Förderung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit zwischen Kanada und Deutschland

05.12.2019
NRC Eröffnung München

v.l.n.r.: der kanadische Botschafter Stéphane Dion, der bayerische Staatsminister Florian Herrmann und der NRC Präsident Iain Stewart,
© NRC

Neue Konsulin als Vertreterin des National Research Council of Canada nimmt Arbeit in München auf.

München – National Research Council of Canada. Heute verkündeten Stéphane Dion, Botschafter Kanadas in Deutschland und Sondergesandter Kanadas für die Europäische Union und Europa, und Iain Stewart, Präsident des National Research Council (NRC), die Entsendung einer Konsulin und Vertreterin des NRC nach Deutschland. Damit soll die Zusammenarbeit im wissenschaftlich-technologischen Bereich zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen beider Länder unterstützt werden. Frau Jennifer Decker trat diese neue Stelle vor Kurzem im kanadischen Konsulat in München an.

Die Entsendung wurde heute vor hochkarätigen Gästen, darunter der bayerische Staatsminister Dr. Florian Herrmann, bekanntgegeben. Mit der Schaffung der Stelle wird auf eine steigende Nachfrage seitens deutscher Forschungsinstitute, Hochschulen und der Privatwirtschaft nach einer verstärkten Zusammenarbeit mit Kanada reagiert. Sie ist Teil der Strategie für internationale Zusammenarbeit des NRC, die den Innovationsplan der kanadischen Regierung („Innovation and Skills Plan“) und ihre im Haushalt 2018 festgehaltene Verpflichtung zur Unterstützung kanadischer Forscher zum Aufbau einer innovativeren Wirtschaft unterstützt.

Frau Decker wird die besten Voraussetzungen haben, die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit deutschen Akteuren aus verschiedenen Bereichen zu fördern, darunter Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, Verkehr, Messtechnik, Energie, Bergbau und Umwelt.

„Welcome to Munich! Ich freue mich sehr, dass der National Research Council of Canada eine Konsulin als Vertreterin ins kanadische Konsulat in München entsendet.“, sagte Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien. „Dies unterstreicht, welchen hervorragenden Ruf Bayern als Standort in Wissenschaft, Forschung und Innovation hat. Der NRC arbeitet bereits jetzt erfolgreich mit Bayern zusammen, z. B. mit der Bayerischen Forschungsallianz und der TUM. Die Entsendung einer hochrangigen Vertreterin des NRC nach München ist ein Meilenstein, der neue Impulse und in Zukunft noch viele erfolgreiche bayerisch-kanadische Projekte bringen wird.“

“Seit Januar 2018 hat die Bayerische Forschungsallianz eine privilegierte Partnerschaft mit dem NRC”, so Martin Reichel, Geschäftsführer der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR). “Die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle und die Fachbereiche in der BayFOR unterstützen den NRC in seiner bayernweiten Vernetzung und im wissenschaftlichen Projektmanagement. Gemeinsam haben wir bereits gezielte bilaterale Aktivitäten zum Projektaufbau unter anderem in der Robotik und in den Umweltwissenschaften unterstützt, die zu konkreten Forschungsinitiativen geführt haben. Ein besonderes Beispiel dafür ist auch das geisteswissenschaftliche, an der Hochschule Coburg koordinierte EU-Projekt “Path2Integrity” zu Ethik und Wissenschaft , in dem ein kanadischer Partner von NRC assoziiert ist. Wir freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Frau Decker und ihrem Team!”


Dr. Jennifer Decker
© NRC

Dieser Beitrag ist Teil des E-Mail-Newsletters Ausgabe Dezember 2019. Zum gesamten Newsletter gelangen Sie hier.

 

 

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