Saubere und gerechte Energiewende: Neue EU-Studie liefert Instrumente zur Bewertung neuer Energietechnologien
Forschung und Innovation als Schlüssel zur Energiewende
Da ein erheblicher Teil der bis 2050 erwarteten Treibhausgasreduktionen auf Technologien basiert, die noch nicht marktreif sind, spielen Forschung und Innovation (F&I) eine zentrale Rolle. Sie sind entscheidend, um Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Resilienz und technologische Autonomie der EU zu stärken und gleichzeitig eine sichere sowie wettbewerbsfähige Energieversorgung zu gewährleisten.
Der tiefgreifende Wandel des europäischen Energiesystems bringt neue Herausforderungen mit sich:
- nachhaltige Nutzung kritischer Rohstoffe
- resiliente Lieferketten
- ökologische und soziale Auswirkungen neuer Technologien
- Stärkung europäischer Wertschöpfungsketten
Die Studie adressiert diese Aspekte mit einem flexiblen Bewertungsrahmen, der verschiedene Technologiereifegrade (TRL) berücksichtigt und Innovationen auf ihrem Weg vom Labor in den Markt begleitet.
Methodischer Rahmen und sektorale Leitlinien
Die Untersuchung bietet:
- einen umfassenden Überblick bestehender Bewertungsmethoden
- Ergebnisse aus Stakeholder-Konsultationen auf EU-Ebene
- praxisnahe, validierte Bewertungsansätze in Zusammenarbeit mit laufenden Horizon-Europe-Projekten
- einen flexiblen methodischen Rahmen für unterschiedliche Technologiereifegrade
Ergänzend enthält die Studie fünf branchenspezifische Anwendungsleitlinien für:
- Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung (CCUS)
- Energieinfrastruktur
- Energiespeicherung
- Erneuerbare und kohlenstoffarme Brennstoffe
- Technologien für erneuerbare Energien
Strategische Einbettung in EU-Politiken
Die Studie steht im Einklang mit zentralen europäischen Initiativen und Rechtsakten, darunter:
- Europäisches Klimagesetz
- Erneuerbare-Energien-Richtlinie
- Clean Industrial Deal
- Critical Raw Materials Act
- geplanter Circular Economy Act
- Net Zero Industry Act
- Strategic Energy Technology Plan (SET-Plan)
Sie stärkt damit die wissenschaftliche Grundlage für eine nachhaltige, resiliente und technologisch souveräne europäische Energieversorgung.
Unterstützung bei EU-Förderanträgen
Für Akteure aus Forschung, Wissenschaft, Industrie und öffentlichen Einrichtungen eröffnet der neue Bewertungsrahmen zusätzliche Argumentationsgrundlagen in Förderanträgen – insbesondere im Kontext von Horizon Europe, SET-Plan-Initiativen oder innovationsorientierten Energieausschreibungen.
Wir unterstützen gerne bei der strategischen Einordnung eurer Projektideen, der passenden Fördermittelauswahl sowie der Antragstellung auf EU-Ebene.
Dr. Thomas Ammerl
Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie
Telefon: +49 89 9901888-120
E-Mail: ammerl@no-spam-pleasebayfor.org

