EU-Aktionsplan „Frauen in Forschung, Innovation und Start-ups“: Kommission startet öffentliche Konsultation
Hintergrund der Initiative
Trotz bereits erzielter Fortschritte sind Frauen in vielen Bereichen von Forschung und Innovation weiterhin unterrepräsentiert – insbesondere in MINT-Fächern, Führungspositionen, im Unternehmenssektor sowie bei technologiegetriebenen Start-ups. Der geplante Aktionsplan baut auf dem Europäischen Forschungsraum und den EU-Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation auf und soll Synergien mit weiteren EU-Strategien schaffen, etwa zur Start-up- und Scale-up-Förderung sowie zur Gleichstellung der Geschlechter.
Öffentliche Rückmeldungen ausdrücklich erwünscht
Im Rahmen einer Aufforderung zur Stellungnahme ruft die Europäische Kommission nun Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft dazu auf, ihre Perspektiven einzubringen. Die eingehenden Rückmeldungen fließen direkt in die Ausarbeitung des Aktionsplans ein und werden öffentlich zugänglich gemacht.
Rückmeldefrist: 23. Januar bis 23. Februar 2026 (Mitternacht, Brüsseler Zeit)
Relevanz für bayerische Akteure
Für Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-ups und Innovationsnetzwerke in Bayern bietet die Konsultation die Möglichkeit, eigene Erfahrungen, Herausforderungen und Bedarfe sichtbar zu machen und die künftige europäische Ausrichtung aktiv mitzugestalten – insbesondere im Hinblick auf Karrierewege, Arbeitsbedingungen, Förderinstrumente und strukturelle Rahmenbedingungen in Forschung und Innovation.

