Sieben Milliarden Euro für die Forschung

19.07.2011

Mit Investitionen in die europäische Forschung in Höhe von sieben Mrd. Euro will die EU-Kommission das
Wirtschaftswachstum in der EU ankurbeln und mittelfristig fast 450.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Ein entsprechendes Förderpaket im Rahmen des Siebten EU-Forschungsrahmenprogramms (7. FRP) hat die zuständige EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn heute (Dienstag) in Brüssel vorgestellt. "Der EU-weite Wettbewerb um diese Gelder wird die besten Forscher und Innovatoren Europas zusammenführen, um die größten Probleme unserer Zeit wie Energie, Lebensmittelsicherheit, Klimawandel und Bevölkerungsalterung anzugehen," sagte sie. Der Großteil der Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen (Calls for proposals) wird am 20. Juli veröffentlicht.

Das 7. FRP ist das weltweit größte Forschungsförderprogramm, und die EU-Staaten haben mit der
"Innovationsunion" vom Februar 2011 die Forschung zu einem Kernstück der Strategie Europa 2020
gemacht. Schwerpunkt des heute vorgestellten Förderpakets ist die Verzahnung von Forschung und
Innovation. Insgesamt werden mehr als 16.000 Empfänger von dem Geld profitieren, unter ihnen
Hochschulen, Forschungsorganisationen und die Industrie. Besonderes Augenmerk liegt zudem auf kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), für die fast eine Mrd. Euro vorgesehen sind. Sowohl Nachwuchswissenschaftler als auch hochqualifizierte Forscher können sich bewerben, und gefördert werden beispielsweise Projekte in den Bereichen Gesundheitsforschung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Umweltforschung, Nanotechnologien sowie Verkehr und Mobilität.

Mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung unter
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/900&format=HTML&aged=0&language=DE.

(Quelle: Europäische Kommission)

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