Aktuelle EU- und Bundesförderausschreibungen 2026

Hier finden Sie einen aktuellen Überblick über EU-Förderprogramme, wie das EU-Rahmenprogramm Horizon Europe, und Bundesförderausschreibungen für Forschungs- und Innovationsprojekte. Die Ausschreibungen sind thematisch nach Fachbereichen gegliedert und richten sich an Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass sich Einreichungsfristen kurzfristig ändern können. Verbindlich sind die Angaben auf den jeweiligen Webseiten der Fördermittelgeber.
Stand: 23.02.2026

EU- und Bundesförderprogramme nach Fachbereichen

Thematische Cluster:

Umwelt, Energie und Bioökonomie

Letzte Aktualisierung: 27. April 2026

Ausschreibung: CBE JU Call 2026 – Zirkuläre Bioökonomie (170,7 Mio. €)

Die Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) hat ihren Förderaufruf 2026 veröffentlicht. Insgesamt stehen 170,7 Mio. € für Projekte in 13 Themenbereichen zur Verfügung, um die Entwicklung und industrielle Umsetzung biobasierter Lösungen in Europa zu stärken.

Einreichfrist: 22. September 2026, 17:00 Uhr (CET)

Ziele der Förderung

Gefördert werden Projekte, die:

  • innovative biobasierte Lösungen entwickeln und skalieren
  • deren Markteinführung beschleunigen
  • nachhaltige und ressourceneffiziente Produktionssysteme stärken

Der Call trägt zur Umsetzung zentraler EU-Initiativen wie der Bioökonomiestrategie und des Clean Industrial Deal bei.

Förderschwerpunkte

Die Ausschreibung umfasst 13 Topics entlang der gesamten Innovationskette, u. a.:

  • Biotechnologie und Bioraffinerien
  • biobasierte Materialien, Chemikalien und Verpackungen
  • nachhaltige Lebensmittel- und Textillösungen
  • Kreislaufwirtschaft und Nutzung von Restbiomasse

Projektarten

Innovation Actions (IA): Skalierung und Markteinführung
Research and Innovation Actions (RIA): Forschung und Technologieentwicklung
Coordination and Support Actions (CSA): Vernetzung und Wissenstransfer

Antragstellung & Unterstützung

Die Einreichung erfolgt über das EU Funding & Tenders Portal gemäß Horizon Europe.

Unterstützung bieten u. a.:

Info Day (Aufzeichnung verfügbar)
Q&A-Webseite
Networking-Plattform zur Partnersuche

Weitere Informationen und Unterlagen finden Sie auf den offiziellen Seiten der CBE JU.


 

Letzte Aktualisierung: 22. April 2026

Vorankündigung: PRIMA Annual Work Programme 2026 veröffentlicht

Der Entwurf des PRIMA Annual Work Programme 2026 wurde veröffentlicht. Das Programm fördert Forschungs- und Innovationsprojekte zu zentralen Herausforderungen im Mittelmeerraum.

Thematische Schwerpunkte des Programms sind:

  • nachhaltiges Wassermanagement
  • resiliente landwirtschaftliche Systeme
  • nachhaltige Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungsketten

Das Arbeitsprogramm 2026 ist das zweite Programm der verlängerten PRIMA-Partnerschaft, die nach den Regeln von Horizon Europe umgesetzt wird.

Weitere Informationen:
Informationen zum Entwurf des PRIMA Annual Work Programme finden Sie auf der PRIMA-Website.



Aktualisiert am 22. April 2026

LIFE Calls for Proposals 2026

Die LIFE-Ausschreibungen 2026 wurden im Funding & Tenders Portal veröffentlicht. Zur Unterstützung potenzieller Antragstellender veranstaltet die Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA) vom 28. bis 30. April 2026 die LIFE Info Days 2026 im Online-Format. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Prioritäten für 2026 vorgestellt, Einblicke in die vier LIFE-Teilprogramme gegeben sowie Hinweise zur erfolgreichen Antragstellung vermittelt. Die Teilnahme ist kostenfrei; die Registrierung öffnet am 2. März 2026.

Submission deadlines

Standard Action Projects (SAPs) for Circular Economy and Zero Pollution - Environment
Deadline date: 22 September 2026

Standard Action Projects (SAPs) for Environmental Governance 
Deadline date: 22 September 2026

Standard Action Projects (SAPs) for nature and biodiversity - Nature 
Deadline date: 22 September 2026

Standard Action Projects (SAPs) for nature and biodiversity – Governance and Information
Deadline date: 22 September 2026

Technical Assistance for the preparation of SNAPs
Deadline date: 22 September 2026

Technical Assistance for the preparation of SIPs - Environment 
Deadline date: 22 September 2026

Technical Assistance for the preparation of SIPs - Climate 
Deadline date: 22 September 2026

Multilevel climate and energy dialogue to deliver the Governance Regulation and the post–2030 energy and climate policy framework 
Deadline date: 22 September 2026

Ecodesign and energy labelling compliance support facility for suppliers and retailers 
Deadline date: 22 September 2026
Projects on Legislative and Policy Priorities in the fields of Nature & Biodiversity and Circular Economy & Quality of Life
Deadline date: 22 September 2026

Strategic Nature Projects (SNaP)
Concept notes:  Deadline date: 3 September 2026
Full proposals: Deadline date: 4 March 2027

Strategic Nature and Integrated Projects – SIP Environment 
Concept notes:  Deadline date: 3 September 2026
Full proposals: Deadline date: 4 March 2027

Strategic Nature and Integrated Projects – SIP CLIMA
Concept notes:  Deadline date: 3 September 2026
Full proposals: Deadline date: 4 March 2027

Climate Change Adaptation
Deadline date: 22 September 2026

Climate Change Mitigation
Deadline date: 22 September 2026

Climate Governance and Information
Deadline date: 22 September 2026

Die Veranstaltung wird live gestreamt, Fragen können währenddessen online gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Calls in Horizon Europe: Cluster 5 "Klima, Energie und Mobilität"

Cluster 5 dient dem Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu sein.

Calls in Cluster 5 orientieren sich an neun Programmschwerpunkten:

  1. Klimawissenschaft und Lösungen,
  2. Energieversorgung,
  3. Energiesysteme und Netze,
  4. Gebäude und Industrieanlagen in der Energiewende,
  5. Gemeinden und Städte,
  6. industrielle Wettbewerbsfähigkeit im Verkehr,
  7. sauberer Transport und Mobilität,
  8. intelligente Mobilität,
  9. Energiespeicherung.

Aktuelle Calls zu Cluster 5 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.


 

Calls in Horizon Europe: Cluster 6 "Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt"

Cluster 6 dient folgenden Zielen:

  • Klimaneutralität und Anpassung an den Klimawandel;
  • Erhaltung bzw. Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme;
  • nachhaltige und zirkuläre Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen; Bekämpfung der Umweltverschmutzung; Bioökonomie;
  • Lebensmittel- und Ernährungssicherheit für alle mittels nachhaltiger Lebensmittelsystemen vom Hof zum Tisch;
  • ausgewogene Entwicklung von ländlichen, Küsten- und Stadtgebieten;
  • innovative Governance-Modelle, die Nachhaltigkeit und Umweltbeobachtung ermöglichen.

Um diese zu erreichen, werden jährliche Ausschreibungen mit festgelegten Themen in den folgenden sieben Bereichen veröffentlicht:

  1. Umweltbeobachtung,
  2. Biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen,
  3. Land- und Forstwirtschaft und ländliche Gebiete,
  4. Meere, Ozeane und Binnengewässer,
  5. Lebensmittelsysteme,
  6. Biobasierte Innovationssysteme in der EU-Bioökonomie,
  7. Kreislaufwirtschaft.

Aktuelle Calls zu Cluster 6 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.


Kontakt in der BayFOR

Dr. Thomas Ammerl
Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie
Tel.: +49 (0)89 9901888-120
E-Mail: ammerl@bayfor.org

Gesundheitsforschung und Biotechnologie

Letzte Aktualisierung: 22. April 2026

Horizon Europe Cancer Mission calls 2026

Die Europäische Kommission hat die Ausschreibungen für die „Cancer Mission 2026“ veröffentlicht. Interessierte Antragsteller werden gebeten, sich auf dem Portal für Förderungen und Ausschreibungen zu informieren und ihre Anträge einzureichen.

Deadline: 15. September 2026


 

Letzte Aktualisierung: 01.04.2026

Eureka Biotech Call 2026: Fördermöglichkeiten für Biotech-KMU

Das Eureka-Netzwerk hat den „Biotech Call 2026“ für marktnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Biotechnologie geöffnet. Ziel der multilateralen Ausschreibung ist es, internationale Kooperationen zu stärken und innovative Lösungen mit klarer Marktperspektive zu fördern.

Projektanträge können bis zum 25. September 2026 eingereicht werden.

Gefördert werden Projekte mit klar definiertem Innovationsgehalt und Umsetzungsplan, unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Medizin und Life Sciences
  • Bioinformatik und künstliche Intelligenz
  • pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen
  • (Bio-)Prozesstechnologie und Biomanufacturing
  • Digitalisierung in der Biotechnologie 

Ein Konsortium muss aus mindestens zwei unabhängigen Partnern aus mindestens zwei teilnehmenden Ländern bestehen. Zu den beteiligten Ländern zählen u. a. Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Kanada, Singapur, Südkorea, die Schweiz und die Türkei (Liste nicht abschließend). Partner aus weiteren Ländern können teilnehmen, sofern sie ihre Finanzierung eigenständig sicherstellen.

Förderung und Unterstützung in Deutschland

In Deutschland ist das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für die nationale Umsetzung zuständig. Im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) ist eine Förderung deutscher Einrichtungen geplant, die sich an der Ausschreibung beteiligen.

Partnering und Vernetzung

Zur Unterstützung bei der Konsortialbildung finden im Mai 2026 in Basel zwei zentrale Veranstaltungen statt:

Diese bieten insbesondere KMU, Start-ups und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, internationale Partner für Projektkonsortien zu finden.

Das BMFTR übernimmt für teilnehmende KMU die Reise- und Übernachtungskosten. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 24. April 2026 per E-Mail an das Eureka-Büro Deutschland (eureka@no-spam-pleasedlr.de) bewerben.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zu den Förderbedingungen finden Sie auf Website des DLR-Projektträgers.


 

 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Neue Europäische Partnerschaft für Pandemie-Bereitschaft (BE READY / BE READY PLUS)

Die neue Europäische Partnerschaft für Pandemie-Bereitschaft („BE READY NOW“) soll Europas Fähigkeit stärken, Gesundheitskrisen durch infektiöse Krankheiten vorherzusehen, zu verhindern und effektiv zu bewältigen. Die Partnerschaft bündelt Forschung, Infrastruktur und klinische Netzwerke und ist für 10 Jahre angelegt. Für die ersten drei Jahre stehen 118 Mio. € zur Verfügung.

Zur Vorbereitung dient BE READY PLUS, das u. a. die Governance-Strukturen, das operative Modell und eine auf der SRIA basierende Call-Topic-Strategie entwickelt.

Ziele und Schwerpunkte der Partnerschaft

  • Ausrichtung von Forschungsprioritäten über die Strategic Research & Innovation Agenda (SRIA)
  • Start zukünftiger Joint Transnational Calls (JTCs)
  • Stärkung des europäischen Forschungsökosystems, inkl. EU-weitem Netzwerk klinischer Forschungszentren
  • Förderung von Fähigkeiten in Forschung & Innovation, etwa in Kommunikation, Resilienz und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis

Die Partnerschaft soll insbesondere die Koordination europäischer Forschung verbessern, Wissen schneller verfügbar machen, die Entwicklung medizinischer Gegenmaßnahmen unterstützen und ein reaktionsfähiges Forschungsnetzwerk aufbauen 

Beteiligt sind öffentliche Förderagenturen, Forschungs- und Gesundheitsministerien, Institute, Universitäten, klinische Netzwerke und Forschungsinfrastrukturen aus über 27 europäischen und assoziierten Ländern (siehe Karte auf Seite 2) .

Weitere Informationen bietet die Website der Partnerschaft.

Ausschreibungen

Am 19. Januar veröffentlichte die Partnerschaft ihren ersten gemeinsamen transnationalen Call (JTC). 

Schwerpunktbereiche:

  • Forschung zur Erweiterung des Wissens über therapeutische Ansatzpunkte bei Krankheitserregern
  • Forschung zur Erweiterung des Wissens über Pathophysiologie

Deadline Kurzantrag: 13. April 2026 
Deadline Vollantrag: 20. August 2026 

Weitere Informationen zum Joint Transnational Call (JTC) 2026 finden Sie hier.


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

ERDERA Joint Transnational Call 2026 

Die European Rare Diseases Research Alliance (ERDERA ) veröffentlichte am 10. Dezember ihren Joint Transnational Call 2026, der sich auf folgende Themen konzentriert: "Diagnostische Aufklärung ungelöster Fälle bei seltenen genetischen und nicht-genetischen Krankheiten durch Variantenvalidierung und neue technologische Ansätze".

Trotz großer Fortschritte bleiben bis zu 50 % der Fälle seltener Erkrankungen undiagnostiziert. Mit dieser Ausschreibung werden multinationale, interdisziplinäre Konsortien finanziert, die modernste Genomik, Multi-Omics, Bioinformatik und KI anwenden, um Krankheitsmechanismen aufzudecken und die Diagnose zu verbessern.

Schwerpunkte

  • Funktionale Validierung von Varianten mit ungewisser Signifikanz (VUS)
  • Integrative Multi-Omics und neuartige Berechnungswerkzeuge
  • Einbeziehung von Patient Advocacy Organizations (PAOs) ab der Projektkonzeption

Start der Ausschreibung: 10. Dezember 2025
Frist für die Einreichung von Voranträgen: 12. Februar 2026
Frist für den vollständigen Vorschlag: 8. Juli 2026

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ERDERA.


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Prevent-OO 2026: Übergewicht und Fettleibigkeit – Mechanismen verstehen und Prävention in kritischen Übergangsphasen fördern

Der Prevent-OO 2026-Call (ERA4Health) unterstützt multidisziplinäre transnationale Forschungsprojekte zu den Ursachen von Übergewicht und Fettleibigkeit sowie zu präventiven Strategien in kritischen Lebensphasen. Die Projekte sollen entweder Thema 1 (mechanistische Ursachen) oder Thema 2 (Prävention in Übergangsphasen) abdecken und mindestens eines der jeweiligen Unterthemen adressieren.

Fördergegenstand

Thema 1: Mechanistisches Verständnis von Übergewicht und Fettleibigkeit

  • 1a: Biologische Mechanismen (chronobiologisch, genetisch, epigenetisch) sowie relevante Umwelt-, Lebensstil- oder psychologische Einflussfaktoren
  • 1b: Zusammenhang zwischen Übergewicht/Fettleibigkeit und Entwicklung klinischer Komplikationen oder Einfluss auf Wirkmechanismen bestehender Therapeutika

Thema 2: Präventionsstrategien für kritische Übergangsphasen

  • Gilt nur für klar begründete Übergangszeiten im Leben (z. B. postpartal, Menopause, Diagnose chronischer Erkrankungen, Ruhestand).
  • 2a: Vernachlässigte Determinanten des Beginns/Fortschreitens in solchen Phasen
  • 2b: Entwicklung neuer präventiver Instrumente oder Strategien, inkl. Bewertung gesundheitlicher und wirtschaftlicher Auswirkungen für politische Entscheidungsträger

Deadline Kurzantrag: 21. Januar 2026
Deadline Vollantrag: 11. Juni 2026

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Trials4Health 2026: Investigator-initiated Clinical Studies zu kardiovaskulären, metabolischen und Autoimmunerkrankungen

Der Trials4Health 2026-Call (ERA4Health) fördert randomisierte, interventionelle multinationale klinische Studien (IICS) zu kardiovaskulären, metabolischen und Autoimmunerkrankungen. Unterstützt werden pragmatische vergleichende Wirksamkeitsstudien sowie Arzneimittel-Umnutzungsstudien (nur Off-Patent). Kommerziell orientierte Studien sind ausgeschlossen.

Gefördert werden Phase-III-Studien mit hohem öffentlichen Gesundheitsnutzen. Studien müssen transnational ausgerichtet sein und etablierte Interventionen vergleichen oder neue Indikationen für bestehende Medikamente prüfen. Die maximale Laufzeit beträgt 48 Monate. Beobachtungsstudien, Phase-I/II-Studien, Grundlagenforschung sowie Projekte außerhalb des genannten Krankheitsbereichs sind nicht förderfähig.

Deadline Kurzantrag: 27. Januar 2026
Deadline Vollantrag: 17. Juni 2026

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Joint Transnational Call (JTC) 2026: CARMEN2026 – Personalisierte Medizin für Herz-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen

Die Europäische Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed), kofinanziert durch die EU (Horizon Europe, GA Nr. 101137129), startet den Joint Transnational Call 2026 (JTC2026) mit dem Titel „Personalised Medicine for CARdiovascular, MEtabolic, and kidNey diseases (CARMEN2026)“. Ziel ist die Förderung multinationaler, innovativer Forschungsprojekte, die personalisierte Medizin in den Bereichen Herz-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen voranbringen.

Der Aufruf richtet sich an Konsortien aus akademischen, klinischen/öffentlichen Gesundheitseinrichtungen und privaten Forschungspartnern und wird von der ANR (Frankreich) zentral koordiniert. Das Gesamtbudget beträgt rund 38 Mio. €. Die Ausschreibung erfolgt zweistufig.

Deadline Kurzantrag: 10. Februar 2026
Deadline Vollantrag: 9. Juni 2026

Weitere Informationen Finden Sie hier.


Kontakt in der BayFOR

Dr. Mikhail Antonkin (Antonkine), Ph.D. in Biochemie, Mikrobiologie, Molekularbiologie
Wissenschaftlicher Referent Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Telefon: +49 (0)911 50715-950
E-Mail: antonkin@no-spam-pleasebayfor.org

M.Sc. Janina Schneiker
Wissenschaftliche Referentin Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Telefon: +49 (0)89 9901888-154
E-Mail: schneiker@no-spam-pleasebayfor.org

Informations- und Kommunikationstechnologien, Natur- & Ingenieurwissenschaften

Letzte Aktualisierung: 29. April 2026

Start der 2. Ausschreibung für Project Development Assistance (PDA) im Wasserstoffbereich

Die Clean Hydrogen Partnership hat am 20. April 2026 die zweite Ausschreibung für Project Development Assistance (PDA) im Rahmen der Hydrogen Valleys Facility veröffentlicht. Ziel der Ausschreibung ist es, Wasserstoffprojekte – insbesondere sogenannte Hydrogen Valleys – gezielt auf dem Weg zur Investitionsreife und zur finalen Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) zu unterstützen.

Im Rahmen der Ausschreibung werden bis zu 13 Projekte gefördert. Antragstellende können zwischen zwei Unterstützungsformaten wählen:

  • PDA light (6 Wochen) für Projekte in einer frühen Entwicklungsphase
  • PDA plus (12 Wochen) für fortgeschrittene Vorhaben

Die Förderung erfolgt in drei Programmlinien, darunter spezielle Kontingente für Projekte aus EU-13-Mitgliedstaaten.

Umfang der Unterstützung

Die PDA-Leistungen werden durch ein Konsortium unter Leitung von Roland Berger (mit Worley und Inycom) erbracht und umfassen maßgeschneiderte Beratungsleistungen in vier zentralen Bereichen:

  • Kommerziell: Geschäftsmodelle, Finanzierungsstrategien, Marktanalysen
  • Technisch: Technologieauswahl, Prozessdesign, Standort- und Kostenanalysen
  • Regulatorisch: Genehmigungen, Zertifizierungen, sozioökonomische Bewertungen
  • Governance: Konsortialaufbau, Stakeholder-Management und Projektplanung

Antragsberechtigung

Bewerben können sich u. a. Projektentwickler sowie öffentliche und regionale Akteure, die Wasserstoff-Ökosysteme koordinieren. Eine vorherige Förderung durch die Clean Hydrogen Partnership ist keine Voraussetzung.

Hintergrund

Hydrogen Valleys sind integrierte Wasserstoff-Ökosysteme, die verschiedene Stufen der Wertschöpfungskette – von Produktion über Speicherung und Verteilung bis hin zur Nutzung – innerhalb eines geografischen Raums abdecken und mehrere Sektoren wie Industrie, Mobilität und Energieversorgung verbinden.

Fristen und Zeitplan

  • Einreichungsfrist: 26. Juni 2026 (23:59 Uhr MEZ)
  • Bekanntgabe der Ergebnisse: Mitte Juli 2026
  • Start der PDA-Unterstützung: voraussichtlich September 2026

Mit dieser Ausschreibung stärkt die Clean Hydrogen Partnership gezielt die Entwicklung und Umsetzung von Wasserstoffprojekten in Europa und unterstützt den Aufbau leistungsfähiger Wasserstoff-Ökosysteme.


 

Letzte Aktualisierung: 22. April 2026

M-ERA.NET Call 2026

Die Ausschreibung 2026 zielt darauf ab, ambitionierte transnationale Forschung und Innovation im Bereich fortschrittlicher Materialien zu fördern und befasst sich mit folgenden Themenbereichen:

  • Materialien für Energiespeicher- und -verteilungssysteme
  • Materialien zur Energieumwandlung
  • Innovative Oberflächen, Beschichtungen und Schnittstellen
  • Innovative Funktionsmaterialien mit definierten Architekturen
  • Materialien zur Bewältigung von Umweltherausforderungen
  • Materialien der nächsten Generation für die Elektronik

Transnationale Projekte, die von M-ERA.NET gefördert werden, sollen zum Europäischen Green Deal beitragen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützen. Sie verbinden Materialforschung mit industriellen Bedürfnissen, indem sie neue Produkte und Produktionsprozesse anregen und Synergien schaffen, die das europäische Ökosystem für fortschrittliche Materialien wirksam stärken können.  

Deadline: 12. Mai 2026.

Details zu allen Themen, teilnehmenden Ländern/Regionen und den Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf der Webseite zur Ausschreibung 2026 .


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Battery topics in Horizon Europe 2026/ 2027

Destination: Cross-sectoral solutions for the climate transition

Deadline 31 March 2026

HORIZON-CL5-2026-03-D2-02Development of direct recycling processes (BATT4EU Partnership)
  
Deadline 15 September 2026
HORIZON-CL5-2026-09-D2-01Producing battery-grade materials for electrodes through sustainable processing and refining of raw materials or developing bio-based materials (BATT4EU Partnership)
HORIZON-CL5-2026-09-D2-04Coordinated topic with India on recycling of EV batteries
  
Deadline 8 October 2026
HORIZON-CL5-2026-10-D2-03Integrated Production and Product Development for Next-Generation Lithium-based Batteries for Mobility (BATT4EU and Made in Europe Partnerships)
  
Deadline 31 March 2027
HORIZON-CL5-2027-02-D2-05Improvement of Adaptability, Flexibility and Efficiency of 
Existing Recycling Processes (BATT4EU Partnership)
HORIZON-CL5-2027-02-D2-06Sustainable and Competitive Cell Production Techniques for 
Lithium-ion And Sodium-ion Batteries (BATT4EU Partnership)
  
Deadlines 1st stage: 14 April 2027 2nd stage: 07 October 2027
HORIZON-CL5-2027-04-Two-Stage-D2-07Novel approaches towards next-generation battery concepts, 
leveraging the enabling role of innovative advanced materials (BATT4EU and IAM4EU Partnerships)
  
Deadline 15 September 2027
HORIZON-CL5-2027-05-D2-08Demonstration for Long-duration Battery Energy Storage 
Systems (BATT4EU Partnership)

Destination: Clean and competitive solutions for all transport modes - Zero-emission road transport

Deadline 14 April 2026

HORIZON-CL5-2026-05-D5-01Large-scale demonstration of Heavy-Duty Battery Electric Vehicles (HD BEV) towards long-haul logistics operations (2ZERO Partnership)
HORIZON-CL5-2026-05-D5-02Energy-efficient software-defined EVs (2ZERO Partnership)
  
Deadline 14 April 2027
HORIZON-CL5-2027-03-D5-03Data-driven circular economy for e-mobility ecosystem 
(2ZERO Partnership)
HORIZON-CL5-2027-03-D5-05Higher Voltage, Megawatt Charging System compatible, modular powertrain for Heavy Duty Vehicles (HDV)
(2ZERO Partnership)
HORIZON-CL5-2027-03-D5-06Fire prevention and mitigation for EVs in confined areas (2ZERO Partnership)
HORIZON-CL5-2027-03-D5-18Enhanced electric operation and battery durability 
(ZEWT Partnership)
  

Destination: Sustainable, secure and competitive energy supply - Energy systems, grids & storage

Deadline 31 March 2026

HORIZON-CL5-2026-03-D3-18Grid-forming capabilities for more resilient and RES-based electricity grids
  
Cluster 4, Deadline 21 April 2026
HORIZON-CL4-2026-01-MAT-PROD-13Monitoring of secondary raw materials (CSA)
  
Cluster 4 Deadline 18 March 2027
HORIZON-CL4-2027-04-DATA-09Energy efficiency and sustainability of AI data processing in Data Centres (IA)

 

 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

6. Call Smart Networks and Services Joint Undertaking (SNS JU)

Die Smart Networks and Services Joint Undertaking (SNS JU) hat ihr zweijähriges Arbeitsprogramm 2026–2027 veröffentlicht. Das Forschungs- und Innovationsarbeitsprogramm 2026 (R&I WP26) stellt 22 Mio. € EU-Fördermittel für fünf Projekte bereit und bildet eine Brücke zur finalen Programmphase 2027. Das R&I-Arbeitsprogramm 2027 mit einem Budget von rund 220 Mio. € wird Ende 2026 erwartet; insgesamt werden im Zeitraum 2026–2027 über 240 Mio. € vergeben.

Die R&I-Aktivitäten 2026 fokussieren sich auf strategische Grundlagen für 6G, darunter 6G-Endgeräte, KI-Integration, Testbeds, Standardisierung sowie internationale Zusammenarbeit, insbesondere mit Indien. Das Programm konsolidiert Ergebnisse früherer SNS-Ausschreibungen und ist mit dem Strategieplan von Horizon Europe (2025–2027) abgestimmt, um Europas globale Position im 6G-Ökosystem zu stärken.

Drei Förderstränge (Streams)

  • Stream B: Erhebung, Generierung und Validierung von Datensätzen für das Training von KI-Modellen in 6G-Netzen
  • Stream C: SNS-Experimentierinfrastruktur
  • Stream CSA: SNS-Betrieb & Ergebnisoptimierung, 6G-Endgeräte sowie EU-Indien-Kooperation

Drei strategische Säulen

  1. Konsolidierung und Sichtbarkeit der SNS-Ergebnisse
  2. Vorbereitung zukünftiger industrieller Fähigkeiten (Endgeräte, KI, Testbeds)
  3. Globale Positionierung und Partnerschaften (inkl. Standards)

Die Maßnahmen tragen zu den EU-Prioritäten grüner und digitaler Wandel sowie zu einer resilienten, wettbewerbsfähigen und inklusiven europäischen Gesellschaft bei.

Ausschreibung

Die 6. SNS-Ausschreibung öffnet am 29. Januar 2026; 

Einreichfrist: 29. April 2026, 17:00 CET.
Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Calls in Horizon Europe: Cluster 4 "Digitalisierung, Industrie und Weltraum"

Cluster 4 "Digital, Industry and Space" dient der Förderung von Forschung und Innovation in den Bereichen der industriellen Technologien, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Raumfahrt. So sollen Beiträge zu drei wesentlichen Herausforderungen für Europa geleistet werden: zu Wachstum und globaler Wettbewerbsfähigkeit sowie der Führungsrolle und Autonomie Europas in industriellen Schlüsseltechnologien, zu einer nachhaltigen Industrie und schließlich zu einer inklusiven, an gesellschaftlichen Bedürfnissen orientierten digitalen, gesellschaftlichen und industriellen Transformation.
Folgende Förderbereiche ("Areas of Intervention") werden hier genannt:

  • Manufacturing Technologies
  • Key Digital Technologies
  • Emerging enabling technologies
  • Advanced Materials
  • Artificial Intelligence and Robotics
  • Next Generation Internet
  • Advanced Computing and Big Data
  • Circular Industries
  • Low-Carbon and Clean Industries
  • Space, incl. Earth Observation

Aktuelle Calls zu Custer 4 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.

Mit einem Gesamtbudget von 536,1 Millionen Euro deckt der Horizon Europe Cluster 4 Digital Call 2025 28 Themen in 4 verschiedenen Destinationen ab. Es bietet spannende Fördermöglichkeiten in einem breiten Spektrum:

Ziel 2: Technologieführerschaft für Europas offene strategische Autonomie in Rohstoffen, Chemikalien und innovativen Materialien

HORIZON-CL4-2025-03-MATERIALS-46 : Innovative Advanced Materials (IAMs) für Photonik, die eine geringe und ultrabreitseitige Leistung für Telekommunikation ermöglichen (Innovative Advanced Materials for Europe Partnerschaft)

HORIZON-CL4-2025-03-MATERIALS-47 : Innovative Advanced Materials (IAMs) für anpassungsfähige, flexible oder dehnbare Elektronik (RIA) (Innovative Advanced Materials for Europe Partnerschaft)

Ziel 3: Entwicklung eines agilen und sicheren Binnenmarktes und Infrastruktur für Dienstleistungen und vertrauenswürdige künstliche Intelligenz

HORIZON-CL4-2025-03-DATA-08 : Großformatige Piloten für die Bereitstellung von End-to-End-Infrastrukturen, die Geräte-, Netzwerk-Computing- und Kommunikationsfunktionen für Telco Edge Cloud-Bereitstellungen integrieren, als Grundlage für Connected Collaborative Computing Networks (3C-Netzwerke) (RIA)

HORIZON-CL4-2025-03-DATA-09 : Ausrichtung der Stakeholder auf den angebotsseitigen Großpiloten von End-to-End-Infrastrukturen, die Geräte-, Netzwerk-Computing- und Kommunikationsfunktionen integrieren (CSA)

HORIZON-CL4-2025-03-DATA-10 : Roadmap für die nächste Generation von Computertechnologien der nächsten Generation von IoT-Geräteebene bis zu Cloud zu HPC (CSA)

HORIZON-CL4-2025-03-DATA-11 : Offener Internet-Stack: Entwicklung von technologischen Commons/open-source-3C-Bausteinen (RIA)

HORIZON-CL4-2025-03-DATA-12 : Vorbereitung des Stands der Technik der Seekabelinfrastrukturen (CSA)

HORIZON-CL4-2025-03-DATA-13 : Förderung innovativer und komablender Datenökosysteme (IA) (KI, Data and Robotics Partnership)

HORIZON-CL4-2025-04-DATA-02 : Empowering AI/generative KI am Kognitiven Rechnenkontinuum (RIA) (AI/Data/Robotics Partnership)

HORIZON-CL4-2025-04-DATA-03 : Software Engineering für KI und generative KI (RIA) (AI/Data/Robotics Partnership)

 

Ziel 4: Offene strategische Autonomie bei digitalen und neuen Technologien

HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-01: Fortsetzung des Flaggschiffs der Quantentechnologien (CSA)

HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-02 : Quantencom Computing – Ergänzung der Quantencomputing FPAs mit der Entwicklung eines technologie agnostischen Software-Stacks (RIA)

HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-03 : Digitale Partnerschaften in Quantentechnologien unterstützen (RIA)

HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-04 : Post-Exascale HPC (CSA)

HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-08 : Ausbau der Fabeln Start-up und KMU-Ökosystem in Europa (CSA)

HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-07 : Robustes und vertrauenswürdiges Generativ-AI für Robotik und Industrieautomation (RIA) (AI/Data/Robotics & Made in Europe Partnerships)

HORIZON-CL4-2025-03-DIGITAL-EMERGING-09 : Challenge-Driven GenAI4EU Booster (RIA) (AI/Data/Robotics Partnership)

HORIZON-CL4-2025-04-DIGITAL-EMERGING-01 : Fortschrittliche Sensortechnologien und multimodale Sensorintegration für mehrere Anwendungsbereiche (IA) (Photonics Partnership)

HORIZON-CL4-2025-04-DIGITAL-EMERGING-04 : Bewertungsmethoden für allgemeine KI-Funktionen und -risiken (RIA) (AI/Data/Robotics Partnership)

HORIZON-CL4-2025-04-DIGITAL-EMERGING-05 : Soft Robotics for Advanced Physical Capabilitys (IA) (AI/Data/Robotics Partnership)

HORIZON-CL4-2025-04-DIGITAL-EMERGING-07 : Erweiterte Lernstrategien für allgemeine Zwecke AI: Advantancing GenAI4EU (RIA) (AI/Data/Robotics Partnership)

Ziel 6: Digitale und industrielle Technologien, die menschenzentrierte Innovation vorantreiben

HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-14 : Kerntechnologien für virtuelle Welten (RIA) (Virtuelle Welten und Photonikpartnerschaften)

HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-15 : GenAI4EU: Generative KI für virtuelle Welten: Fortschrittliche Technologien für bessere Leistung und hyper personalisierte und immersive Erfahrung (IA) (AI/Data/Robotics & Virtual Worlds Partnerships)

HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-16 : Die Entwicklung des Internets in Richtung offener und interoperabler Web 4.0 und Virtueller Welten: Bausteine in Schwerpunktgebieten (RIA) (Virtuelle Weltenpartnerschaft)

HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-17 : Spezifische Unterstützung für die Virtual Worlds Partnership und die Web 4.0-Initiative (CSA) (Virtuelle Weltpartnerschaft)

HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-18 : GenAI4EU Zentralhub (CSA) (AI/Data/Robotics Partnership)

HORIZON-CL4-2025-03-HUMAN-19 : Internationale Kooperation bei Halbleitern (CSA)

HORIZON-CL4-2025-04-HUMAN-08 : GenAI für Afrika


 

Calls in Horizon Europe: Cluster 5 "Klima, Energie und Mobilität"

Cluster 5 dient dem Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu sein.

Calls in Cluster 5 orientieren sich an neun Programmschwerpunkten:

  1. Klimawissenschaft und Lösungen,
  2. Energieversorgung,
  3. Energiesysteme und Netze,
  4. Gebäude und Industrieanlagen in der Energiewende,
  5. Gemeinden und Städte,
  6. industrielle Wettbewerbsfähigkeit im Verkehr,
  7. sauberer Transport und Mobilität,
  8. intelligente Mobilität,
  9. Energiespeicherung.

Aktuelle Calls zu Cluster 5 und die entsprechenden Deadlines finden Sie hier.


Kontakt in der BayFOR

Dr. Panteleimon Panagiotou
Fachbereichsleiter Informations-/Kommunikationstechnologien | Natur- & Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 (0)89 9901888-130
E-Mail: panagiotou@no-spam-pleasebayfor.org

Sozial- und Geisteswissenschaften | Sicherheits- und Verteidigungsforschung

Letzte Aktualisierung: 22. April 2026

Cybersicherheit in Horizon Europe und Digitales Europa

Die Europäische Union fördert Cybersicherheitsmaßnahmen sowohl im Forschungsprogramm Horizon Europe als auch im Umsetzungsprogramm Digitales Europa. Ziel ist es, die Resilienz der europäischen digitalen Infrastruktur zu stärken, Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Behörden vor Cyberangriffen zu schützen sowie die digitale Souveränität Europas auszubauen.

Während Horizon Europe insbesondere Forschung und Innovation im Bereich Cybersicherheit unterstützt (u. a. im Cluster 3 „Civil Security for Society“), konzentriert sich das Programm Digitales Europa auf die praktische Umsetzung, den Ausbau von Kapazitäten und die Einführung neuer Technologien. 

Im Cybersecurity-Arbeitsprogramm 2025–2027 von Digitales Europa werden unter anderem folgende Themen adressiert:

  • KI-gestützte Cybersicherheitslösungen und sichere Nutzung von KI
  • Unterstützung von KMU bei der Einführung von Cybersecurity-Technologien
  • Post-Quantum-Kryptographie (PQC) und der Übergang zu quantensicheren Verschlüsselungsverfahren
  • Aufbau und Vernetzung von nationalen und grenzüberschreitenden Cyber Hubs
  • Maßnahmen zur Umsetzung des Cyber Solidarity Act, zur Krisenvorsorge und zur gegenseitigen Unterstützung bei Cybervorfällen
  • Stärkung von Kompetenzen, Zertifizierungskapazitäten und regulatorischer Umsetzung (z. B. NIS-2, Cyber Resilience Act)

Weitere Informationen zu den einzelnen Ausschreibungen und Förderbedingungen finden Sie auf der Seite der NKS DIT.


 

Letzte Aktualisierung: 09.03.2026

Kreatives Europa: EU fördert europäische Kooperationsprojekte mit 60 Millionen Euro

Über das Programm Kreatives Europa fördert die EU-Kommission Kooperationsprojekte im Bereich Kultur mit 60 Millionen Euro und bittet um Projektvorschläge. Es können rund 150 Projekte unterstützt werden, die ein breites Spektrum kultureller und kreativer Aktivitäten abdecken und beispielsweise die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, den Kapazitätsaufbau, künstlerische Talente und innovative Verfahren fördern. 

Einsendeschluss ist am 5. Mai 2026.

Alle Informationen erfahren sie auf der Internetseite der EU-Kommission.


Letzte Aktualisierung: 26.02.2026

Europäischer Verteidigungsfonds (EDF): Calls geöffnet

Das  EDF-Arbeitsprogramm 2026  behandelt  insgesamt 31 Themenbereiche, die sich in sieben thematische Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, drei nicht-thematische Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, eine Maßnahme zur Bekämpfung von Bedrohungen durch Hyperschallgleiter und zwei Maßnahmen zur Unterstützung der EU-Allianz für medizinische Verteidigungsmaßnahmen gliedern.  

Die allgemein vereinbarten Prioritäten für kritische Verteidigungsfähigkeiten stehen weiterhin im Vordergrund, wobei die Hälfte des Budgets für die Förderung gemeinsamer Forschung und Entwicklung im Bereich wichtiger Verteidigungsfähigkeiten vorgesehen ist. Dies umfasst die Entwicklung eines EU-weiten endoatmosphärischen Abfangjägers, eines Kampfpanzers, eines Mehrfachraketenwerfers und eines teilautonomen Schiffes.  

Ein Viertel des Budgets ist für kritische Technologien und Fähigkeiten in verschiedenen zukunftsorientierten Bereichen vorgesehen, darunter quantensichere Netzwerke, elektronische Kriegsführung, Cloud-Systeme für domänenübergreifende Operationen und Hochleistungsenergiesysteme. Das letzte Viertel ist der Umsetzung  des EU-Innovationsprogramms für Verteidigung (EUDIS) gewidmet. Das Programm fördert Innovationen und bahnbrechende Technologien für Verteidigungsanwendungen durch gezielte Maßnahmen. Dazu gehören rund 60 Millionen Euro für bahnbrechende Technologien und weitere 60 Millionen Euro für themenunabhängige Ausschreibungen für KMU. 

Der Europäische Verteidigungsfonds (EVF) trägt dazu bei, die Fragmentierung von Investitionen in die Entwicklung europäischer Verteidigungstechnologien und -fähigkeiten zu verringern. Er stärkt zudem die industrielle Wettbewerbsfähigkeit und fördert die Interoperabilität in ganz Europa. Seit Inkrafttreten der EVF-Verordnung im Mai 2021 hat die Kommission insgesamt fast 6,5 Milliarden Euro bereitgestellt und sich damit zu einem der weltweit größten Investoren in die Verteidigungsforschung und -entwicklung entwickelt. 

Die aktuellen Calls auf dem EU Funding & Tenders Portal

Deadline: 29. September 2026

EDF-Infotage am 10. und 11. März 2026 in Brüssel und online.


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Sozial- und Geisteswissenschaften (SSH) im Rahmen von Horizon Europe

Horizon Europe strebt die vollständige Integration der Sozial- und Geisteswissenschaften in alle seine Säulen an. Insbesondere im Rahmen der Säule „Globale Herausforderungen und europäische industrielle Wettbewerbsfähigkeit“ sollen die Sozial- und Geisteswissenschaften in allen Clustern umfassend integriert werden. Sie sind daher ein Querschnittsthema und im gesamten Rahmenprogramm verankert.

Während SSH-Forschungsaspekte besonders im Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ präsent sind, finden sie sich auch in allen anderen Clustern und in anderen Teilen von Horizon Europe wieder.

Um Forschende in den Geistes- und Sozialwissenschaften bei der Suche nach Fördermöglichkeiten zu unterstützen, hat die Europäische Kommission (EK) eine Suchmaschine in ihr Online-Portal für Förder- und Ausschreibungsmöglichkeiten integriert. Bestimmte Themen mit wesentlichen geistes- und sozialwissenschaftlichen Bezügen wurden von der EK als geistes- und sozialwissenschaftlich relevant gekennzeichnet. Die Suchmaschine ermöglicht die schnelle Suche nach dem spezifischen Schwerpunkt „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ und bietet sowohl Stichwort- als auch Volltextsuche.

Dieses Dokument fasst die im Portal für Förder- und Ausschreibungsmöglichkeiten aufgeführten „SSH-relevanten Themen“ zusammen und basiert auf der gemeinsamen Analyse SSH-relevanter Themen durch die thematischen Dienste und das Referat D.3 Gesundheit und gesellschaftlicher Wandel der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission. Es enthält zudem einige weitere Themen, die zwar nicht als relevante Themen gekennzeichnet sind, aber möglicherweise den Beitrag von Forschenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften erfordern.


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Metrology Partnership Calls 2026

Die European Partnership on Metrology ist ein großes, EU-gefördertes Forschungs- und Innovationsprogramm im Bereich der Messwissenschaft (Metrologie) im Rahmen von Horizon Europe.
Die Ausschreibung 2026 ist ein offener Wettbewerb für Forschungs- und Innovationsvorhaben in der Metrologie und verläuft in zwei aufeinander aufbauenden Phasen.

Stage 1 – Call for Needs

In Stage 1 werden Potenzielle Forschungsthemen (Potential Research Topics, PRTs) eingereicht. Dabei handelt es sich nicht um vollständige Projektanträge, sondern um die Beschreibung eines konkreten Forschungsbedarfs oder einer Herausforderung.

Die Einreichung ist in folgenden Themenbereichen möglich:

  1. Industry (Industrie-Metrologie)
    Mess- und Kalibrierverfahren zur Unterstützung industrieller Anwendungen, z. B. in Fertigung, Produktion, Digitalisierung oder Qualitätssicherung, mit direktem Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie.
  2. Fundamental Metrology (Grundlagenforschung)
    Forschung zu fundamentalen Messprinzipien und -methoden sowie zur Weiterentwicklung von Basis-Messgrößen und -standards.
  3. Research Potential (Forschungspotenzial)
    Aufbau neuer metrologischer Kompetenzen oder Technologien, die bisher noch nicht etabliert sind, aber ein hohes Potenzial für zukünftige Anwendungen aufweisen.
  4. Normative & Pre-Normative Metrology (Normative Forschung)
    Entwicklung und Vorbereitung von Messmethoden und -standards, die als Grundlage für Normen, Regelwerke oder regulatorische Anforderungen dienen.

Die in Stage 1 ausgewählten Themen bilden die Basis für die spätere Projektausschreibung in Stage 2.

Deadline: 16. Februar 2026

Stage 2 – Call for Proposals

Auf Grundlage der ausgewählten Themen aus Stage 1 können internationale Konsortien aus Forschungseinrichtungen, Industrie und weiteren relevanten Akteuren vollständige Projektanträge einreichen.
Diese Phase stellt den formalen Förderantrag für EU-Finanzmittel dar. 

Deadline: 28. September 2026

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Letzte Aktualisierung: 24. März 2026

CERV-Arbeitsprogramm 2026-2027 veröffentlicht – Übersicht und Zeitplan

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2026-2027 für das EU-Förderprogramm CERV (Citizens, Equality, Rights and Values) veröffentlicht. Das Arbeitsprogramm enthält die Förderziele, thematischen Schwerpunkte sowie einen vorläufigen Zeitplan für die CERV-Calls 2026 und bietet damit Antragstellenden eine Orientierung über die geplanten Ausschreibungen des Jahres. Angekündigte Ausschreibungen finden Sie hier.

Inhalt des CERV-Arbeitsprogramms

Im Arbeitsprogramm sind die geplanten Calls aufgeführt, die in der aktuellen Förderperiode ausgeschrieben werden sollen, einschließlich der Ziele, thematischen Prioritäten und erwarteten Ergebnisse jedes Calls. Der vorläufige Zeitplan listet die voraussichtlichen Öffnungs- und Einreichfristen für 2026-Ausschreibungen auf – mit dem Hinweis, dass sich diese Daten noch ändern können, wenn die Calls offiziell im Funding & Tenders Portal veröffentlicht werden.

Nutzen für Antragstellende

Das Arbeitsprogramm dient als Planungsinstrument für Antragstellende:

  • Es zeigt, welche Calls voraussichtlich im Jahr 2026 aufgerufen werden,
  • gibt Hinweise zu Schwerpunktthemen und Förderzielen,
  • und bietet einen indikativen Zeitplan für die Veröffentlichung und Fristen der Calls. 

Vorläufiger Zeitplan für die Aufrufe des Jahres 2026
Zum Arbeitsprogramm 2026-2027


 

Letzte Aktualisierung: 02.03.2026

CR.EU.IN. HERITAGE – EU-Förderung für innovative KMU im Kulturerbe

Der EU-Call „CR.EU.IN. HERITAGE: Cultural Heritage Innovation Grants“ unterstützt KMU, die innovative Lösungen im Bereich Kultur und Kulturerbe entwickeln. Gefördert werden Projekte zur digitalen und grünen Transformation der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft.

Wer kann sich bewerben?

  • Konsortium aus mindestens 2 KMU
  • Unternehmen aus Bereichen wie:
    - Creative Tech
    - XR / AR / immersive Technologien
    - Digitale Plattformen
    - Digitale Kulturvermittlung
    - Tourismus & Kulturtourismus
    - Nachhaltige Nutzung historischer Gebäude

Was wird gefördert?

  • Cross-Innovation-Projekte zur Entwicklung von:
    - digitalen Produkten (z. B. Plattformen, AR/VR, KI-Anwendunge)
    - innovativen Dienstleistungen
    - Prozessinnovationen im Kulturerbe-Kontext
    - nachhaltigen Geschäfts- und Betriebsmodellen

Förderhöhe

  • Strand 1 – Produktinnovation: bis 120.000 Euro pro Projekt
  • Strand 2 – Prozessinnovation: bis 77.000 Euro pro Projekt
  • Max. 60.000 Euro pro KMU
  • Förderart: Lump Sum

Fristen 2026

  • Concept Note: 20. April 2026
  • Vollantrag: 31. August 2026

Die vollständige Ausschreibung finden Sie im EU Funding & Tenders Portal.


 

 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

SSH-gekennzeichnete Themen in Horizon Europe: “Opportunities for Researchers from the Social Sciences and Humanities (SSH) in Horizon Europe”, Work Programme 2025

Um SSH-Forscher bei der Identifizierung von Fördermöglichkeiten zu unterstützen, hat die Europäische Kommission (EK) eine Suchmaschine innerhalb ihres Online-Portals für Förder- und Ausschreibungsmöglichkeiten eingerichtet. Bestimmte Themen mit wesentlichen SSH-Aspekten wurden von der EK als SSH-relevant „gekennzeichnet“, und die Suchmaschine bietet die Möglichkeit, schnell nach der spezifischen Priorität „Sozial- und Geisteswissenschaften“ zu suchen. Sie ermöglicht auch die Suche nach Stichwörtern und Volltext.

Dieses Dokument fasst die „mit SSH gekennzeichneten Themen“ auf der Grundlage der Analyse SSH-relevanter Themen zusammen, die von den thematischen Diensten und der Abteilung D.3 Gesundheit und gesellschaftlicher Wandel der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission durchgeführt wurde. Das Dokument enthält auch einige zusätzliche Themen, die zwar nicht gekennzeichnet sind, aber möglicherweise den Beitrag von Forschern aus den Sozial- und Geisteswissenschaften erfordern.

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Mehr erfahren über weitere Förderprogramme und Ausschreibungen

Unser Team im Fachbereich Sozial- und Geisteswissenschaften | Sicherheits- und Verteidigungsforschung steht Ihnen gerne zur Verfügung! 

Kontakt in der BayFOR:

Dr. Alexander Widmann
Teamkoordinator und Wissenschaftlicher Referent Sozial- und Geisteswissenschaften | Sicherheits- und Verteidigungsforschung
Tel.: +49 (0)89 9901888-162
E-Mail: widmann@no-spam-pleasebayfor.org

Förderung für KMU und Start-Ups

Letzte Aktualisierung: 22. April 2026

SYSTEMEU Cascade Call: Financial Support to Third Parties (FSTP)

Das EU-Projekt SYSTEMEU veröffentlicht Anfang Juni den Cascade Call „Financial Support to Third Parties“ (FSTP). Ziel ist die Förderung interregionaler Verbundprojekte zur digitalen Transformation in den Bereichen Gesundheit, Energie und Mobilität.

Die Förderung richtet sich an Konsortien aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Akteuren aus den fünf SYSTEMEU-Regionen: Bayern (DE), Norte (PT), Castilla y León (ES), Tuzla Canton (BA) und North-West (RO). Im Rahmen des SYSTEMEU-Aktionsplans werden bis zu sechs interregionale Projekte ausgewählt. Diese bilden ein Portfolio innovativer Initiativen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Regionen zu stärken, den Austausch von Wissen und Ressourcen zu fördern sowie skalierbare Lösungen mit messbaren Ergebnissen zu entwickeln.

Für die Förderung stehen insgesamt 7,7 Millionen Euro zur Verfügung (51,8 % des Gesamtbudgets).

Förderbedingungen im Überblick:

  • Bis zu 1,1 Mio. Euro für fünf mittelgroße Projekte
  • Bis zu 2,2 Mio. Euro für ein groß angelegtes Projekt
  • Förderquote: 70 % pro Drittpartei (bis zu 100 % für Start-ups und gemeinnützige Organisationen)
  • Maximal 600.000 Euro Förderung pro Organisation

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zu den Förderbedingungen finden Sie auf der SYSTEMEU-Website.

Begleitende Info-Sessions:

Als Partner im Projekt SYSTEMEU unterstützt die BayFOR die Vernetzung bayerischer Akteure mit internationalen Partnern und organisiert gemeinsam mit den Projektpartnern von März bis Juli 2026 Info-Sessions zur Ausschreibung. Dabei werden insbesondere Konsortialbildung, Förderbedingungen und Beteiligungsmöglichkeiten adressiert. 

Hier finden Sie weitere Informationen zur Webinar-Reihe zum Cascade Call des EU-Projekts SYSTEMEU.

Was ist ein Cascade Call (FSTP)?

Cascade Calls sind Ausschreibungen, bei denen laufende Horizon-Europe-Projekte einen Teil ihres EU-Budgets an externe Organisationen weitergeben. Dieser Mechanismus wird im EU-Programm offiziell als Financial Support to Third Parties (FSTP) bezeichnet. Projektkonsortien veröffentlichen hierfür eigene Open Calls, über die sich interessierte Organisationen mit Projektideen bewerben können.

Weitere Informationen finden Sie in unserem News-Artikel “Cascade Calls in Horizon Europe: Fördermöglichkeiten über EU-Projekte finden”.


 

Letzte Aktualisierung: 22.04.2026

Eureka Biotech Call 2026: Fördermöglichkeiten für Biotech-KMU

Das Eureka-Netzwerk hat den „Biotech Call 2026“ für marktnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Biotechnologie eröffnet. Ziel der multilateralen Ausschreibung ist es, internationale Kooperationen zu stärken und innovative Lösungen mit klarer Marktperspektive zu fördern.

Projektanträge können bis zum 25. September 2026 eingereicht werden.

Gefördert werden Projekte mit klar definiertem Innovationsgehalt und Umsetzungsplan, unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Medizin und Life Sciences
  • Bioinformatik und künstliche Intelligenz
  • pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen
  • (Bio-)Prozesstechnologie und Biomanufacturing
  • Digitalisierung in der Biotechnologie 

Ein Konsortium muss aus mindestens zwei unabhängigen Partnern aus mindestens zwei teilnehmenden Ländern bestehen. Zu den beteiligten Ländern zählen u. a. Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Kanada, Singapur, Südkorea, die Schweiz und die Türkei (Liste nicht abschließend). Partner aus weiteren Ländern können teilnehmen, sofern sie ihre Finanzierung eigenständig sicherstellen.

Förderung und Unterstützung in Deutschland

In Deutschland ist das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für die nationale Umsetzung zuständig. Im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) ist eine Förderung deutscher Einrichtungen geplant, die sich an der Ausschreibung beteiligen.

Partnering und Vernetzung

Zur Unterstützung bei der Konsortialbildung finden im Mai 2026 in Basel zwei zentrale Veranstaltungen statt:

Diese bieten insbesondere KMU, Start-ups und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, internationale Partner für Projektkonsortien zu finden.

Das BMFTR übernimmt für teilnehmende KMU die Reise- und Übernachtungskosten. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 24. April 2026 per E-Mail an das Eureka-Büro Deutschland (eureka@no-spam-pleasedlr.de) bewerben.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zu den Förderbedingungen finden Sie auf Website des DLR-Projektträgers.


 

Letzte Aktualisierung: 02.03.2026

CR.EU.IN. HERITAGE – EU-Förderung für innovative KMU im Kulturerbe

Der EU-Call „CR.EU.IN. HERITAGE: Cultural Heritage Innovation Grants“ unterstützt KMU, die innovative Lösungen im Bereich Kultur und Kulturerbe entwickeln. Gefördert werden Projekte zur digitalen und grünen Transformation der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft.

Wer kann sich bewerben?

  • Konsortium aus mindestens 2 KMU
  • Unternehmen aus Bereichen wie:
    - Creative Tech
    - XR / AR / immersive Technologien
    - Digitale Plattformen
    - Digitale Kulturvermittlung
    - Tourismus & Kulturtourismus
    - Nachhaltige Nutzung historischer Gebäude

Was wird gefördert?

  • Cross-Innovation-Projekte zur Entwicklung von:
    - digitalen Produkten (z. B. Plattformen, AR/VR, KI-Anwendunge)
    - innovativen Dienstleistungen
    - Prozessinnovationen im Kulturerbe-Kontext
    - nachhaltigen Geschäfts- und Betriebsmodellen

Förderhöhe

  • Strand 1 – Produktinnovation: bis 120.000 Euro pro Projekt
  • Strand 2 – Prozessinnovation: bis 77.000 Euro pro Projekt
  • Max. 60.000 Euro pro KMU
  • Förderart: Lump Sum

Fristen 2026

  • Concept Note: 20. April 2026
  • Vollantrag: 31. August 2026

Die vollständige Ausschreibung finden Sie im EU Funding & Tenders Portal.


 

Letzte Aktualisierung: 25.02.2026

ZIM internationale FuE-Projekte und transnationale Kooperationen

Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) unterstützt das Modul für internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) die Zusammenarbeit zwischen deutschen kleinen und mittleren Unternehmen und ausländischen Partnern. Gefördert werden bilaterale und multilaterale FuE-Kooperationsprojekte sowie transnationale Innovationsvorhaben in Netzwerken, beispielsweise mit Partnern aus Kanada, Chile oder Finnland.

Die internationalen ZIM-Ausschreibungen werden durch die AiF Projekt GmbH (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen) als Projektträger koordiniert und operativ umgesetzt.

1. ZIM internationale FuE-Projekte: Deutschland – Kanada

17. Ausschreibung für Innovation und Forschung von KMU mit Kanada
Deadline: 19. Juni 2026

Am 3. Februar 2026 startete eine neue Ausschreibung zur Förderung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Deutschland und Kanada. Teilnahmeberechtigt sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die gemeinsam mit einem kanadischen Partner innovative Vorhaben realisieren möchten.

Die Förderung erfolgt über die jeweiligen nationalen Programme:
Auf deutscher Seite über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Kanada über das National Research Council Canada (NRC). Informationen zu den kanadischen Rahmenbedingungen sind zudem bei Germany Trade & Invest (GTAI) verfügbar.

Projektvorschläge können bis 19. Juni 2026 eingereicht werden.
Die offizielle Bekanntmachung sowie die Antragsunterlagen finden Sie im Bereich Internationale Ausschreibungen / Kanada. Deutsche Antragstellende können sich bei Fragen und für Unterstützung jederzeit an den Projektträger AiF wenden. 

Die Ausschreibung basiert auf bilateralen Vereinbarungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zur gegenseitigen Öffnung nationaler Förderprogramme. Die Begutachtungs- und Bewilligungsverfahren sind zwischen den beteiligten Ländern abgestimmt. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

3. ZIM internationale FuE-Projekte: Deutschland – Finnland

Finnland: 14. Ausschreibung – Veröffentlichung in Kürze

In Kürze startet die 14. Ausschreibung zur Förderung deutsch-finnischer Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Deutsche kleine und mittlere Unternehmen sind eingeladen, gemeinsam mit ihren finnischen Kooperationspartnern Anträge für innovative FuE-Projekte einzureichen. Gefördert werden Vorhaben zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder technologiebasierter Dienstleistungen in sämtlichen Technologie- und Anwendungsfeldern mit hohem Marktpotenzial.

Die Förderung erfolgt jeweils aus den nationalen Programmen:
In Deutschland über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Finnland über die staatliche Innovationsagentur Business Finland.

In Finnland stehen Zuschüsse zur Verfügung.

Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollten frühzeitig Kontakt zu den zuständigen Ansprechpartnern bei der AiF Projekt GmbH aufnehmen.

Die Ausschreibung basiert auf bilateralen Vereinbarungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur gegenseitigen Öffnung nationaler Förderprogramme. Die Begutachtungs- und Bewilligungsverfahren sind zwischen den beteiligten Ländern abgestimmt. Die Förderung der deutschen Partner erfolgt nach der jeweils gültigen ZIM-Richtlinie, die für transnationale Kooperationen einen erhöhten Fördersatz vorsieht.

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Digital Europe Programme mit 204 Mio. Euro dotiert – neue Calls veröffentlicht

Im Oktober 2025 hat die Europäische Kommission im Rahmen des „Digital Europe Programme“ neun neue Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von rund 204 Mio. Euro veröffentlicht. Ziel ist es, die Verbreitung und Anwendung innovativer digitaler Technologien in Unternehmen sowie in öffentlichen Verwaltungen und im Gesundheitswesen weiter zu beschleunigen. Die Schwerpunkte sind unter anderem Künstliche Intelligenz und Big Data, der Ausbau des Netzwerks der Europäischen Digital Innovation Hubs, die Einführung der EU-Digital-Identität (einschließlich mobiler Führerscheine), digitale Gesundheitslösungen, Industrie- und Automobildaten sowie die Stärkung digitaler Kompetenzen.

Für KMU und Start-ups ergeben sich daraus sehr konkrete Fördermöglichkeiten: So können beispielsweise Projekte gefördert werden, die digitale Geschäftsmodelle vorantreiben, KI in industriellen Umgebungen einsetzen oder den digitalen Wandel in internen Prozessen unterstützen. Wichtig: Die Ausschreibungen erfolgen in mehreren Tranches – eine erste Ausschreibung mit beispielsweise 15 Mio. Euro ist bereits offen, weitere mit größerem Volumen folgen im November.

Deadline: 9. Dezember 2026

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

EIC-Arbeitsprogramm 2026 veröffentlicht

Das European Innovation Council fördert innovative, bahnbrechende Ideen - von der Konzeption bis zur Kommerzialisierung. Im Entwurf des European Innovation Council (EIC) Work Programme 2026 sind mehrere Änderungen zu den Förderprogrammen vorgesehen.

Neu ist die Kategorie "EIC Advanced Innovation Challenges Pilot". Sie soll risikoreiche technologische Innovationen mit transformativem Potenzial fördern – gerade in Bereichen, in denen es zwar umfangreiche Forschung, aber wenig kommerzielle Umsetzung gibt. Bewerben können sich einzelne juristische Personen sowie kleine Konsortien aus Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen.

Geplant ist ein zweistufiges Verfahren in der neuen Kategorie:

Stufe 1 startet 2026 - Gefördert werden Machbarkeitsstudien für neun Monate mit bis zu 300.000 EUR. Dabei sollen die EIC-Antrags-, Begutachtungs- und Vertragsabschlussphasen stark verkürzt werden.

Stufe 2 folgt 2027 - Erfolgreiche Projekte aus Stufe 1 können dann eine Förderung von bis zu 2,5 Mio. EUR erhalten.

Alle Punkte stehen noch unter Vorbehalt: Das Arbeitsprogramm liegt bislang nur im Entwurf vor. Wenn Sie 2026 eine Bewerbung für die EIC-Programme planen, sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie umfassend.


Kontakt in der BayFOR

Natalia García Mozo
Bereichsleiterin KMU-Beratung
Telefon: +49 (0)89 - 9901 888 - 171
E-Mail: mozo@no-spam-pleasebayfor.org

Für alle Fachbereiche relevant

Letzte Aktualisierung: 22. April 2026

Digital Europe Programme: New Calls

Die Ausschreibungen für die Projekte „ DIGITAL-2026-SKILLS-10 - Advanced Digital Skills “ und „ DIGITAL-2026-BESTUSE-10 - Accelerating Best Use of Technologies “ sind jetzt auf dem Förder- und Ausschreibungsportal verööfentlicht und eröffnet.

Fortgeschrittene digitale Kompetenzen

  1. DIGITAL-2026-SKILLS-10-DIGITAL-HEALTH-STEP – Erweiterte digitale Kompetenzen für die KI-Nutzung im Gesundheitswesen : Dieses Thema zielt darauf ab, das Bildungs- und Ausbildungsangebot im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen zu erweitern. Es fördert Hochschulen, Forschungseinrichtungen und die Industrie, um gemeinsam Schulungsprogramme zu entwickeln und durchzuführen. Diese Programme sollen die KI-Kompetenz von Gesundheitseinrichtungen und deren Mitarbeitenden stärken und die effektive Implementierung von KI-Lösungen im Gesundheitswesen unterstützen. Budget: 7,8 Millionen Euro.
     
  2. DIGITAL-2026-SKILLS-10 – NATIONALE KOALITIONEN – Plattform für digitale Kompetenzen und Arbeitsplätze: Die Nationalen Koalitionen für digitale Kompetenzen und Arbeitsplätze : Dieses Thema unterstützt die Einrichtung neuer Nationaler Koalitionen für digitale Kompetenzen und Arbeitsplätze sowie nationaler Plattformen in Mitgliedstaaten und mit DIGITAL assoziierten Ländern, die noch keine solche Plattform besitzen, sowie den Ausbau und die Weiterführung der Aktivitäten bereits bestehender Nationaler Koalitionen und nationaler Websites. Budget: 2 Millionen Euro.
     
  3. DIGITAL-2026-SKILLS-10-EDTECH – EdTech-Accelerator : Dieses Programm unterstützt europäische EdTech-Startups und KMU bei der Entwicklung ausgereifter und umfassend getesteter Bildungslösungen. Budget: 2,7 Millionen Euro.

Beschleunigung der optimalen Nutzung von Technologien

  1. DIGITAL-2026-BESTUSE-10-EHDS – Kapazitätsaufbau für die Implementierung des EEHRxF und digitaler Gesundheitsdienste und -systeme zur Unterstützung der Bürgerrechte und der Wiederverwendung von Gesundheitsdaten im Rahmen des EHDS : Dieses Thema zielt darauf ab, Kapazitäten für die Implementierung des Europäischen Formats für den Austausch elektronischer Gesundheitsakten (EEHRxF) sowie digitaler Gesundheitsdienste und -systeme aufzubauen, um die Bürgerrechte und die Wiederverwendung von Gesundheitsdaten im Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) zu unterstützen. Budget: 14,4 Millionen Euro.
     
  2. DIGITAL-2026-BESTUSE-10 – NETWORKSICs – Gewährleistung einer flächendeckenden geografischen Abdeckung des Netzwerks der Safer Internet Centres (SICs) : Dieses Thema zielt darauf ab, durch eine flächendeckende geografische Abdeckung des nationalen Netzwerks der Safer Internet Centres (SICs) in der EU zum Schutz und zur Stärkung von Kindern im Internet beizutragen – einer zentralen Priorität der EU. Die SICs bieten Informationen zur Online-Sicherheit, Bildungsressourcen, Instrumente zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit sowie Beratungs- und Meldedienste (über spezielle Hotlines und Helplines) für Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern/Erziehungsberechtigte. Budget: 10 Millionen Euro.

Deadline: 1. Oktober 2026 


 

Letzte Aktualisierung: 10. April 2026

MSCA 2026: EU stellt rund 400 Millionen Euro für Postdocs bereit – 30 Jahre Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen

Zum 30-jährigen Jubiläum der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) stärkt die Europäische Kommission gezielt die Förderung von Forschenden in Europa: Insgesamt rund 399 Millionen Euro stehen 2026 für Postdoktorandenstipendien zur Verfügung. Die neue Ausschreibung im Rahmen von Horizon Europe ist bereits gestartet – Bewerbungen sind bis zum 9. September 2026 möglich.

Die aktuelle Ausschreibung ist Teil eines Gesamtbudgets von mehr als 1,25 Milliarden Euro, das 2026 im Rahmen von Horizont Europa (2021–2027) für die MSCA bereitgestellt wird. Gefördert werden unter anderem:

  • Postdoktorandenstipendien (Postdoctoral Fellowships)
  • Doktorandenausbildung (Doctoral Networks)
  • Forschungs- und Innovationsprojekte
  • Internationale und intersektorale Mobilität 

Weitere MSCA-Ausschreibungen 2026 im Überblick

Neben den Postdoktorandenstipendien folgen im Jahresverlauf weitere zentrale Förderaufrufe:

  • MSCA Doctoral Networks (HORIZON-MSCA-2026-DN-01) 

    • Start: 28. Mai 2026
    • Frist: 24. November 2026
    • Budget: 593,03 Mio. Euro
    • Fokus: Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden in Wissenschaft, Industrie und öffentlichem Sektor 
       
  • MSCA Choose Europe for Science 

    • Laufzeit: 8. Dezember 2026 – 6. April 2027
    • Budget: 51,25 Mio. Euro
    • Ziel: Attraktivität europäischer Forschungskarrieren steigern 

Weitere Informationen zu den Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen der MSCA 2026



Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

Neue Förderlinie von DFG und ISF für bilaterale Forschungsprojekte 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Israeli Science Foundation (ISF) laden mit ihrer neuen Förderinitiative deutsch-israelische Forschungsteams zur Einreichung gemeinsamer Projektanträge im Bereich der Grundlagenforschung in allen Bereichen der Natur- und Geisteswissenschaften ein. Die Standing Open Procedure funktioniert generell ohne Antragsfristen. Für die israelischen Forschenden auf Seiten der ISF besteht allerdings eine jährliche Vorregistrierungspflicht.

Dauer und Budget 
Eingereichte Projektvorschläge dürfen maximal 36 Monate umfassen. Eine Verlängerung mittels eines Fortsetzungsantrags ist nicht möglich. Das Budget richtet sich nach den Kriterien von DFG und ISF. Kommerzielle Unternehmen sind nicht förderfähig.

Deadline
Es gibt keine Deadline, Anträge können jederzeit eingereicht werden. Allerdings müssen sich israelische Bewerber bis jeweils Ende Oktober über das ISF-Portal voranmelden.

Weitere Informationen
Zur DFG-Ausschreibungsseite: Funding Opportunity for Joint Israeli-German Basic Research Projects in All Fields of the Sciences and the Humanities. 


 

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026

BMFTR: Neue Fördermaßnahmen für HAW

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Regierungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland unterstützen im Rahmen des Programms zur Förderung der anwendungsorientierten Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) den Ausbau der Forschungsfähigkeiten und Forschungsleistungen an HAW sowie die Weiterentwicklung der Forschungsstrategien und -profile an HAW. Dabei soll auch gezielt die Teilnahme an und Leitung von europäischen und internationalen Forschungsprojekten unterstützt werden.

Das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ (und dessen Nachfolgeprogramm ab 2028) sowie weitere europäische und internationale Forschungsförderprogramme wie „EUREKA“ legen einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung von Projekten zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und bieten mit ihrer anwendungsnahen Ausrichtung besondere Chancen für HAW.

Gefördert werden Maßnahmen, die der Vernetzung mit (potenziellen) europäischen und internationalen Projektpartnern dienen, mit dem Ziel einer gemeinsamen Antragseinreichung eines themenspezifischen Projektvorschlags insbesondere für das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ (und dessen Nachfolgeprogramm ab 2028) sowie in anderen passfähigen europäischen Programmen (zum Beispiel „LIFE“, „EU4Health“, „Digital Europe“) oder für „EUREKA“-Instrumente, für die HAW antragsberechtigt sind.

Zuwendungen vom BMFTR und von dem jeweils fachlich für die HAW zuständigen Ressort des Landes werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse bis zur Höhe von 75 000 Euro durch Zuwendungsbescheid des BMFTR gewährt.

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und Länder fördern gemeinsam:

  • den Aufbau von langfristigen Strukturen und Qualifizierungsmöglichkeiten (HAW-ForschungsraumQualifizierung)
  • die Erforschung grundlagennaher und disruptiver Ansätze (HAW-ForschungsAkzente)
  • die Durchführung anwendungsnaher Forschung in Kooperation mit Unternehmen (HAW-ForschungsPraxis)
  • die Bildung von Konsortien zur EU-Antragstellung und ihre Vernetzung (HAW-EuropaNetzwerke)

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

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