Hier finden Sie einen aktuellen Überblick über EU-Förderprogramme, wie das EU-Rahmenprogramm Horizon Europe, und Bundesförderausschreibungen für Forschungs- und Innovationsprojekte. Die Ausschreibungen sind thematisch nach Fachbereichen gegliedert und richten sich an Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass sich Einreichungsfristen kurzfristig ändern können. Verbindlich sind die Angaben auf den jeweiligen Webseiten der Fördermittelgeber. Stand: 23.02.2026
Die Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) hat ihren Förderaufruf 2026 veröffentlicht. Insgesamt stehen 170,7 Mio. € für Projekte in 13 Themenbereichen zur Verfügung, um die Entwicklung und industrielle Umsetzung biobasierter Lösungen in Europa zu stärken.
Einreichfrist: 22. September 2026, 17:00 Uhr (CET)
Ziele der Förderung
Gefördert werden Projekte, die:
innovative biobasierte Lösungen entwickeln und skalieren
deren Markteinführung beschleunigen
nachhaltige und ressourceneffiziente Produktionssysteme stärken
Der Call trägt zur Umsetzung zentraler EU-Initiativen wie der Bioökonomiestrategie und des Clean Industrial Deal bei.
Förderschwerpunkte
Die Ausschreibung umfasst 13 Topics entlang der gesamten Innovationskette, u. a.:
Biotechnologie und Bioraffinerien
biobasierte Materialien, Chemikalien und Verpackungen
nachhaltige Lebensmittel- und Textillösungen
Kreislaufwirtschaft und Nutzung von Restbiomasse
Projektarten
Innovation Actions (IA): Skalierung und Markteinführung Research and Innovation Actions (RIA): Forschung und Technologieentwicklung Coordination and Support Actions (CSA): Vernetzung und Wissenstransfer
Antragstellung & Unterstützung
Die Einreichung erfolgt über das EU Funding & Tenders Portal gemäß Horizon Europe.
Vorankündigung: PRIMA Annual Work Programme 2026 veröffentlicht
Der Entwurf des PRIMA Annual Work Programme 2026 wurde veröffentlicht. Das Programm fördert Forschungs- und Innovationsprojekte zu zentralen Herausforderungen im Mittelmeerraum.
Thematische Schwerpunkte des Programms sind:
nachhaltiges Wassermanagement
resiliente landwirtschaftliche Systeme
nachhaltige Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungsketten
Das Arbeitsprogramm 2026 ist das zweite Programm der verlängerten PRIMA-Partnerschaft, die nach den Regeln von Horizon Europe umgesetzt wird.
Die LIFE-Ausschreibungen 2026 wurden im Funding & Tenders Portal veröffentlicht. Zur Unterstützung potenzieller Antragstellender veranstaltet die Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA) vom 28. bis 30. April 2026 die LIFE Info Days 2026 im Online-Format. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Prioritäten für 2026 vorgestellt, Einblicke in die vier LIFE-Teilprogramme gegeben sowie Hinweise zur erfolgreichen Antragstellung vermittelt. Die Teilnahme ist kostenfrei; die Registrierung öffnet am 2. März 2026.
Calls in Horizon Europe: Cluster 5 "Klima, Energie und Mobilität"
Cluster 5 dient dem Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu sein.
Calls in Cluster 5 orientieren sich an neun Programmschwerpunkten:
Klimawissenschaft und Lösungen,
Energieversorgung,
Energiesysteme und Netze,
Gebäude und Industrieanlagen in der Energiewende,
Gemeinden und Städte,
industrielle Wettbewerbsfähigkeit im Verkehr,
sauberer Transport und Mobilität,
intelligente Mobilität,
Energiespeicherung.
Aktuelle Calls zu Cluster 5 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.
Calls in Horizon Europe: Cluster 6 "Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt"
Cluster 6 dient folgenden Zielen:
Klimaneutralität und Anpassung an den Klimawandel;
Erhaltung bzw. Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme;
nachhaltige und zirkuläre Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen; Bekämpfung der Umweltverschmutzung; Bioökonomie;
Lebensmittel- und Ernährungssicherheit für alle mittels nachhaltiger Lebensmittelsystemen vom Hof zum Tisch;
ausgewogene Entwicklung von ländlichen, Küsten- und Stadtgebieten;
innovative Governance-Modelle, die Nachhaltigkeit und Umweltbeobachtung ermöglichen.
Um diese zu erreichen, werden jährliche Ausschreibungen mit festgelegten Themen in den folgenden sieben Bereichen veröffentlicht:
Umweltbeobachtung,
Biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen,
Land- und Forstwirtschaft und ländliche Gebiete,
Meere, Ozeane und Binnengewässer,
Lebensmittelsysteme,
Biobasierte Innovationssysteme in der EU-Bioökonomie,
Kreislaufwirtschaft.
Aktuelle Calls zu Cluster 6 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.
Kontakt in der BayFOR
Dr. Thomas Ammerl Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie Tel.: +49 (0)89 9901888-120 E-Mail: ammerl@bayfor.org
Gesundheitsforschung und Biotechnologie
Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
Horizon Europe Cancer Mission calls 2026
Die Europäische Kommission hat die Ausschreibungen für die „Cancer Mission 2026“ veröffentlicht. Interessierte Antragsteller werden gebeten, sich auf dem Portal für Förderungen und Ausschreibungen zu informieren und ihre Anträge einzureichen.
Eureka Biotech Call 2026: Fördermöglichkeiten für Biotech-KMU
Das Eureka-Netzwerk hat den „Biotech Call 2026“ für marktnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Biotechnologie geöffnet. Ziel der multilateralen Ausschreibung ist es, internationale Kooperationen zu stärken und innovative Lösungen mit klarer Marktperspektive zu fördern.
Projektanträge können bis zum 25. September 2026 eingereicht werden.
Gefördert werden Projekte mit klar definiertem Innovationsgehalt und Umsetzungsplan, unter anderem in folgenden Bereichen:
Medizin und Life Sciences
Bioinformatik und künstliche Intelligenz
pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen
(Bio-)Prozesstechnologie und Biomanufacturing
Digitalisierung in der Biotechnologie
Ein Konsortium muss aus mindestens zwei unabhängigen Partnern aus mindestens zwei teilnehmenden Ländern bestehen. Zu den beteiligten Ländern zählen u. a. Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Kanada, Singapur, Südkorea, die Schweiz und die Türkei (Liste nicht abschließend). Partner aus weiteren Ländern können teilnehmen, sofern sie ihre Finanzierung eigenständig sicherstellen.
Förderung und Unterstützung in Deutschland
In Deutschland ist das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für die nationale Umsetzung zuständig. Im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) ist eine Förderung deutscher Einrichtungen geplant, die sich an der Ausschreibung beteiligen.
Partnering und Vernetzung
Zur Unterstützung bei der Konsortialbildung finden im Mai 2026 in Basel zwei zentrale Veranstaltungen statt:
Diese bieten insbesondere KMU, Start-ups und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, internationale Partner für Projektkonsortien zu finden.
Das BMFTR übernimmt für teilnehmende KMU die Reise- und Übernachtungskosten. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 24. April 2026 per E-Mail an das Eureka-Büro Deutschland (eureka@no-spam-pleasedlr.de) bewerben.
Neue Europäische Partnerschaft für Pandemie-Bereitschaft (BE READY / BE READY PLUS)
Die neue Europäische Partnerschaft für Pandemie-Bereitschaft („BE READY NOW“) soll Europas Fähigkeit stärken, Gesundheitskrisen durch infektiöse Krankheiten vorherzusehen, zu verhindern und effektiv zu bewältigen. Die Partnerschaft bündelt Forschung, Infrastruktur und klinische Netzwerke und ist für 10 Jahre angelegt. Für die ersten drei Jahre stehen 118 Mio. € zur Verfügung.
Zur Vorbereitung dient BE READY PLUS, das u. a. die Governance-Strukturen, das operative Modell und eine auf der SRIA basierende Call-Topic-Strategie entwickelt.
Ziele und Schwerpunkte der Partnerschaft
Ausrichtung von Forschungsprioritäten über die Strategic Research & Innovation Agenda (SRIA)
Stärkung des europäischen Forschungsökosystems, inkl. EU-weitem Netzwerk klinischer Forschungszentren
Förderung von Fähigkeiten in Forschung & Innovation, etwa in Kommunikation, Resilienz und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis
Die Partnerschaft soll insbesondere die Koordination europäischer Forschung verbessern, Wissen schneller verfügbar machen, die Entwicklung medizinischer Gegenmaßnahmen unterstützen und ein reaktionsfähiges Forschungsnetzwerk aufbauen
Beteiligt sind öffentliche Förderagenturen, Forschungs- und Gesundheitsministerien, Institute, Universitäten, klinische Netzwerke und Forschungsinfrastrukturen aus über 27 europäischen und assoziierten Ländern (siehe Karte auf Seite 2) .
Die European Rare Diseases Research Alliance (ERDERA ) veröffentlichte am 10. Dezember ihren Joint Transnational Call 2026, der sich auf folgende Themen konzentriert: "Diagnostische Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen genetischen und nicht-genetischen Krankheiten durch Variantenvalidierung und neue technologische Ansätze".
Trotz großer Fortschritte bleiben bis zu 50 % der Fälle seltener Erkrankungen undiagnostiziert. Mit dieser Ausschreibung werden multinationale, interdisziplinäre Konsortien finanziert, die modernste Genomik, Multi-Omics, Bioinformatik und KI anwenden, um Krankheitsmechanismen aufzudecken und die Diagnose zu verbessern.
Schwerpunkte
Funktionale Validierung von Varianten mit ungewisser Signifikanz (VUS)
Integrative Multi-Omics und neuartige Berechnungswerkzeuge
Einbeziehung von Patient Advocacy Organizations (PAOs) ab der Projektkonzeption
Start der Ausschreibung: 10. Dezember 2025 Frist für die Einreichung von Voranträgen: 12. Februar 2026 Frist für den vollständigen Vorschlag: 8. Juli 2026
Prevent-OO 2026: Übergewicht und Fettleibigkeit – Mechanismen verstehen und Prävention in kritischen Übergangsphasen fördern
Der Prevent-OO 2026-Call (ERA4Health) unterstützt multidisziplinäre transnationale Forschungsprojekte zu den Ursachen von Übergewicht und Fettleibigkeit sowie zu präventiven Strategien in kritischen Lebensphasen. Die Projekte sollen entweder Thema 1 (mechanistische Ursachen) oder Thema 2 (Prävention in Übergangsphasen) abdecken und mindestens eines der jeweiligen Unterthemen adressieren.
Fördergegenstand
Thema 1: Mechanistisches Verständnis von Übergewicht und Fettleibigkeit
1a: Biologische Mechanismen (chronobiologisch, genetisch, epigenetisch) sowie relevante Umwelt-, Lebensstil- oder psychologische Einflussfaktoren
1b: Zusammenhang zwischen Übergewicht/Fettleibigkeit und Entwicklung klinischer Komplikationen oder Einfluss auf Wirkmechanismen bestehender Therapeutika
Thema 2: Präventionsstrategien für kritische Übergangsphasen
Gilt nur für klar begründete Übergangszeiten im Leben (z. B. postpartal, Menopause, Diagnose chronischer Erkrankungen, Ruhestand).
2a: Vernachlässigte Determinanten des Beginns/Fortschreitens in solchen Phasen
2b: Entwicklung neuer präventiver Instrumente oder Strategien, inkl. Bewertung gesundheitlicher und wirtschaftlicher Auswirkungen für politische Entscheidungsträger
Deadline Kurzantrag: 21. Januar 2026 Deadline Vollantrag: 11. Juni 2026
Trials4Health 2026: Investigator-initiated Clinical Studies zu kardiovaskulären, metabolischen und Autoimmunerkrankungen
Der Trials4Health 2026-Call (ERA4Health) fördert randomisierte, interventionelle multinationale klinische Studien (IICS) zu kardiovaskulären, metabolischen und Autoimmunerkrankungen. Unterstützt werden pragmatische vergleichende Wirksamkeitsstudien sowie Arzneimittel-Umnutzungsstudien (nur Off-Patent). Kommerziell orientierte Studien sind ausgeschlossen.
Gefördert werden Phase-III-Studien mit hohem öffentlichen Gesundheitsnutzen. Studien müssen transnational ausgerichtet sein und etablierte Interventionen vergleichen oder neue Indikationen für bestehende Medikamente prüfen. Die maximale Laufzeit beträgt 48 Monate. Beobachtungsstudien, Phase-I/II-Studien, Grundlagenforschung sowie Projekte außerhalb des genannten Krankheitsbereichs sind nicht förderfähig.
Deadline Kurzantrag: 27. Januar 2026 Deadline Vollantrag: 17. Juni 2026
Joint Transnational Call (JTC) 2026: CARMEN2026 – Personalisierte Medizin für Herz-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen
Die Europäische Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed), kofinanziert durch die EU (Horizon Europe, GA Nr. 101137129), startet den Joint Transnational Call 2026 (JTC2026) mit dem Titel „Personalised Medicine for CARdiovascular, MEtabolic, and kidNey diseases (CARMEN2026)“. Ziel ist die Förderung multinationaler, innovativer Forschungsprojekte, die personalisierte Medizin in den Bereichen Herz-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen voranbringen.
Der Aufruf richtet sich an Konsortien aus akademischen, klinischen/öffentlichen Gesundheitseinrichtungen und privaten Forschungspartnern und wird von der ANR (Frankreich) zentral koordiniert. Das Gesamtbudget beträgt rund 38 Mio. €. Die Ausschreibung erfolgt zweistufig.
Deadline Kurzantrag: 10. Februar 2026 Deadline Vollantrag: 9. Juni 2026
Informations- und Kommunikationstechnologien, Natur- & Ingenieurwissenschaften
Letzte Aktualisierung: 29. April 2026
Start der 2. Ausschreibung für Project Development Assistance (PDA) im Wasserstoffbereich
Die Clean Hydrogen Partnership hat am 20. April 2026 die zweite Ausschreibung für Project Development Assistance (PDA) im Rahmen der Hydrogen Valleys Facility veröffentlicht. Ziel der Ausschreibung ist es, Wasserstoffprojekte – insbesondere sogenannte Hydrogen Valleys – gezielt auf dem Weg zur Investitionsreife und zur finalen Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) zu unterstützen.
Im Rahmen der Ausschreibung werden bis zu 13 Projekte gefördert. Antragstellende können zwischen zwei Unterstützungsformaten wählen:
PDA light (6 Wochen) für Projekte in einer frühen Entwicklungsphase
PDA plus (12 Wochen) für fortgeschrittene Vorhaben
Die Förderung erfolgt in drei Programmlinien, darunter spezielle Kontingente für Projekte aus EU-13-Mitgliedstaaten.
Umfang der Unterstützung
Die PDA-Leistungen werden durch ein Konsortium unter Leitung von Roland Berger (mit Worley und Inycom) erbracht und umfassen maßgeschneiderte Beratungsleistungen in vier zentralen Bereichen:
Governance: Konsortialaufbau, Stakeholder-Management und Projektplanung
Antragsberechtigung
Bewerben können sich u. a. Projektentwickler sowie öffentliche und regionale Akteure, die Wasserstoff-Ökosysteme koordinieren. Eine vorherige Förderung durch die Clean Hydrogen Partnership ist keine Voraussetzung.
Hintergrund
Hydrogen Valleys sind integrierte Wasserstoff-Ökosysteme, die verschiedene Stufen der Wertschöpfungskette – von Produktion über Speicherung und Verteilung bis hin zur Nutzung – innerhalb eines geografischen Raums abdecken und mehrere Sektoren wie Industrie, Mobilität und Energieversorgung verbinden.
Fristen und Zeitplan
Einreichungsfrist: 26. Juni 2026 (23:59 Uhr MEZ)
Bekanntgabe der Ergebnisse: Mitte Juli 2026
Start der PDA-Unterstützung: voraussichtlich September 2026
Mit dieser Ausschreibung stärkt die Clean Hydrogen Partnership gezielt die Entwicklung und Umsetzung von Wasserstoffprojekten in Europa und unterstützt den Aufbau leistungsfähiger Wasserstoff-Ökosysteme.
Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
M-ERA.NET Call 2026
Die Ausschreibung 2026 zielt darauf ab, ambitionierte transnationale Forschung und Innovation im Bereich fortschrittlicher Materialien zu fördern und befasst sich mit folgenden Themenbereichen:
Materialien für Energiespeicher- und -verteilungssysteme
Materialien zur Energieumwandlung
Innovative Oberflächen, Beschichtungen und Schnittstellen
Innovative Funktionsmaterialien mit definierten Architekturen
Materialien zur Bewältigung von Umweltherausforderungen
Materialien der nächsten Generation für die Elektronik
Transnationale Projekte, die von M-ERA.NET gefördert werden, sollen zum Europäischen Green Deal beitragen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützen. Sie verbinden Materialforschung mit industriellen Bedürfnissen, indem sie neue Produkte und Produktionsprozesse anregen und Synergien schaffen, die das europäische Ökosystem für fortschrittliche Materialien wirksam stärken können.
Deadline: 12. Mai 2026.
Details zu allen Themen, teilnehmenden Ländern/Regionen und den Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf der Webseite zur Ausschreibung 2026 .
Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
Battery topics in Horizon Europe 2026/ 2027
Destination: Cross-sectoral solutions for the climate transition
Producing battery-grade materials for electrodes through sustainable processing and refining of raw materials or developing bio-based materials (BATT4EU Partnership)
Novel approaches towards next-generation battery concepts, leveraging the enabling role of innovative advanced materials (BATT4EU and IAM4EU Partnerships)
Energy efficiency and sustainability of AI data processing in Data Centres (IA)
Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
6. Call Smart Networks and Services Joint Undertaking (SNS JU)
Die Smart Networks and Services Joint Undertaking (SNS JU) hat ihr zweijähriges Arbeitsprogramm 2026–2027 veröffentlicht. Das Forschungs- und Innovationsarbeitsprogramm 2026 (R&I WP26) stellt 22 Mio. € EU-Fördermittel für fünf Projekte bereit und bildet eine Brücke zur finalen Programmphase 2027. Das R&I-Arbeitsprogramm 2027 mit einem Budget von rund 220 Mio. € wird Ende 2026 erwartet; insgesamt werden im Zeitraum 2026–2027 über 240 Mio. € vergeben.
Die R&I-Aktivitäten 2026 fokussieren sich auf strategische Grundlagen für 6G, darunter 6G-Endgeräte, KI-Integration, Testbeds, Standardisierung sowie internationale Zusammenarbeit, insbesondere mit Indien. Das Programm konsolidiert Ergebnisse früherer SNS-Ausschreibungen und ist mit dem Strategieplan von Horizon Europe (2025–2027) abgestimmt, um Europas globale Position im 6G-Ökosystem zu stärken.
Drei Förderstränge (Streams)
Stream B: Erhebung, Generierung und Validierung von Datensätzen für das Training von KI-Modellen in 6G-Netzen
Stream C: SNS-Experimentierinfrastruktur
Stream CSA: SNS-Betrieb & Ergebnisoptimierung, 6G-Endgeräte sowie EU-Indien-Kooperation
Drei strategische Säulen
Konsolidierung und Sichtbarkeit der SNS-Ergebnisse
Vorbereitung zukünftiger industrieller Fähigkeiten (Endgeräte, KI, Testbeds)
Globale Positionierung und Partnerschaften (inkl. Standards)
Die Maßnahmen tragen zu den EU-Prioritäten grüner und digitaler Wandel sowie zu einer resilienten, wettbewerbsfähigen und inklusiven europäischen Gesellschaft bei.
Ausschreibung
Die 6. SNS-Ausschreibung öffnet am 29. Januar 2026;
Calls in Horizon Europe: Cluster 4 "Digitalisierung, Industrie und Weltraum"
Cluster 4 "Digital, Industry and Space" dient der Förderung von Forschung und Innovation in den Bereichen der industriellen Technologien, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Raumfahrt. So sollen Beiträge zu drei wesentlichen Herausforderungen für Europa geleistet werden: zu Wachstum und globaler Wettbewerbsfähigkeit sowie der Führungsrolle und Autonomie Europas in industriellen Schlüsseltechnologien, zu einer nachhaltigen Industrie und schließlich zu einer inklusiven, an gesellschaftlichen Bedürfnissen orientierten digitalen, gesellschaftlichen und industriellen Transformation. Folgende Förderbereiche ("Areas of Intervention") werden hier genannt:
Manufacturing Technologies
Key Digital Technologies
Emerging enabling technologies
Advanced Materials
Artificial Intelligence and Robotics
Next Generation Internet
Advanced Computing and Big Data
Circular Industries
Low-Carbon and Clean Industries
Space, incl. Earth Observation
Aktuelle Calls zu Custer 4 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.
Mit einem Gesamtbudget von 536,1 Millionen Euro deckt der Horizon Europe Cluster 4 Digital Call 2025 28 Themen in 4 verschiedenen Destinationen ab. Es bietet spannende Fördermöglichkeiten in einem breiten Spektrum:
Ziel 2: Technologieführerschaft für Europas offene strategische Autonomie in Rohstoffen, Chemikalien und innovativen Materialien
HORIZON-CL4-2025-03-MATERIALS-46 : Innovative Advanced Materials (IAMs) für Photonik, die eine geringe und ultrabreitseitige Leistung für Telekommunikation ermöglichen (Innovative Advanced Materials for Europe Partnerschaft)
HORIZON-CL4-2025-03-MATERIALS-47 : Innovative Advanced Materials (IAMs) für anpassungsfähige, flexible oder dehnbare Elektronik (RIA) (Innovative Advanced Materials for Europe Partnerschaft)
Ziel 3: Entwicklung eines agilen und sicheren Binnenmarktes und Infrastruktur für Dienstleistungen und vertrauenswürdige künstliche Intelligenz
HORIZON-CL4-2025-03-DATA-08 : Großformatige Piloten für die Bereitstellung von End-to-End-Infrastrukturen, die Geräte-, Netzwerk-Computing- und Kommunikationsfunktionen für Telco Edge Cloud-Bereitstellungen integrieren, als Grundlage für Connected Collaborative Computing Networks (3C-Netzwerke) (RIA)
HORIZON-CL4-2025-03-DATA-09 : Ausrichtung der Stakeholder auf den angebotsseitigen Großpiloten von End-to-End-Infrastrukturen, die Geräte-, Netzwerk-Computing- und Kommunikationsfunktionen integrieren (CSA)
HORIZON-CL4-2025-03-DATA-10 : Roadmap für die nächste Generation von Computertechnologien der nächsten Generation von IoT-Geräteebene bis zu Cloud zu HPC (CSA)
HORIZON-CL4-2025-03-DATA-11 : Offener Internet-Stack: Entwicklung von technologischen Commons/open-source-3C-Bausteinen (RIA)
HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-02 : Quantencom Computing – Ergänzung der Quantencomputing FPAs mit der Entwicklung eines technologie agnostischen Software-Stacks (RIA)
HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-07 : Robustes und vertrauenswürdiges Generativ-AI für Robotik und Industrieautomation (RIA) (AI/Data/Robotics & Made in Europe Partnerships)
HORIZON-CL4-2025-04-DIGITAL-EMERGING-01 : Fortschrittliche Sensortechnologien und multimodale Sensorintegration für mehrere Anwendungsbereiche (IA) (Photonics Partnership)
Ziel 6: Digitale und industrielle Technologien, die menschenzentrierte Innovation vorantreiben
HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-14 : Kerntechnologien für virtuelle Welten (RIA) (Virtuelle Welten und Photonikpartnerschaften)
HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-15 : GenAI4EU: Generative KI für virtuelle Welten: Fortschrittliche Technologien für bessere Leistung und hyper personalisierte und immersive Erfahrung (IA) (AI/Data/Robotics & Virtual Worlds Partnerships)
HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-16 : Die Entwicklung des Internets in Richtung offener und interoperabler Web 4.0 und Virtueller Welten: Bausteine in Schwerpunktgebieten (RIA) (Virtuelle Weltenpartnerschaft)
HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-17 : Spezifische Unterstützung für die Virtual Worlds Partnership und die Web 4.0-Initiative (CSA) (Virtuelle Weltpartnerschaft)
Sozial- und Geisteswissenschaften | Sicherheits- und Verteidigungsforschung
Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
Cybersicherheit in Horizon Europe und Digitales Europa
Die Europäische Union fördert Cybersicherheitsmaßnahmen sowohl im Forschungsprogramm Horizon Europe als auch im Umsetzungsprogramm Digitales Europa. Ziel ist es, die Resilienz der europäischen digitalen Infrastruktur zu stärken, Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Behörden vor Cyberangriffen zu schützen sowie die digitale Souveränität Europas auszubauen.
Während Horizon Europe insbesondere Forschung und Innovation im Bereich Cybersicherheit unterstützt (u. a. im Cluster 3 „Civil Security for Society“), konzentriert sich das Programm Digitales Europa auf die praktische Umsetzung, den Ausbau von Kapazitäten und die Einführung neuer Technologien.
Im Cybersecurity-Arbeitsprogramm 2025–2027 von Digitales Europa werden unter anderem folgende Themen adressiert:
KI-gestützte Cybersicherheitslösungen und sichere Nutzung von KI
Unterstützung von KMU bei der Einführung von Cybersecurity-Technologien
Post-Quantum-Kryptographie (PQC) und der Übergang zu quantensicheren Verschlüsselungsverfahren
Aufbau und Vernetzung von nationalen und grenzüberschreitenden Cyber Hubs
Maßnahmen zur Umsetzung des Cyber Solidarity Act, zur Krisenvorsorge und zur gegenseitigen Unterstützung bei Cybervorfällen
Stärkung von Kompetenzen, Zertifizierungskapazitäten und regulatorischer Umsetzung (z. B. NIS-2, Cyber Resilience Act)
Weitere Informationen zu den einzelnen Ausschreibungen und Förderbedingungen finden Sie auf der Seite der NKS DIT.
Letzte Aktualisierung: 09.03.2026
Kreatives Europa: EU fördert europäische Kooperationsprojekte mit 60 Millionen Euro
Über das Programm Kreatives Europa fördert die EU-Kommission Kooperationsprojekte im Bereich Kultur mit 60 Millionen Euro und bittet um Projektvorschläge. Es können rund 150 Projekte unterstützt werden, die ein breites Spektrum kultureller und kreativer Aktivitäten abdecken und beispielsweise die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, den Kapazitätsaufbau, künstlerische Talente und innovative Verfahren fördern.
Das EDF-Arbeitsprogramm 2026 behandelt insgesamt 31 Themenbereiche, die sich in sieben thematische Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, drei nicht-thematische Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, eine Maßnahme zur Bekämpfung von Bedrohungen durch Hyperschallgleiter und zwei Maßnahmen zur Unterstützung der EU-Allianz für medizinische Verteidigungsmaßnahmen gliedern.
Die allgemein vereinbarten Prioritäten für kritische Verteidigungsfähigkeiten stehen weiterhin im Vordergrund, wobei die Hälfte des Budgets für die Förderung gemeinsamer Forschung und Entwicklung im Bereich wichtiger Verteidigungsfähigkeiten vorgesehen ist. Dies umfasst die Entwicklung eines EU-weiten endoatmosphärischen Abfangjägers, eines Kampfpanzers, eines Mehrfachraketenwerfers und eines teilautonomen Schiffes.
Ein Viertel des Budgets ist für kritische Technologien und Fähigkeiten in verschiedenen zukunftsorientierten Bereichen vorgesehen, darunter quantensichere Netzwerke, elektronische Kriegsführung, Cloud-Systeme für domänenübergreifende Operationen und Hochleistungsenergiesysteme. Das letzte Viertel ist der Umsetzung des EU-Innovationsprogramms für Verteidigung (EUDIS) gewidmet. Das Programm fördert Innovationen und bahnbrechende Technologien für Verteidigungsanwendungen durch gezielte Maßnahmen. Dazu gehören rund 60 Millionen Euro für bahnbrechende Technologien und weitere 60 Millionen Euro für themenunabhängige Ausschreibungen für KMU.
Der Europäische Verteidigungsfonds (EVF) trägt dazu bei, die Fragmentierung von Investitionen in die Entwicklung europäischer Verteidigungstechnologien und -fähigkeiten zu verringern. Er stärkt zudem die industrielle Wettbewerbsfähigkeit und fördert die Interoperabilität in ganz Europa. Seit Inkrafttreten der EVF-Verordnung im Mai 2021 hat die Kommission insgesamt fast 6,5 Milliarden Euro bereitgestellt und sich damit zu einem der weltweit größten Investoren in die Verteidigungsforschung und -entwicklung entwickelt.
Sozial- und Geisteswissenschaften (SSH) im Rahmen von Horizon Europe
Horizon Europe strebt die vollständige Integration der Sozial- und Geisteswissenschaften in alle seine Säulen an. Insbesondere im Rahmen der Säule „Globale Herausforderungen und europäische industrielle Wettbewerbsfähigkeit“ sollen die Sozial- und Geisteswissenschaften in allen Clustern umfassend integriert werden. Sie sind daher ein Querschnittsthema und im gesamten Rahmenprogramm verankert.
Während SSH-Forschungsaspekte besonders im Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ präsent sind, finden sie sich auch in allen anderen Clustern und in anderen Teilen von Horizon Europe wieder.
Um Forschende in den Geistes- und Sozialwissenschaften bei der Suche nach Fördermöglichkeiten zu unterstützen, hat die Europäische Kommission (EK) eine Suchmaschine in ihr Online-Portal für Förder- und Ausschreibungsmöglichkeiten integriert. Bestimmte Themen mit wesentlichen geistes- und sozialwissenschaftlichen Bezügen wurden von der EK als geistes- und sozialwissenschaftlich relevant gekennzeichnet. Die Suchmaschine ermöglicht die schnelle Suche nach dem spezifischen Schwerpunkt „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ und bietet sowohl Stichwort- als auch Volltextsuche.
Dieses Dokument fasst die im Portal für Förder- und Ausschreibungsmöglichkeiten aufgeführten „SSH-relevanten Themen“ zusammenund basiert auf der gemeinsamen Analyse SSH-relevanter Themen durch die thematischen Dienste und das Referat D.3 Gesundheit und gesellschaftlicher Wandel der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission. Es enthält zudem einige weitere Themen, die zwar nicht als relevante Themen gekennzeichnet sind, aber möglicherweise den Beitrag von Forschenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften erfordern.
Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
Metrology Partnership Calls 2026
Die European Partnership on Metrology ist ein großes, EU-gefördertes Forschungs- und Innovationsprogramm im Bereich der Messwissenschaft (Metrologie) im Rahmen von Horizon Europe. Die Ausschreibung 2026 ist ein offener Wettbewerb für Forschungs- und Innovationsvorhaben in der Metrologie und verläuft in zwei aufeinander aufbauenden Phasen.
Stage 1 – Call for Needs
In Stage 1 werden Potenzielle Forschungsthemen (Potential Research Topics, PRTs) eingereicht. Dabei handelt es sich nicht um vollständige Projektanträge, sondern um die Beschreibung eines konkreten Forschungsbedarfs oder einer Herausforderung.
Die Einreichung ist in folgenden Themenbereichen möglich:
Industry (Industrie-Metrologie) Mess- und Kalibrierverfahren zur Unterstützung industrieller Anwendungen, z. B. in Fertigung, Produktion, Digitalisierung oder Qualitätssicherung, mit direktem Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie.
Fundamental Metrology (Grundlagenforschung) Forschung zu fundamentalen Messprinzipien und -methoden sowie zur Weiterentwicklung von Basis-Messgrößen und -standards.
Research Potential (Forschungspotenzial) Aufbau neuer metrologischer Kompetenzen oder Technologien, die bisher noch nicht etabliert sind, aber ein hohes Potenzial für zukünftige Anwendungen aufweisen.
Normative & Pre-Normative Metrology (Normative Forschung) Entwicklung und Vorbereitung von Messmethoden und -standards, die als Grundlage für Normen, Regelwerke oder regulatorische Anforderungen dienen.
Die in Stage 1 ausgewählten Themen bilden die Basis für die spätere Projektausschreibung in Stage 2.
Deadline: 16. Februar 2026
Stage 2 – Call for Proposals
Auf Grundlage der ausgewählten Themen aus Stage 1 können internationale Konsortien aus Forschungseinrichtungen, Industrie und weiteren relevanten Akteuren vollständige Projektanträge einreichen. Diese Phase stellt den formalen Förderantrag für EU-Finanzmittel dar.
CERV-Arbeitsprogramm 2026-2027 veröffentlicht – Übersicht und Zeitplan
Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2026-2027 für das EU-Förderprogramm CERV (Citizens, Equality, Rights and Values) veröffentlicht. Das Arbeitsprogramm enthält die Förderziele, thematischen Schwerpunkte sowie einen vorläufigen Zeitplan für die CERV-Calls 2026 und bietet damit Antragstellenden eine Orientierung über die geplanten Ausschreibungen des Jahres. Angekündigte Ausschreibungen finden Sie hier.
Inhalt des CERV-Arbeitsprogramms
Im Arbeitsprogramm sind die geplanten Calls aufgeführt, die in der aktuellen Förderperiode ausgeschrieben werden sollen, einschließlich der Ziele, thematischen Prioritäten und erwarteten Ergebnisse jedes Calls. Der vorläufige Zeitplan listet die voraussichtlichen Öffnungs- und Einreichfristen für 2026-Ausschreibungen auf – mit dem Hinweis, dass sich diese Daten noch ändern können, wenn die Calls offiziell im Funding & Tenders Portal veröffentlicht werden.
Nutzen für Antragstellende
Das Arbeitsprogramm dient als Planungsinstrument für Antragstellende:
Es zeigt, welche Calls voraussichtlich im Jahr 2026 aufgerufen werden,
gibt Hinweise zu Schwerpunktthemen und Förderzielen,
und bietet einen indikativen Zeitplan für die Veröffentlichung und Fristen der Calls.
CR.EU.IN. HERITAGE – EU-Förderung für innovative KMU im Kulturerbe
Der EU-Call „CR.EU.IN. HERITAGE: Cultural Heritage Innovation Grants“ unterstützt KMU, die innovative Lösungen im Bereich Kultur und Kulturerbe entwickeln. Gefördert werden Projekte zur digitalen und grünen Transformation der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft.
Wer kann sich bewerben?
Konsortium aus mindestens 2 KMU
Unternehmen aus Bereichen wie: - Creative Tech - XR / AR / immersive Technologien - Digitale Plattformen - Digitale Kulturvermittlung - Tourismus & Kulturtourismus - Nachhaltige Nutzung historischer Gebäude
Was wird gefördert?
Cross-Innovation-Projekte zur Entwicklung von: - digitalen Produkten (z. B. Plattformen, AR/VR, KI-Anwendunge) - innovativen Dienstleistungen - Prozessinnovationen im Kulturerbe-Kontext - nachhaltigen Geschäfts- und Betriebsmodellen
Förderhöhe
Strand 1 – Produktinnovation: bis 120.000 Euro pro Projekt
Strand 2 – Prozessinnovation: bis 77.000 Euro pro Projekt
SSH-gekennzeichnete Themen in Horizon Europe: “Opportunities for Researchers from the Social Sciences and Humanities (SSH) in Horizon Europe”, Work Programme 2025
Um SSH-Forscher bei der Identifizierung von Fördermöglichkeiten zu unterstützen, hat die Europäische Kommission (EK) eine Suchmaschine innerhalb ihres Online-Portals für Förder- und Ausschreibungsmöglichkeiten eingerichtet. Bestimmte Themen mit wesentlichen SSH-Aspekten wurden von der EK als SSH-relevant „gekennzeichnet“, und die Suchmaschine bietet die Möglichkeit, schnell nach der spezifischen Priorität „Sozial- und Geisteswissenschaften“ zu suchen. Sie ermöglicht auch die Suche nach Stichwörtern und Volltext.
Dieses Dokument fasst die „mit SSH gekennzeichneten Themen“ auf der Grundlage der Analyse SSH-relevanter Themen zusammen, die von den thematischen Diensten und der Abteilung D.3 Gesundheit und gesellschaftlicher Wandel der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission durchgeführt wurde. Das Dokument enthält auch einige zusätzliche Themen, die zwar nicht gekennzeichnet sind, aber möglicherweise den Beitrag von Forschern aus den Sozial- und Geisteswissenschaften erfordern.
Dr. Alexander Widmann Teamkoordinator und Wissenschaftlicher Referent Sozial- und Geisteswissenschaften | Sicherheits- und Verteidigungsforschung Tel.: +49 (0)89 9901888-162 E-Mail: widmann@no-spam-pleasebayfor.org
Förderung für KMU und Start-Ups
Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
SYSTEMEU Cascade Call: Financial Support to Third Parties (FSTP)
Das EU-Projekt SYSTEMEU veröffentlicht Anfang Juni den Cascade Call „Financial Support to Third Parties“ (FSTP). Ziel ist die Förderung interregionaler Verbundprojekte zur digitalen Transformation in den Bereichen Gesundheit, Energie und Mobilität.
Die Förderung richtet sich an Konsortien aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Akteuren aus den fünf SYSTEMEU-Regionen: Bayern (DE), Norte (PT), Castilla y León (ES), Tuzla Canton (BA) und North-West (RO). Im Rahmen des SYSTEMEU-Aktionsplans werden bis zu sechs interregionale Projekte ausgewählt. Diese bilden ein Portfolio innovativer Initiativen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Regionen zu stärken, den Austausch von Wissen und Ressourcen zu fördern sowie skalierbare Lösungen mit messbaren Ergebnissen zu entwickeln.
Für die Förderung stehen insgesamt 7,7 Millionen Euro zur Verfügung (51,8 % des Gesamtbudgets).
Förderbedingungen im Überblick:
Bis zu 1,1 Mio. Euro für fünf mittelgroße Projekte
Bis zu 2,2 Mio. Euro für ein groß angelegtes Projekt
Förderquote: 70 % pro Drittpartei (bis zu 100 % für Start-ups und gemeinnützige Organisationen)
Als Partner im Projekt SYSTEMEU unterstützt die BayFOR die Vernetzung bayerischer Akteure mit internationalen Partnern und organisiert gemeinsam mit den Projektpartnern von März bis Juli 2026 Info-Sessions zur Ausschreibung. Dabei werden insbesondere Konsortialbildung, Förderbedingungen und Beteiligungsmöglichkeiten adressiert.
Cascade Calls sind Ausschreibungen, bei denenlaufende Horizon-Europe-Projekte einen Teil ihres EU-Budgets an externe Organisationen weitergeben. Dieser Mechanismus wird im EU-Programm offiziell als Financial Support to Third Parties (FSTP) bezeichnet. Projektkonsortien veröffentlichen hierfür eigene Open Calls, über die sich interessierte Organisationen mit Projektideen bewerben können.
Eureka Biotech Call 2026: Fördermöglichkeiten für Biotech-KMU
Das Eureka-Netzwerk hat den „Biotech Call 2026“ für marktnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Biotechnologie eröffnet. Ziel der multilateralen Ausschreibung ist es, internationale Kooperationen zu stärken und innovative Lösungen mit klarer Marktperspektive zu fördern.
Projektanträge können bis zum 25. September 2026 eingereicht werden.
Gefördert werden Projekte mit klar definiertem Innovationsgehalt und Umsetzungsplan, unter anderem in folgenden Bereichen:
Medizin und Life Sciences
Bioinformatik und künstliche Intelligenz
pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen
(Bio-)Prozesstechnologie und Biomanufacturing
Digitalisierung in der Biotechnologie
Ein Konsortium muss aus mindestens zwei unabhängigen Partnern aus mindestens zwei teilnehmenden Ländern bestehen. Zu den beteiligten Ländern zählen u. a. Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Kanada, Singapur, Südkorea, die Schweiz und die Türkei (Liste nicht abschließend). Partner aus weiteren Ländern können teilnehmen, sofern sie ihre Finanzierung eigenständig sicherstellen.
Förderung und Unterstützung in Deutschland
In Deutschland ist das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für die nationale Umsetzung zuständig. Im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) ist eine Förderung deutscher Einrichtungen geplant, die sich an der Ausschreibung beteiligen.
Partnering und Vernetzung
Zur Unterstützung bei der Konsortialbildung finden im Mai 2026 in Basel zwei zentrale Veranstaltungen statt:
Diese bieten insbesondere KMU, Start-ups und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, internationale Partner für Projektkonsortien zu finden.
Das BMFTR übernimmt für teilnehmende KMU die Reise- und Übernachtungskosten. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 24. April 2026 per E-Mail an das Eureka-Büro Deutschland (eureka@no-spam-pleasedlr.de) bewerben.
CR.EU.IN. HERITAGE – EU-Förderung für innovative KMU im Kulturerbe
Der EU-Call „CR.EU.IN. HERITAGE: Cultural Heritage Innovation Grants“ unterstützt KMU, die innovative Lösungen im Bereich Kultur und Kulturerbe entwickeln. Gefördert werden Projekte zur digitalen und grünen Transformation der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft.
Wer kann sich bewerben?
Konsortium aus mindestens 2 KMU
Unternehmen aus Bereichen wie: - Creative Tech - XR / AR / immersive Technologien - Digitale Plattformen - Digitale Kulturvermittlung - Tourismus & Kulturtourismus - Nachhaltige Nutzung historischer Gebäude
Was wird gefördert?
Cross-Innovation-Projekte zur Entwicklung von: - digitalen Produkten (z. B. Plattformen, AR/VR, KI-Anwendunge) - innovativen Dienstleistungen - Prozessinnovationen im Kulturerbe-Kontext - nachhaltigen Geschäfts- und Betriebsmodellen
Förderhöhe
Strand 1 – Produktinnovation: bis 120.000 Euro pro Projekt
Strand 2 – Prozessinnovation: bis 77.000 Euro pro Projekt
ZIM internationale FuE-Projekte und transnationale Kooperationen
Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) unterstützt das Modul für internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) die Zusammenarbeit zwischen deutschen kleinen und mittleren Unternehmen und ausländischen Partnern. Gefördert werden bilaterale und multilaterale FuE-Kooperationsprojekte sowie transnationale Innovationsvorhaben in Netzwerken, beispielsweise mit Partnern aus Kanada, Chile oder Finnland.
Die internationalen ZIM-Ausschreibungen werden durch die AiF Projekt GmbH(Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen) als Projektträger koordiniert und operativ umgesetzt.
1. ZIM internationale FuE-Projekte: Deutschland – Kanada
17. Ausschreibung für Innovation und Forschung von KMU mit Kanada Deadline: 19. Juni 2026
Am 3. Februar 2026 startete eine neue Ausschreibung zur Förderung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Deutschland und Kanada. Teilnahmeberechtigt sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die gemeinsam mit einem kanadischen Partner innovative Vorhaben realisieren möchten.
Die Förderung erfolgt über die jeweiligen nationalen Programme: Auf deutscher Seite über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Kanada über das National Research Council Canada (NRC). Informationen zu den kanadischen Rahmenbedingungen sind zudem bei Germany Trade & Invest (GTAI) verfügbar.
Projektvorschläge können bis 19. Juni 2026 eingereicht werden. Die offizielle Bekanntmachung sowie die Antragsunterlagen finden Sie im Bereich Internationale Ausschreibungen / Kanada. Deutsche Antragstellende können sich bei Fragen und für Unterstützung jederzeit an den Projektträger AiF wenden.
Die Ausschreibung basiert auf bilateralen Vereinbarungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zur gegenseitigen Öffnung nationaler Förderprogramme. Die Begutachtungs- und Bewilligungsverfahren sind zwischen den beteiligten Ländern abgestimmt.
3. ZIM internationale FuE-Projekte: Deutschland – Finnland
Finnland: 14. Ausschreibung – Veröffentlichung in Kürze
In Kürze startet die 14. Ausschreibung zur Förderung deutsch-finnischer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
Deutsche kleine und mittlere Unternehmen sind eingeladen, gemeinsam mit ihren finnischen Kooperationspartnern Anträge für innovative FuE-Projekte einzureichen. Gefördert werden Vorhaben zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder technologiebasierter Dienstleistungen in sämtlichen Technologie- und Anwendungsfeldern mit hohem Marktpotenzial.
Die Förderung erfolgt jeweils aus den nationalen Programmen: In Deutschland über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Finnland über die staatliche Innovationsagentur Business Finland.
In Finnland stehen Zuschüsse zur Verfügung.
Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollten frühzeitig Kontakt zu den zuständigen Ansprechpartnern bei der AiF Projekt GmbH aufnehmen.
Die Ausschreibung basiert auf bilateralen Vereinbarungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur gegenseitigen Öffnung nationaler Förderprogramme. Die Begutachtungs- und Bewilligungsverfahren sind zwischen den beteiligten Ländern abgestimmt. Die Förderung der deutschen Partner erfolgt nach der jeweils gültigen ZIM-Richtlinie, die für transnationale Kooperationen einen erhöhten Fördersatz vorsieht.
Digital Europe Programme mit 204 Mio. Euro dotiert – neue Calls veröffentlicht
Im Oktober 2025 hat die Europäische Kommission im Rahmen des „Digital Europe Programme“ neun neue Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von rund 204 Mio. Euro veröffentlicht. Ziel ist es, die Verbreitung und Anwendung innovativer digitaler Technologien in Unternehmen sowie in öffentlichen Verwaltungen und im Gesundheitswesen weiter zu beschleunigen. Die Schwerpunkte sind unter anderem Künstliche Intelligenz und Big Data, der Ausbau des Netzwerks der Europäischen Digital Innovation Hubs, die Einführung der EU-Digital-Identität (einschließlich mobiler Führerscheine), digitale Gesundheitslösungen, Industrie- und Automobildaten sowie die Stärkung digitaler Kompetenzen.
Für KMU und Start-ups ergeben sich daraus sehr konkrete Fördermöglichkeiten: So können beispielsweise Projekte gefördert werden, die digitale Geschäftsmodelle vorantreiben, KI in industriellen Umgebungen einsetzen oder den digitalen Wandel in internen Prozessen unterstützen. Wichtig: Die Ausschreibungen erfolgen in mehreren Tranches – eine erste Ausschreibung mit beispielsweise 15 Mio. Euro ist bereits offen, weitere mit größerem Volumen folgen im November.
Das European Innovation Council fördert innovative, bahnbrechende Ideen - von der Konzeption bis zur Kommerzialisierung. Im Entwurf des European Innovation Council (EIC)Work Programme 2026 sind mehrere Änderungen zu den Förderprogrammen vorgesehen.
Neu ist die Kategorie "EIC Advanced Innovation Challenges Pilot". Sie soll risikoreiche technologische Innovationen mit transformativem Potenzial fördern – gerade in Bereichen, in denen es zwar umfangreiche Forschung, aber wenig kommerzielle Umsetzung gibt. Bewerben können sich einzelne juristische Personen sowie kleine Konsortien aus Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen.
Geplant ist ein zweistufiges Verfahren in der neuen Kategorie:
Stufe 1 startet 2026 - Gefördert werden Machbarkeitsstudien für neun Monate mit bis zu 300.000 EUR. Dabei sollen die EIC-Antrags-, Begutachtungs- und Vertragsabschlussphasen stark verkürzt werden.
Stufe 2 folgt 2027 - Erfolgreiche Projekte aus Stufe 1 können dann eine Förderung von bis zu 2,5 Mio. EUR erhalten.
Alle Punkte stehen noch unter Vorbehalt: Das Arbeitsprogramm liegt bislang nur im Entwurf vor. Wenn Sie 2026 eine Bewerbung für die EIC-Programme planen, sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie umfassend.
DIGITAL-2026-SKILLS-10-DIGITAL-HEALTH-STEP – Erweiterte digitale Kompetenzen für die KI-Nutzung im Gesundheitswesen : Dieses Thema zielt darauf ab, das Bildungs- und Ausbildungsangebot im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen zu erweitern. Es fördert Hochschulen, Forschungseinrichtungen und die Industrie, um gemeinsam Schulungsprogramme zu entwickeln und durchzuführen. Diese Programme sollen die KI-Kompetenz von Gesundheitseinrichtungen und deren Mitarbeitenden stärken und die effektive Implementierung von KI-Lösungen im Gesundheitswesen unterstützen. Budget: 7,8 Millionen Euro.
DIGITAL-2026-SKILLS-10-EDTECH – EdTech-Accelerator : Dieses Programm unterstützt europäische EdTech-Startups und KMU bei der Entwicklung ausgereifter und umfassend getesteter Bildungslösungen. Budget: 2,7 Millionen Euro.
Beschleunigung der optimalen Nutzung von Technologien
DIGITAL-2026-BESTUSE-10 – NETWORKSICs – Gewährleistung einer flächendeckenden geografischen Abdeckung des Netzwerks der Safer Internet Centres (SICs) : Dieses Thema zielt darauf ab, durch eine flächendeckende geografische Abdeckung des nationalen Netzwerks der Safer Internet Centres (SICs) in der EU zum Schutz und zur Stärkung von Kindern im Internet beizutragen – einer zentralen Priorität der EU. Die SICs bieten Informationen zur Online-Sicherheit, Bildungsressourcen, Instrumente zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit sowie Beratungs- und Meldedienste (über spezielle Hotlines und Helplines) für Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern/Erziehungsberechtigte. Budget: 10 Millionen Euro.
Deadline: 1. Oktober 2026
Letzte Aktualisierung: 10. April 2026
MSCA 2026: EU stellt rund 400 Millionen Euro für Postdocs bereit – 30 Jahre Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen
Zum 30-jährigen Jubiläum der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) stärkt die Europäische Kommission gezielt die Förderung von Forschenden in Europa: Insgesamt rund 399 Millionen Euro stehen 2026 für Postdoktorandenstipendien zur Verfügung. Die neue Ausschreibung im Rahmen von Horizon Europe ist bereits gestartet – Bewerbungen sind bis zum 9. September 2026 möglich.
Die aktuelle Ausschreibung ist Teil eines Gesamtbudgets von mehr als 1,25 Milliarden Euro, das 2026 im Rahmen von Horizont Europa (2021–2027) für die MSCA bereitgestellt wird. Gefördert werden unter anderem:
Neue Förderlinie von DFG und ISF für bilaterale Forschungsprojekte
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Israeli Science Foundation (ISF) laden mit ihrer neuen Förderinitiative deutsch-israelische Forschungsteams zur Einreichung gemeinsamer Projektanträge im Bereich der Grundlagenforschung in allen Bereichen der Natur- und Geisteswissenschaften ein. Die Standing Open Procedure funktioniert generell ohne Antragsfristen. Für die israelischen Forschenden auf Seiten der ISF besteht allerdings eine jährliche Vorregistrierungspflicht.
Dauer und Budget Eingereichte Projektvorschläge dürfen maximal 36 Monate umfassen. Eine Verlängerung mittels eines Fortsetzungsantrags ist nicht möglich. Das Budget richtet sich nach den Kriterien von DFG und ISF. Kommerzielle Unternehmen sind nicht förderfähig.
Deadline Es gibt keine Deadline, Anträge können jederzeit eingereicht werden. Allerdings müssen sich israelische Bewerber bis jeweils Ende Oktober über das ISF-Portal voranmelden.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Regierungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland unterstützen im Rahmen des Programms zur Förderung der anwendungsorientierten Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) den Ausbau der Forschungsfähigkeiten und Forschungsleistungen an HAW sowie die Weiterentwicklung der Forschungsstrategien und -profile an HAW. Dabei soll auch gezielt die Teilnahme an und Leitung von europäischen und internationalen Forschungsprojekten unterstützt werden.
Das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ (und dessen Nachfolgeprogramm ab 2028) sowie weitere europäische und internationale Forschungsförderprogramme wie „EUREKA“ legen einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung von Projekten zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und bieten mit ihrer anwendungsnahen Ausrichtung besondere Chancen für HAW.
Gefördert werden Maßnahmen, die der Vernetzung mit (potenziellen) europäischen und internationalen Projektpartnern dienen, mit dem Ziel einer gemeinsamen Antragseinreichung eines themenspezifischen Projektvorschlags insbesondere für das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ (und dessen Nachfolgeprogramm ab 2028) sowie in anderen passfähigen europäischen Programmen (zum Beispiel „LIFE“, „EU4Health“, „Digital Europe“) oder für „EUREKA“-Instrumente, für die HAW antragsberechtigt sind.
Zuwendungen vom BMFTR und von dem jeweils fachlich für die HAW zuständigen Ressort des Landes werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse bis zur Höhe von 75 000 Euro durch Zuwendungsbescheid des BMFTR gewährt.
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und Länder fördern gemeinsam:
den Aufbau von langfristigen Strukturen und Qualifizierungsmöglichkeiten (HAW-ForschungsraumQualifizierung)
die Erforschung grundlagennaher und disruptiver Ansätze (HAW-ForschungsAkzente)
die Durchführung anwendungsnaher Forschung in Kooperation mit Unternehmen (HAW-ForschungsPraxis)
die Bildung von Konsortien zur EU-Antragstellung und ihre Vernetzung (HAW-EuropaNetzwerke)