Letzte Aktualisierung: 1. Juli 2026
Vorankündigung Biodiversa+ Joint Call 2026-2027: Forschung zu neuartigen Ökosystemen und Biodiversität
Die europäische Partnerschaft Biodiversa+ startet am 9. September 2026 ihre neue transnationale Ausschreibung "Novel ecosystems: biodiversity, socio-ecological consequences and future trajectories (BiodivFuture)". Gefördert werden internationale Forschungs- und Innovationsprojekte, die neue Erkenntnisse über neuartige Ökosysteme, ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt sowie nachhaltige Entwicklungspfade für Gesellschaft und Umwelt gewinnen.
Im Mittelpunkt stehen Forschungsansätze, die die Entstehung, Funktionsweise und zukünftige Entwicklung neuartiger Ökosysteme untersuchen. Die Ausschreibung adressiert terrestrische, Süßwasser-, Küsten- und Meeresökosysteme weltweit und unterstützt inter- und transdisziplinäre Projekte mit wissenschaftlicher sowie gesellschaftlicher Relevanz.
Die Ausschreibung gliedert sich in drei Themenbereiche:
- Funktionsweise neuartiger Ökosysteme und ihre ökologischen sowie sozioökonomischen Zusammenhänge,
- Entwicklungspfade zu neuartigen Ökosystemen unter sich wandelnden Umweltbedingungen sowie
- Biodiversität, Nutzenverteilung und gesellschaftliche Teilhabe im Kontext naturpositiver Transformationen.
Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst ist die Einreichung einer Pre-Proposal erforderlich. Ein Informationswebinar für Interessierte findet am 10. September 2026 statt.
Wichtige Termine
- Informationswebinar: 10. September 2026
- Ausschreibungsstart: 9. September 2026
- Einreichung Pre-Proposals: Anfang November 2026
- Einreichung Full Proposals: Anfang April 2027
- Förderempfehlungen: Ende September bis Anfang Oktober 2027
- Projektstart: zwischen 1. Dezember 2027 und 1. April 2028
Letzte Aktualisierung: 17. Juni 2026
CETPartnership Joint Call 2026 gestartet
Die Clean Energy Transition Partnership (CETPartnership) hat ihren fünften gemeinsamen Förderaufruf, den Joint Call 2026, veröffentlicht. Ziel ist die Förderung transnationaler Forschungs- und Innovationsprojekte, die den Übergang zu einem klimaneutralen und nachhaltigen Energiesystem unterstützen.
Die Ausschreibung umfasst elf thematische Module und wird in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt. Zunächst reichen Konsortien einen Vorantrag ein. Erfolgreiche Antragstellende werden anschließend zur Einreichung eines Vollantrags eingeladen.
Die Förderung erfolgt über die beteiligten nationalen und regionalen Förderorganisationen. Daher müssen Antragstellende sowohl die transnationalen als auch die jeweiligen nationalen bzw. regionalen Förderkriterien erfüllen.
Wichtige Termine:
- Einreichung Voranträge: bis 8. Oktober 2026, 14:00 Uhr (MESZ)
- Einreichung Vollanträge (nur auf Einladung): Frühjahr 2027
- Bekanntgabe der Förderentscheidungen: Ende Juni 2027
- Projektstart: September bis Dezember 2027
Weitere Informationen, die Einreichungsplattform, den Ausschreibungstext sowie die nationalen Förderbedingungen finden Sie auf der Website der CETPartnership.
Letzte Aktualisierung: 13. Mai 2026
Ausschreibung: Horizon Europe – Cluster 6: “Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt” (210 Mio. €)
Ziel von Forschung, Entwicklung und Innovation im Cluster 6 ist es, Wissen zu erweitern, Kompetenzen und Kapazitäten auszubauen und innovative Lösungen für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei insbesondere der Übergang zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie die Sicherung einer nachhaltigen Ernährung für alle.
Für diesen Call stehen im Cluster 6 von Horizon Europe nun bis zu 210 Millionen Euro bereit. Gefördert wird innovative Forschung zu:
- Biodiversität und Ökosystemleistungen; Budget: 76 Mio. €
- Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie; Budget: 101 Mio. €
- saubere Umwelt und Null-Schadstoff-Ziel; Budget: 33 Mio. €
Deadline: 17. September 2026, 17:00 Uhr (CET)
Weitere Informationen zum Call: European Research Executive Agency
Wenn Sie mehr über das diesjährige Arbeitsprogramm und Details zu den topics erfahren möchten, dann bieten Ihnen die folgenden Seiten der Europäischen Kommission zu den im Januar veranstalteten EC Horizon Europe Info Days - Cluster 6 einen guten Überblick.
Letzte Aktualisierung: 27. April 2026
Ausschreibung: CBE JU Call 2026 – Zirkuläre Bioökonomie (170,7 Mio. €)
Die Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) hat ihren Förderaufruf 2026 veröffentlicht. Insgesamt stehen 170,7 Mio. € für Projekte in 13 Themenbereichen zur Verfügung, um die Entwicklung und industrielle Umsetzung biobasierter Lösungen in Europa zu stärken.
Einreichfrist: 22. September 2026, 17:00 Uhr (CET)
Ziele der Förderung
Gefördert werden Projekte, die:
- innovative biobasierte Lösungen entwickeln und skalieren
- deren Markteinführung beschleunigen
- nachhaltige und ressourceneffiziente Produktionssysteme stärken
Der Call trägt zur Umsetzung zentraler EU-Initiativen wie der Bioökonomiestrategie und des Clean Industrial Deal bei.
Förderschwerpunkte
Die Ausschreibung umfasst 13 Topics entlang der gesamten Innovationskette, u. a.:
- Biotechnologie und Bioraffinerien
- biobasierte Materialien, Chemikalien und Verpackungen
- nachhaltige Lebensmittel- und Textillösungen
- Kreislaufwirtschaft und Nutzung von Restbiomasse
Projektarten
Innovation Actions (IA): Skalierung und Markteinführung
Research and Innovation Actions (RIA): Forschung und Technologieentwicklung
Coordination and Support Actions (CSA): Vernetzung und Wissenstransfer
Antragstellung & Unterstützung
Die Einreichung erfolgt über das EU Funding & Tenders Portal gemäß Horizon Europe.
Unterstützung bieten u. a.:
Info Day (Aufzeichnung verfügbar)
Q&A-Webseite
Networking-Plattform zur Partnersuche
Weitere Informationen und Unterlagen finden Sie auf den offiziellen Seiten der CBE JU.
Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
Vorankündigung: PRIMA Annual Work Programme 2026 veröffentlicht
Der Entwurf des PRIMA Annual Work Programme 2026 wurde veröffentlicht. Das Programm fördert Forschungs- und Innovationsprojekte zu zentralen Herausforderungen im Mittelmeerraum.
Thematische Schwerpunkte des Programms sind:
- nachhaltiges Wassermanagement
- resiliente landwirtschaftliche Systeme
- nachhaltige Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungsketten
Das Arbeitsprogramm 2026 ist das zweite Programm der verlängerten PRIMA-Partnerschaft, die nach den Regeln von Horizon Europe umgesetzt wird.
Weitere Informationen:
Informationen zum Entwurf des PRIMA Annual Work Programme finden Sie auf der PRIMA-Website.
Aktualisiert am 22. April 2026
LIFE Calls for Proposals 2026
Die LIFE-Ausschreibungen 2026 wurden im Funding & Tenders Portal veröffentlicht. Zur Unterstützung potenzieller Antragstellender veranstaltet die Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA) vom 28. bis 30. April 2026 die LIFE Info Days 2026 im Online-Format. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Prioritäten für 2026 vorgestellt, Einblicke in die vier LIFE-Teilprogramme gegeben sowie Hinweise zur erfolgreichen Antragstellung vermittelt. Die Teilnahme ist kostenfrei; die Registrierung öffnet am 2. März 2026.
Submission deadlines
Die Veranstaltung wird live gestreamt, Fragen können währenddessen online gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Calls in Horizon Europe: Cluster 5 "Klima, Energie und Mobilität"
Cluster 5 dient dem Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu sein.
Calls in Cluster 5 orientieren sich an neun Programmschwerpunkten:
- Klimawissenschaft und Lösungen,
- Energieversorgung,
- Energiesysteme und Netze,
- Gebäude und Industrieanlagen in der Energiewende,
- Gemeinden und Städte,
- industrielle Wettbewerbsfähigkeit im Verkehr,
- sauberer Transport und Mobilität,
- intelligente Mobilität,
- Energiespeicherung.
Aktuelle Calls zu Cluster 5 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.
Calls in Horizon Europe: Cluster 6 "Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt"
Cluster 6 dient folgenden Zielen:
- Klimaneutralität und Anpassung an den Klimawandel;
- Erhaltung bzw. Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme;
- nachhaltige und zirkuläre Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen; Bekämpfung der Umweltverschmutzung; Bioökonomie;
- Lebensmittel- und Ernährungssicherheit für alle mittels nachhaltiger Lebensmittelsystemen vom Hof zum Tisch;
- ausgewogene Entwicklung von ländlichen, Küsten- und Stadtgebieten;
- innovative Governance-Modelle, die Nachhaltigkeit und Umweltbeobachtung ermöglichen.
Um diese zu erreichen, werden jährliche Ausschreibungen mit festgelegten Themen in den folgenden sieben Bereichen veröffentlicht:
- Umweltbeobachtung,
- Biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen,
- Land- und Forstwirtschaft und ländliche Gebiete,
- Meere, Ozeane und Binnengewässer,
- Lebensmittelsysteme,
- Biobasierte Innovationssysteme in der EU-Bioökonomie,
- Kreislaufwirtschaft.
Aktuelle Calls zu Cluster 6 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.
Kontakt in der BayFOR
Dr. Thomas Ammerl
Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie
Tel.: +49 (0)89 9901888-120
E-Mail: ammerl@bayfor.org
Letzte Aktualisierung: 1. Juli 2026
ERDERA Clinical Trial Call 2026 fördert klinische Studien zu seltenen Erkrankungen
Die European Rare Diseases Research Alliance (ERDERA) startet am 1. Juli 2026 ihre neue Clinical Trial Call zur Förderung multinationaler klinischer Studien in der Forschung zu seltenen Erkrankungen. Gefördert werden Phase-I-, Phase-I/II- und Phase-II-Studien, die den Anforderungen der Good Clinical Practice (GCP) entsprechen und neue Therapieansätze für Patientinnen und Patienten mit seltenen Krankheiten voranbringen.
Die Ausschreibung richtet sich an Konsortien aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kliniken, gemeinnützigen Organisationen, Patientenvertretungen sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Voraussetzung sind unter anderem ein Clinical Trial Sponsor, eine koordinierende Prüfärztin bzw. ein koordinierender Prüfarzt, mindestens eine Patientenorganisation sowie der Zugang zu einer multinationalen Clinical Trial Management Organisation (CTMO).
Im Fokus stehen alle förderfähigen seltenen Erkrankungen. Besonders willkommen sind Projekte zu pädiatrischen seltenen Erkrankungen, schnell fortschreitenden Krankheitsbildern sowie Erkrankungen, für die bislang keine oder nur unzureichende Therapieoptionen verfügbar sind.
Die Ausschreibung umfasst einen mehrstufigen Antragsprozess. Die verpflichtende Expression of Interest (EOI) kann voraussichtlich vom 1. Juli bis 10. September 2026 eingereicht werden. Ein Informationswebinar für Interessierte findet am 6. Juli 2026 statt.
Die Teilnahme deutscher Einrichtungen ist vorgesehen. Die endgültigen Förderbedingungen werden mit Veröffentlichung der offiziellen Ausschreibungsunterlagen bekannt gegeben.
Wichtige Termine
- Ausschreibungsstart: 1. Juli 2026
- Expression of Interest (EOI): 1. Juli – 10. September 2026
- Informationswebinar: 6. Juli 2026
- Short Proposal: 15. September – 29. Oktober 2026
Weitere Informationen
Die derzeit veröffentlichten Informationen haben Vorabcharakter und können sich bis zum offiziellen Ausschreibungsstart noch ändern.
Letzte Aktualisierung: 27. Mai 2026
TRANSCAN-4 startet erste gemeinsame transnationale Ausschreibung
Die erste gemeinsame transnationale Ausschreibung (Joint Transnational Call, JTC 2026) des Netzwerks TRANSCAN-4 ist ab sofort geöffnet. Im Fokus stehen translationale Forschungsprojekte zum Krebsstoffwechsel unter dem Thema „Translational Research on Cancer Metabolism: Multidisciplinary Approaches for Diagnosis and Treatment“.
Gefördert werden multidisziplinäre Ansätze zur Verbesserung von Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs. Ziel ist es, innovative Kooperationen zwischen Forschung und Klinik zu stärken und Projekte mit hohem translationalem Potenzial zu unterstützen. Die geförderten Vorhaben sollen dazu beitragen, personalisierte Krebstherapien durch neue kombinatorische Behandlungsstrategien weiterzuentwickeln.
Deadline: 21. Juli 2026 um 12:00 Uhr (CEST). Der Start der geförderten Projekte ist für November 2027 vorgesehen.
Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
Horizon Europe Cancer Mission calls 2026
Die Europäische Kommission hat die Ausschreibungen für die „Cancer Mission 2026“ veröffentlicht. Interessierte Antragsteller werden gebeten, sich auf dem Portal für Förderungen und Ausschreibungen zu informieren und ihre Anträge einzureichen.
Deadline: 15. September 2026
Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
Neue Europäische Partnerschaft für Pandemie-Bereitschaft (BE READY / BE READY PLUS)
Die neue Europäische Partnerschaft für Pandemie-Bereitschaft („BE READY NOW“) soll Europas Fähigkeit stärken, Gesundheitskrisen durch infektiöse Krankheiten vorherzusehen, zu verhindern und effektiv zu bewältigen. Die Partnerschaft bündelt Forschung, Infrastruktur und klinische Netzwerke und ist für 10 Jahre angelegt. Für die ersten drei Jahre stehen 118 Mio. € zur Verfügung.
Zur Vorbereitung dient BE READY PLUS, das u. a. die Governance-Strukturen, das operative Modell und eine auf der SRIA basierende Call-Topic-Strategie entwickelt.
Ziele und Schwerpunkte der Partnerschaft
- Ausrichtung von Forschungsprioritäten über die Strategic Research & Innovation Agenda (SRIA)
- Start zukünftiger Joint Transnational Calls (JTCs)
- Stärkung des europäischen Forschungsökosystems, inkl. EU-weitem Netzwerk klinischer Forschungszentren
- Förderung von Fähigkeiten in Forschung & Innovation, etwa in Kommunikation, Resilienz und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis
Die Partnerschaft soll insbesondere die Koordination europäischer Forschung verbessern, Wissen schneller verfügbar machen, die Entwicklung medizinischer Gegenmaßnahmen unterstützen und ein reaktionsfähiges Forschungsnetzwerk aufbauen
Beteiligt sind öffentliche Förderagenturen, Forschungs- und Gesundheitsministerien, Institute, Universitäten, klinische Netzwerke und Forschungsinfrastrukturen aus über 27 europäischen und assoziierten Ländern (siehe Karte auf Seite 2) .
Weitere Informationen bietet die Website der Partnerschaft.
Ausschreibungen
Am 19. Januar veröffentlichte die Partnerschaft ihren ersten gemeinsamen transnationalen Call (JTC).
Schwerpunktbereiche:
- Forschung zur Erweiterung des Wissens über therapeutische Ansatzpunkte bei Krankheitserregern
- Forschung zur Erweiterung des Wissens über Pathophysiologie
Deadline Kurzantrag: 13. April 2026
Deadline Vollantrag: 20. August 2026
Weitere Informationen zum Joint Transnational Call (JTC) 2026 finden Sie hier.
Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
ERDERA Joint Transnational Call 2026
Die European Rare Diseases Research Alliance (ERDERA ) veröffentlichte am 10. Dezember ihren Joint Transnational Call 2026, der sich auf folgende Themen konzentriert: "Diagnostische Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen genetischen und nicht-genetischen Krankheiten durch Variantenvalidierung und neue technologische Ansätze".
Trotz großer Fortschritte bleiben bis zu 50 % der Fälle seltener Erkrankungen undiagnostiziert. Mit dieser Ausschreibung werden multinationale, interdisziplinäre Konsortien finanziert, die modernste Genomik, Multi-Omics, Bioinformatik und KI anwenden, um Krankheitsmechanismen aufzudecken und die Diagnose zu verbessern.
Schwerpunkte
- Funktionale Validierung von Varianten mit ungewisser Signifikanz (VUS)
- Integrative Multi-Omics und neuartige Berechnungswerkzeuge
- Einbeziehung von Patient Advocacy Organizations (PAOs) ab der Projektkonzeption
Start der Ausschreibung: 10. Dezember 2025
Frist für die Einreichung von Voranträgen: 12. Februar 2026
Frist für den vollständigen Vorschlag: 8. Juli 2026
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ERDERA.
Kontakt in der BayFOR
Dr. Mikhail Antonkin (Antonkine), Ph.D. in Biochemie, Mikrobiologie, Molekularbiologie
Wissenschaftlicher Referent Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Telefon: +49 (0)911 50715-950
E-Mail: antonkin@no-spam-pleasebayfor.org
M.Sc. Janina Schneiker
Wissenschaftliche Referentin Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Telefon: +49 (0)89 9901888-154
E-Mail: schneiker@no-spam-pleasebayfor.org
Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2026
Eureka Lightweighting Call 2026: Internationale F&E-Projekte im Leichtbau
Was ist der Eureka Lightweighting Call 2026?
Der Eureka Lightweighting Call 2026 ist eine internationale Ausschreibung zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten (F&E) im Bereich Leichtbau. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können gemeinsam innovative Lösungen entwickeln, die leichte Materialien, ressourceneffiziente Produktionsverfahren und digitale Technologien für marktorientierte Anwendungen nutzen. Die Ausschreibung unterstützt internationale Kooperationen innerhalb des Eureka-Netzwerks.
Welche Projekte werden gefördert?
Gefördert werden internationale F&E-Projekte in den Bereichen Mobilität, Bauwesen, Energie, Maschinenbau sowie Luft- und Raumfahrt. Im Fokus stehen unter anderem:
- neue Leichtbaumaterialien
- innovative Fertigungs- und Verbindungstechnologien
- Ansätze für zirkuläres Design
- digitale Lösungen wie Simulationen, digitale Zwillinge, oder Machine-Learning-Anwendungen im Leichtbau
Die Projekte sollen innovative und nachhaltige Lösungen entwickeln und deren marktorientierte Anwendung unterstützen.
Wer kann teilnehmen?
Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Für bayerische KMU bietet der Eureka Lightweighting Call 2026 die Möglichkeit, internationale Innovationspartnerschaften aufzubauen und gemeinsam mit Partnern aus anderen Eureka-Ländern neue Technologien weiterzuentwickeln.
Fördermöglichkeiten für deutsche KMU
Deutsche Antragsteller können – abhängig von Projektkonstellation und Förderfähigkeit – nationale Förderprogramme nutzen. Für viele kleine und mittlere Unternehmen kommt insbesondere das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) als Förderinstrument infrage.
Fristen
Die Einreichfrist für Projektanträge endet am 8. Oktober 2026.
Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2026
Eureka Biotech Call 2026: Internationale Kooperationen für marktnahe Biotechnologie-Projekte
Was ist der Eureka Biotech Call 2026?
Der Eureka Biotech Call 2026 ist eine internationale Ausschreibung des Eureka-Netzwerks zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten (F&E) im Bereich Biotechnologie. Ziel ist es, innovative und marktorientierte Projekte mit internationaler Zusammenarbeit zu unterstützen. Gefördert werden Vorhaben mit einem klaren Innovationsgehalt und einer realistischen Marktperspektive.
Projektanträge können bis zum 25. September 2026 eingereicht werden.
Welche Projekte werden gefördert?
Gefördert werden internationale F&E-Projekte mit einem klar definierten Innovationsgehalt und einem nachvollziehbaren Umsetzungsplan. Die Ausschreibung umfasst unter anderem folgende Themenbereiche:
- Medizin und Life Sciences
- Bioinformatik
- Künstliche Intelligenz in der Biotechnologie
- pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen
- (Bio-)Prozesstechnologie
- Biomanufacturing
- Digitalisierung in der Biotechnologie
Teilnahmebedingungen für internationale Konsortien
Ein Projektkonsortium muss aus mindestens zwei unabhängigen Partnern aus mindestens zwei teilnehmenden Ländern bestehen.
Zu den teilnehmenden Ländern gehören unter anderem Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Kanada, Singapur, Südkorea, die Schweiz und die Türkei. Partner aus weiteren Ländern können teilnehmen, sofern sie ihre Finanzierung eigenständig sicherstellen.
Förderung in Deutschland
In Deutschland ist das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für die nationale Umsetzung des Eureka Biotech Call 2026 zuständig.
Im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) ist eine Förderung deutscher Einrichtungen vorgesehen, die sich an der Ausschreibung beteiligen.
Unterstützung durch BayFOR
Die BayFOR unterstützt Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Prüfung der Fördermöglichkeiten, der Suche nach geeigneten internationalen Projektpartnern sowie bei der Vorbereitung und Einreichung internationaler Projektanträge.
Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2026
Innowwide: Internationale Markterschließung für innovative KMU und Start-ups
Was ist Innowwide?
Innowwide ist ein Förderprogramm des Eureka-Netzwerks, das innovative KMU und Start-ups bei der Vorbereitung ihres Markteintritts außerhalb Europas unterstützt. Im Mittelpunkt stehen sogenannte „Market Feasibility Projects“, mit denen Unternehmen die technische, wirtschaftliche und praktische Machbarkeit ihrer Technologie, ihres Produkts oder ihrer Dienstleistung in internationalen Zielmärkten untersuchen können.
Gefördert werden sechsmonatige Projekte mit einem Festbetrag von 60.000 Euro. Ziel ist es, die Erfolgsaussichten eines Markteintritts in einem Zielland in Afrika, Amerika, Asien oder Ozeanien zu bewerten.
Für bayerische KMU und Start-ups eignet sich Innowwide insbesondere dann, wenn bereits eine innovative Lösung entwickelt wurde und deren Marktpotenzial außerhalb Europas geprüft werden soll.
Welche Projekte werden gefördert?
Im Rahmen eines „Market Feasibility Projects“ können unter anderem folgende Fragestellungen untersucht werden:
- Marktpotenzial und Marktchancen
- regulatorische Anforderungen
- Kundenzugang
- lokale Wertschöpfungsketten
- technischer Anpassungsbedarf
- Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
Innowwide eignet sich insbesondere als vorbereitender Schritt für die internationale Markterschließung, spätere Vertriebskooperationen oder größere internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
Aktueller Stand der Ausschreibung
Derzeit ist kein Innowwide-Call geöffnet.
Nach aktuellem Stand wird die nächste Ausschreibungsrunde voraussichtlich im Herbst 2026 erwartet.
Interessierte Unternehmen können die Zeit nutzen, um geeignete Zielmärkte zu identifizieren, internationale Partner zu gewinnen und zentrale Fragestellungen für eine spätere Antragstellung vorzubereiten.
Unterstützung durch BayFOR
Die BayFOR unterstützt Unternehmen bei der Einordnung des Förderprogramms, der Bewertung geeigneter Zielmärkte sowie bei der Vorbereitung einer Antragstellung für den nächsten Innowwide-Call.
Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2026
Investment Readiness Programme: Zugang zu Investoren und Corporate-Partnern
Was ist das Eureka Investment Readiness Programme?
Das „Investment Readiness Programme“ ist ein Unterstützungsangebot des Eureka-Netzwerks für innovative KMU und Start-ups, die ihre internationale Sichtbarkeit erhöhen und den Zugang zu Investoren, Corporate-Partnern und internationalen Märkten verbessern möchten. Das Programm unterstützt Unternehmen dabei, ihre Wachstums- und Finanzierungsstrategie weiterzuentwickeln und sich gezielt auf Gespräche mit Investoren oder multinationalen Unternehmen vorzubereiten.
Welche Angebote umfasst das Programm?
Das Eureka Investment Readiness Programme bietet zwei zentrale Formate:
Corporate Challenges
Im Rahmen der „Corporate Challenges“ präsentieren Start-ups und KMU ihre innovativen Lösungen für konkrete Fragestellungen großer Unternehmen. Erfolgreiche Bewerbungen können Pilotprojekte, strategische Kooperationen oder Investitionsgespräche mit Industriepartnern ermöglichen.
Internationale Missionen
Darüber hinaus organisiert Eureka internationale Missionen zu ausgewählten Innovations- und Investmentveranstaltungen. Unternehmen erhalten dort Zugang zu internationalen Investoren, relevanten Innovationsökosystemen und potenziellen Geschäftspartnern.
Eine deutschsprachige Einführung in das Programm bietet die Seite des DLR Projektträgers.
Für wen eignet sich das Programm?
Das Investment Readiness Programme ist insbesondere insbesondere interessant für bayerische KMU und Start-ups, die bereits über eine marktreife oder weit entwickelte technologische Lösung verfügen und den nächsten Schritt zur Internationalisierung vorbereiten möchten.
Das Programm unterstützt Unternehmen dabei
- internationale Kunden zu gewinnen,
- Pilotpartner zu suchen,
- strategische Industriepartnerschaften aufzubauen,
- Zugang zu Investoren und Wachstumskapital zu erhalten.
Es ergänzt die klassischen Eureka-Förderprogramme wie Eurostars oder thematische Ausschreibungen, indem es den Schwerpunkt auf Marktanbahnung, Skalierung und Finanzierung legt.
Aktuelle Ausschreibungen und Veranstaltungen
Aktuell ist unter anderem die „AVL – Online Session“ im Rahmen des Investment Readiness Programme angekündigt.
Die Bewerbungsfrist endet am 8. September 2026.
Eine Übersicht weiterer laufender Ausschreibungen und Programmformate bietet die Eureka-Website.
Unterstützung durch BayFOR
Die BayFOR unterstützt Unternehmen bei der Einordnung des Investment Readiness Programme und prüft gemeinsam mit ihnen, ob das Angebot zur aktuellen Entwicklungs-, Internationalisierungs- und Finanzierungsstrategie passt.
Letzte Aktualisierung: 8. Juni 2026
Eurostars Call 11: Neue Förderchance für internationale F&E-Kooperationen
Der nächste Eurostars Call öffnet am 9. Juli 2026. Das Förderprogramm unterstützt innovative KMU und Start-ups, die gemeinsam mit internationalen Partnern marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte umsetzen möchten.
Antragsfrist: 10. September 2026, 14:00 Uhr
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
- Zielgruppe: innovationsstarke KMU
- Konsortium: mindestens zwei Partner aus zwei Eurostars-Ländern; Projektkoordination durch ein innovatives KMU; Beteiligung von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen möglich
- Förderquote (KMU): bis zu 50 % der förderfähigen Kosten
- Themenfeld: Themenoffenes Förderprogramm – alle Technologiefelder sind förderfähig
- Projektfokus: marktorientierte F&E-Projekte (Produkte, Verfahren, Dienstleistungen
- Laufzeit: in der Regel bis zu 36 Monate
Förderung für deutsche Antragsteller
Warum Eurostars?
Für bayerische KMU und Start-ups bietet Eurostars einen vergleichsweise niedrigschwelligen Einstieg in internationale Forschungs- und Innovationsprojekte. Besonders geeignet ist das Programm für Unternehmen mit:
- einer innovativen Technologieidee
- einem klaren Marktpotenzial
- bestehenden oder geplanten internationalen Partnerschaften
Webinar für Interessierte
Am 8. Juli 2026 um 11:00 Uhr bietet Eureka ein englischsprachiges Webinar für Antragsteller an. Vorgestellt werden die Fördermöglichkeit, der Antragsprozess sowie die Evaluierungskriterien.
Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
SYSTEMEU Cascade Call: Financial Support to Third Parties (FSTP)
Das EU-Projekt SYSTEMEU veröffentlicht Anfang September den Cascade Call „Financial Support to Third Parties“ (FSTP). Ziel ist die Förderung interregionaler Verbundprojekte zur digitalen Transformation in den Bereichen Gesundheit, Energie und Mobilität.
Die Förderung richtet sich an Konsortien aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Akteuren aus den fünf SYSTEMEU-Regionen: Bayern (DE), Norte (PT), Castilla y León (ES), Tuzla Canton (BA) und North-West (RO). Im Rahmen des SYSTEMEU-Aktionsplans werden bis zu sechs interregionale Projekte ausgewählt. Diese bilden ein Portfolio innovativer Initiativen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Regionen zu stärken, den Austausch von Wissen und Ressourcen zu fördern sowie skalierbare Lösungen mit messbaren Ergebnissen zu entwickeln.
Für die Förderung stehen insgesamt 7,7 Millionen Euro zur Verfügung (51,8 % des Gesamtbudgets).
Förderbedingungen im Überblick:
- Bis zu 1,1 Mio. Euro für fünf mittelgroße Projekte
- Bis zu 2,2 Mio. Euro für ein groß angelegtes Projekt
- Förderquote: 70 % pro Drittpartei (bis zu 100 % für Start-ups und gemeinnützige Organisationen)
- Maximal 600.000 Euro Förderung pro Organisation
Weitere Informationen zur Ausschreibung und zu den Förderbedingungen finden Sie auf der SYSTEMEU-Website.
Begleitende Info-Sessions:
Als Partner im Projekt SYSTEMEU unterstützt die BayFOR die Vernetzung bayerischer Akteure mit internationalen Partnern und organisiert gemeinsam mit den Projektpartnern von März bis Juli 2026 Info-Sessions zur Ausschreibung. Dabei werden insbesondere Konsortialbildung, Förderbedingungen und Beteiligungsmöglichkeiten adressiert.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Webinar-Reihe zum Cascade Call des EU-Projekts SYSTEMEU.
Was ist ein Cascade Call (FSTP)?
Cascade Calls sind Ausschreibungen, bei denen laufende Horizon-Europe-Projekte einen Teil ihres EU-Budgets an externe Organisationen weitergeben. Dieser Mechanismus wird im EU-Programm offiziell als Financial Support to Third Parties (FSTP) bezeichnet. Projektkonsortien veröffentlichen hierfür eigene Open Calls, über die sich interessierte Organisationen mit Projektideen bewerben können.
Weitere Informationen finden Sie in unserem News-Artikel “Cascade Calls in Horizon Europe: Fördermöglichkeiten über EU-Projekte finden”.
Letzte Aktualisierung: 02.03.2026
CR.EU.IN. HERITAGE – EU-Förderung für innovative KMU im Kulturerbe
Der EU-Call „CR.EU.IN. HERITAGE: Cultural Heritage Innovation Grants“ unterstützt KMU, die innovative Lösungen im Bereich Kultur und Kulturerbe entwickeln. Gefördert werden Projekte zur digitalen und grünen Transformation der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft.
Wer kann sich bewerben?
- Konsortium aus mindestens 2 KMU
- Unternehmen aus Bereichen wie:
- Creative Tech
- XR / AR / immersive Technologien
- Digitale Plattformen
- Digitale Kulturvermittlung
- Tourismus & Kulturtourismus
- Nachhaltige Nutzung historischer Gebäude
Was wird gefördert?
- Cross-Innovation-Projekte zur Entwicklung von:
- digitalen Produkten (z. B. Plattformen, AR/VR, KI-Anwendunge)
- innovativen Dienstleistungen
- Prozessinnovationen im Kulturerbe-Kontext
- nachhaltigen Geschäfts- und Betriebsmodellen
Förderhöhe
- Strand 1 – Produktinnovation: bis 120.000 Euro pro Projekt
- Strand 2 – Prozessinnovation: bis 77.000 Euro pro Projekt
- Max. 60.000 Euro pro KMU
- Förderart: Lump Sum
Fristen 2026
- Concept Note: 20. April 2026
- Vollantrag: 31. August 2026
Die vollständige Ausschreibung finden Sie im EU Funding & Tenders Portal.
Letzte Aktualisierung: 25.02.2026
ZIM internationale FuE-Projekte und transnationale Kooperationen
Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) unterstützt das Modul für internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) die Zusammenarbeit zwischen deutschen kleinen und mittleren Unternehmen und ausländischen Partnern. Gefördert werden bilaterale und multilaterale FuE-Kooperationsprojekte sowie transnationale Innovationsvorhaben in Netzwerken, beispielsweise mit Partnern aus Kanada, Chile oder Finnland.
Die internationalen ZIM-Ausschreibungen werden durch die AiF Projekt GmbH (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen) als Projektträger koordiniert und operativ umgesetzt.
1. ZIM internationale FuE-Projekte: Deutschland – Kanada
17. Ausschreibung für Innovation und Forschung von KMU mit Kanada
Deadline: 19. Juni 2026
Am 3. Februar 2026 startete eine neue Ausschreibung zur Förderung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Deutschland und Kanada. Teilnahmeberechtigt sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die gemeinsam mit einem kanadischen Partner innovative Vorhaben realisieren möchten.
Die Förderung erfolgt über die jeweiligen nationalen Programme:
Auf deutscher Seite über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Kanada über das National Research Council Canada (NRC). Informationen zu den kanadischen Rahmenbedingungen sind zudem bei Germany Trade & Invest (GTAI) verfügbar.
Projektvorschläge können bis 19. Juni 2026 eingereicht werden.
Die offizielle Bekanntmachung sowie die Antragsunterlagen finden Sie im Bereich Internationale Ausschreibungen / Kanada. Deutsche Antragstellende können sich bei Fragen und für Unterstützung jederzeit an den Projektträger AiF wenden.
Die Ausschreibung basiert auf bilateralen Vereinbarungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zur gegenseitigen Öffnung nationaler Förderprogramme. Die Begutachtungs- und Bewilligungsverfahren sind zwischen den beteiligten Ländern abgestimmt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
2. ZIM internationale FuE-Projekte: Deutschland – Finnland
Finnland: 14. Ausschreibung – Veröffentlichung in Kürze
In Kürze startet die 14. Ausschreibung zur Förderung deutsch-finnischer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
Deutsche kleine und mittlere Unternehmen sind eingeladen, gemeinsam mit ihren finnischen Kooperationspartnern Anträge für innovative FuE-Projekte einzureichen. Gefördert werden Vorhaben zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder technologiebasierter Dienstleistungen in sämtlichen Technologie- und Anwendungsfeldern mit hohem Marktpotenzial.
Die Förderung erfolgt jeweils aus den nationalen Programmen:
In Deutschland über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Finnland über die staatliche Innovationsagentur Business Finland.
In Finnland stehen Zuschüsse zur Verfügung.
Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollten frühzeitig Kontakt zu den zuständigen Ansprechpartnern bei der AiF Projekt GmbH aufnehmen.
Die Ausschreibung basiert auf bilateralen Vereinbarungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur gegenseitigen Öffnung nationaler Förderprogramme. Die Begutachtungs- und Bewilligungsverfahren sind zwischen den beteiligten Ländern abgestimmt. Die Förderung der deutschen Partner erfolgt nach der jeweils gültigen ZIM-Richtlinie, die für transnationale Kooperationen einen erhöhten Fördersatz vorsieht.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
Digital Europe Programme mit 204 Mio. Euro dotiert – neue Calls veröffentlicht
Im Oktober 2025 hat die Europäische Kommission im Rahmen des „Digital Europe Programme“ neun neue Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von rund 204 Mio. Euro veröffentlicht. Ziel ist es, die Verbreitung und Anwendung innovativer digitaler Technologien in Unternehmen sowie in öffentlichen Verwaltungen und im Gesundheitswesen weiter zu beschleunigen. Die Schwerpunkte sind unter anderem Künstliche Intelligenz und Big Data, der Ausbau des Netzwerks der Europäischen Digital Innovation Hubs, die Einführung der EU-Digital-Identität (einschließlich mobiler Führerscheine), digitale Gesundheitslösungen, Industrie- und Automobildaten sowie die Stärkung digitaler Kompetenzen.
Für KMU und Start-ups ergeben sich daraus sehr konkrete Fördermöglichkeiten: So können beispielsweise Projekte gefördert werden, die digitale Geschäftsmodelle vorantreiben, KI in industriellen Umgebungen einsetzen oder den digitalen Wandel in internen Prozessen unterstützen. Wichtig: Die Ausschreibungen erfolgen in mehreren Tranches – eine erste Ausschreibung mit beispielsweise 15 Mio. Euro ist bereits offen, weitere mit größerem Volumen folgen im November.
Deadline: 9. Dezember 2026
Weitere Informationen finden Sie hier.
Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
EIC-Arbeitsprogramm 2026 veröffentlicht
Das European Innovation Council fördert innovative, bahnbrechende Ideen - von der Konzeption bis zur Kommerzialisierung. Im Entwurf des European Innovation Council (EIC) Work Programme 2026 sind mehrere Änderungen zu den Förderprogrammen vorgesehen.
Neu ist die Kategorie "EIC Advanced Innovation Challenges Pilot". Sie soll risikoreiche technologische Innovationen mit transformativem Potenzial fördern – gerade in Bereichen, in denen es zwar umfangreiche Forschung, aber wenig kommerzielle Umsetzung gibt. Bewerben können sich einzelne juristische Personen sowie kleine Konsortien aus Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen.
Geplant ist ein zweistufiges Verfahren in der neuen Kategorie:
Stufe 1 startet 2026 - Gefördert werden Machbarkeitsstudien für neun Monate mit bis zu 300.000 EUR. Dabei sollen die EIC-Antrags-, Begutachtungs- und Vertragsabschlussphasen stark verkürzt werden.
Stufe 2 folgt 2027 - Erfolgreiche Projekte aus Stufe 1 können dann eine Förderung von bis zu 2,5 Mio. EUR erhalten.
Alle Punkte stehen noch unter Vorbehalt: Das Arbeitsprogramm liegt bislang nur im Entwurf vor. Wenn Sie 2026 eine Bewerbung für die EIC-Programme planen, sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie umfassend.
Kontakt in der BayFOR
Natalia García Mozo
Bereichsleiterin KMU-Beratung
Telefon: +49 (0)89 - 9901 888 - 171
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