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Delegationsreise nach Chile

19.10.2019
Santiago de Chile

Santiago de Chile. Vom 19. bis 25. Oktober 2019 nimmt die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) an einer Delegationsreise des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie teil. Branchenschwerpunkte der Reise sind Wasser und Abwassertechnologien, Messtechnik, Wasserrecycling, Infrastruktur, Umwelttechnik und Engineering. Die BayFOR wird vor Ort EU-Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Innovationsprojekte vorstellen und die Netzwerke zwischen bayerischen und chilenischen Akteuren stärken.

Die Delegation begleiten werden zahlreiche Akteure aus Großunternehmen, KMUs, Universitäten und Forschungseinrichtungen Bayerns. Neben Gesprächen mit Vertretern des Umweltministeriums und wirtschaftlichen Verbänden liegt der Schwerpunkt der Reise auf Netzwerkformaten, bei denen der Kontakt zu chilenischen Partnern intensiviert werden kann. Begleitende Fachvorträge auf beiden Seiten ermöglichen einen Einblick in Stärken und Bedarfe auf beiden Seiten. Über den Besuch einer Wasseraufbereitungsanlage und einer Lachszuchtfarmwerden chilenische Ansätze in der Abwasserbehandlung und Wassernutzung veranschaulicht.

Chile ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Bayerns in Lateinamerika. Das Handelsvolumen zwischen Bayern und Chile betrug 2017 insgesamt 396 Millionen Euro, über 500 bayerische Unternehmen unterhalten Wirtschaftsbeziehungen zu dem wirtschaftlich wie politisch stabilen Land mit 18 Millionen Einwohnern. Seit 2013 ist Bayern mit seiner Repräsentanz des Freistaats Bayern in Chile vertreten, um die Handelsbeziehungen zu intensivieren. Und erst im Februar 2019 stärkte Chile mit der Eröffnung seiner neuen Handelsvertretung in München wiederum seine Präsenz in Bayern, Deutschland und der EU. Die Vertretung wird von ProChile betrieben – der Exportfördergesellschaft der chilenischen Regierung. Mit der Delegationsreise des Staatministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie geht es nicht nur um die bayerisch-chilenischen, sondern auch um die europäisch-chilenischen Beziehungen. Da Chile besonderes Interesse an Wissenschafts- und Forschungskooperationen signalisiert hat, begleitet auch Dr. Thomas Ammerl von der BayFOR die Delegation, um vor Ort über EU-Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Innovationsprojekte mit chilenischer Beteiligung zu informieren. Im Rahmen der „Open to the world-Strategie“ der EU-Kommission sollen auch Nicht-EU-Länder in europäische Forschungsprojekte integriert werden. Mit der strategischen Beteiligung internationaler Partner in Antragskonsortien gelingt es, die Förderchancen für Projektanträge zu erhöhen und den Weg für einen erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer zu bereiten.

Für Interessenten, die Kontakte zu chilenischen Akteuren in Wissenschaft und Industrie knüpfen möchten, um ein Forschungsprojekt erfolgreich auf den Weg zu bringen, bietet die BayFOR den Service an, Informationen und Kontaktdaten zu übermitteln bzw. nach passenden Kooperationspartnern zu suchen. Akteure, die in der Planung ihres Forschungsprojektes mit chilenischen Akteuren schon vorangeschritten sind oder die eine erste Idee für eine Kooperation besitzen, bieten wir an, eine Projektskizze auszufüllen und bis 16.10.2019 an die E-Mail-Adresse ammerl@no-spam-pleasebayfor.org zu schicken.

Veranstaltungszeit:
19.-25. Oktober 2019

Veranstaltungsorte:
Santiago de Chile, Temuco und Villarrica

Kontakt:
Dr. Thomas Ammerl
Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie
Telefon: +49 (0) 89 9901888-120
E-Mail: ammerl@no-spam-pleasebayfor.org  



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