, Hinweisen zur Antragstellung und Terminen, inklusive der übergreifenden IGP-Richtlinie, finden Sie hier.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte unsere KMU-Beratung und/oder unsere Fachreferenten für Sozial-, Wirtschafts- & Geisteswissenschaften und Sicherheitsforschung

Neue Horizon-2020-Ausschreibung mit Schwerpunkt „Europäische Museen im digitalen Wandel“

Die Europäische Kommission hat eine neue Ausschreibung im Rahmen des laufenden Horizon-2020-Arbeitsprogramms Societal Challenge 6 "Europe in a changing world – Inclusive, innovative and reflective societies" veröffentlicht. Die Fördersumme beträgt 1 Mio. Euro. Projektanträge können bis zum 12. Januar 2021 eingereicht werden.

Es handelt sich bei diesem Topic um eine der letzten offenen Ausschreibungen in Horizon 2020. Fördergegenstand ist das Thema "European Museum Collaboration and Innovation Space". Diese Coordination and Support Action (CSA) zielt darauf ab, Museen bei der Entwicklung von Lösungen zu unterstützen, die ihre digitale Präsenz steigern oder ihre Aktivitäten und Prozesse in diesem Bereich verbessern möchten – dies auch vor dem Hintergrund der aktuellen Covid-19-Pandemie. Die Aktion wird durch eine Reihe von Einzelprojekten in ausgewählten Museen in ganz Europa umgesetzt.

Bei dieser Ausschreibung kommt der Mechanismus der Kaskadenfinanzierung zum Tragen. Diese ermöglicht es den Begünstigten die aus dieser Ausschreibung erhaltenen Finanzmittel eigenverantwortlich an Unterauftragnehmer weiter zu leiten oder auch als Prämien an Dritte zu verteilen.

Das von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Budget beträgt 1 Million Euro.

Deadline: 12. Januar 2021

Weitere Informationen:

  • Hier geht es zum Originaldokument. (auf Seiten 60 bis 64 - DT-TRANSFORMATIONS-24-2020: European Museum Collaboration and Innovation Space).
  • Das Funding & Tenders Portal gibt Ihnen einen Überblick über diese Ausschreibung.

Die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) unterstützt Sie gerne bei der Entwicklung und Einreichung Ihres Projektantrags. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kontakt in der BayFOR:

Dr. Alexander Widmann
Wissenschaftlicher Referent
Sozial-, Wirtschafts- & Geisteswissenschaften | Sicherheitsforschung
Telefon: +49 (0)89 9901888-162
E-Mail: widmann@no-spam-pleasebayfor.org

Förderung für KMU und Start-Ups

1. Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des BMWi

Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des BMWi sucht in seiner dritten Förderrunde unter anderem neue Konzepte, die Bildungsmöglichkeiten schaffen oder verbessern. Bedingungen sind ein hoher Innovationslevel (die Idee muss großen Neuigkeitswert besitzen) und das Kriterium „sozialer Impact“ (die Innovation muss dem Gemeinwohl dienen).

Im Rahmen dieser dritten Ausschreibungsrunde für „Innovationen im Bereich Bildung und Informationszugang mit hohem „sozialem Impact“ können Antragsteller vom 24. November 2020 bis 2. Februar 2021 (15 Uhr) ihre Teilnahmeskizzen im Ideenwettbewerb einreichen. Die Förderung ist branchenoffen, das heißt, auch Antragsteller außerhalb der Bereiche Bildung und Informationszugang sind willkommen, sofern sie die in der Ausschreibung adressierten Innovationen entwickeln.

Denkbar sind dabei u.a. neue Bildungs- oder Informations-Apps und –Plattformen, Museumskonzepte, digitale Landkarten, Schulungskonzepte, bildungsbezogene Gamification-Ansätze und vieles mehr. Dabei stehen unternehmerische Lösungen im Fokus, die wirtschaftlich nachhaltig sind.

Deadline: 2. Februar 2021 (15 Uhr)

Weitere Informationen zum aktuellen Förderaufruf sowie dem IGP mit Projektformen, Förderkonditionen, Hinweisen zur Antragstellung und Terminen, inklusive der übergreifenden IGP-Richtlinie, finden Sie hier.

2. Eurostars-2 - zusätzlicher Call geöffnet!

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm von EUREKA und der Europäischen Kommission für forschungstreibende KMU. Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die übergeordnete Initiative EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden. Mehr Informationen finden Sie hier und hier.

Die Europäische Kommission und das EUREKA-Netzwerk führen einen zusätzlichen (15.) Stichtag für Eurostars-Projektanträge durch.

Deadline: 4. Februar 2021

Deutsche Interessenten können sich vor Antragstellung gerne mit ihren Fragen an das EUREKA-Büro im DLR-Projektträger wenden.

Das Eurostars-Sekretariat in Brüssel organisiert zudem am 12. Januar 2021 von 11:00 - 12:00 Uhr ein Online-Seminar für Antragsteller. Hier werden Tipps und Erläuterungen zur Plattform und zur Antragseinreichung gegeben.

3. European Innovation Fund – Neue Ausschreibung zu „small-scale projects“ gestartet!

Mit dem European Green Deal hat die Europäische Kommission im Dezember 2019 eine Vision vorgestellt, mit dem Europa bis 2050 die Treibhausgase auf null reduzieren und klimaneutral werden soll. Passend dazu hat die EU nun auch ein milliardenschweres Förderprogramm für Unternehmen eingerichtet: den European Innovation Fund.

Mit ihm sollen über große und kleine Demonstrationsprojekte hochinnovative Klimaschutztechnologien ihre Marktreife erlangen. Mit seinen rund 10 Milliarden Euro Budget im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 ist der Innovationsfonds damit eines der weltweit größten Förderprogramme für innovative emissionsarme Technologien. Die aktuelle Ausschreibung zu den kleineren „small-scale projects“ ist am 1. Dezember 2020 gestartet; Projektvorschläge können bis 10. März 2021 eingereicht werden.

Mit dem European Innovation Fund fördert die EU:

  • Innovative emissionsarme Technologien und Prozesse in energieintensiven Industrien, einschließlich Produkte, die CO2-intensive Industrien ersetzen
  • die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (CCU)
  • den Bau und Betrieb der CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS)
  • die Erzeugung erneuerbarer Energien
  • die Energiespeicherung

Die Projekte müssen hinsichtlich der Planung, des Geschäftsmodells sowie der finanziellen und rechtlichen Struktur hinreichend ausgereift sein. Reine Forschungs- und Entwicklungsprojekte oder reine Markteinführungsmaßnahmen werden nicht gefördert. Zielgruppe sind  Unternehmen mit einer klaren Vision oder auch öffentliche Einrichtungen wie Kommunen, die eine neue Technologie bzw. eine Anlage ohnehin implementieren wollen und hierfür die Förderung beantragen möchten.

Der Fonds steht großen Projekten („large scale projects“ mit einem Kapitaleinsatz über 7,5 Millionen Euro) und kleinen Projekten („small scale projects“ mit einem Kapitaleinsatz unter 7,5 Millionen Euro) offen. Während bei small scale projects das Antragsverfahren einstufig ist, gibt es bei den large scale projects ein zweistufiges Bewerbungsverfahren:

  1. Interessenbekundung mit einer ersten Bewertung der Wirksamkeit, der Innovation und des Marktreifegrads des Projekts. Projekte, die nur die ersten beiden Kriterien„Wirksamkeit“ und „Innovation“ erfüllen, können eine Projektentwicklungshilfe über die Europäische Investitionsbank erhalten.
     
  2. Vollständige Bewerbung, bei der die Projekte auf der Grundlage folgender Kriterien ausgewählt werden:  
  • Wirksamkeit der Vermeidung von Treibhausgasemissionen
  • Grad der Innovation
  • Projektreife
  • Skalierbarkeit
  • Kosteneffizienz

Der EU-Innovationsfonds ist eine Zuschussförderung. Er unterstützt bis zu 60% der Kapital- und Betriebskosten, die zusätzlich durch die Innovation entstehen, d.h. die verbleibenden 40 % und alle weiteren Projektkosten müssen die Antragssteller selbst finanzieren.
Gleichzeitig kann er aber auch mit anderen Förderprogrammen, wie z.B. Horizon 2020, Horizon Europe, nationalen oder regionalen Förderausschreibungen kombiniert werden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Die zweite Aufforderung zur Einreichung von Anträgen im Rahmen des EU Innovationsfonds wurde am 1. Dezember 2020 veröffentlicht und konzentriert sich auf kleine Projekte (small scale projects).

Deadline: 10. März 2021

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Kontakt in der BayFOR

Natalia García Mozo
Bereichsleiterin KMU-Beratung
Telefon: +49 (0)89 - 9901 888 - 171
E-Mail: mozo@bayfor.org

Für alle Fachrichtungen relevant

1. European Green Deal Call

Um die Ziele des Green Deals zu erreichen, ruft die EU-Kommission die Akteure aus dem Forschungs- und Innovationsbereich dazu auf, konkrete neue und innovative Lösungen und Produkte zu erarbeiten und neue Technologien mittels Pilotanwendungen und Demonstrationsprojekten zu entwickeln. Parallel zu Innovationen für eine bessere Steuerung des Übergangs zu umweltfreundlichen und digitalen Technologien erwartet die EU-Kommission auch soziale Innovationen in der gesamten Wertschöpfungskette.

Im Rahmen einer besonderen „Green Deal“-Ausschreibung (S. 62-154) können die Akteure aus dem Forschungs- und Innovationsbereich Vorschläge für Forschungs- und Innovationsprojekte einreichen, die relativ schnell greifbare und umsetzbare Ergebnisse und Innovationen liefern sollen.

Angesprochen sind hier vor allem Akteure und Institutionen, die schon weitreichende Erfahrungen in der Beantragung, Durchführung und Ergebnisbewertung von F&I-Projekten mit großem Budgetvolumen haben. Ebenso sollten Antragsteller die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aus Hochschulen, Industrie, öffentlicher Verwaltung und NGOs bereits kennen.

Diese Ausschreibungen gehören noch zum aktuellen europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020 und laufen nach den hier bekannten Regeln ab. Insgesamt stehen rund eine Milliarde Euro für die „Green Deal“-Ausschreibung zur Verfügung.

Die Einreichungsfrist für Projektanträge ist der 26. Januar 2021.

Auf die Projekte können sich interdisziplinäre Konsortien bewerben, die typischerweise aus einer breiten Palette von Akteuren und Sektoren bestehen. Neben akademischen Institutionen sollen vor allem Partner aus Industrie, Verwaltung und Zivilgesellschaft vertreten sein.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die Kollegen Ihres Fachbereichs.

2. Eurostars-2 - zusätzlicher Call geöffnet!

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm von EUREKA und der Europäischen Kommission für forschungstreibende KMU. Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die übergeordnete Initiative EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden. Mehr Informationen finden Sie hier und hier.

Die Europäische Kommission und das EUREKA-Netzwerk führen einen zusätzlichen (15.) Stichtag für Eurostars-Projektanträge durch.

Deadline: 4. Februar 2021

Deutsche Interessenten können sich vor Antragstellung gerne mit ihren Fragen an das EUREKA-Büro im DLR-Projektträger wenden.

Das Eurostars-Sekretariat in Brüssel organisiert zudem am 12. Januar 2021 von 11:00 - 12:00 Uhr ein Online-Seminar für Antragsteller. Hier werden Tipps und Erläuterungen zur Plattform und zur Antragseinreichung gegeben.

3. COST (European Cooperation in Science and Technology) – offene Ausschreibung

Aufgabe von COST ist es, europäische Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen zusammenzuführen, um einen gemeinsamen Austausch zwischen Forschenden zu ermöglichen und die Koordination von Forschungsaktivitäten zu verbessern. COST bietet Forschenden damit vorrangig die Möglichkeit, sich im Rahmen eines gemeinsamen, innovativen Netzwerkprojektes zu engagieren. Besonderen Fokus legt die Initiative dabei auf den Einbezug von Nachwuchswissenschaftler*innen und Wissenschaftler*innen aus forschungsschwächeren COST-Mitgliedstaaten. COST ist (wie EUREKA) ein Rahmen für die europäische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie, durch den nationale Forschungsarbeiten koordiniert werden.

Deadline: 29. Oktober 2021

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

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