CARAMEL

EU-Projekt CARAMEL

Steckbrief

  • Programm: Horizon 2020, ICT
  • Fördersumme: 5 Mio. Euro, davon 656.000 Euro für Bayern
  • Laufzeit: 10/2019–03/2022
  • Koordinator: Dr. Pouria Sayyad Khodashenas, I2CAT, Spanien
  • Internet: www.h2020caramel.eu


EU-Projekt CARAMEL: Intelligente Cybersicherheit für vernetzte und automatisierte Fahrzeuge

Moderne autonome Fahrzeugtechnik wird durch Konnektivität und Künstliche Intelligenz immer fortschrittlicher. Gleichzeitig gewinnt die Cybersicherheit in diesem Bereich an Bedeutung. Denn Cyberattacken auf autonome Fahrzeuge können im schlimmsten Fall Leben kosten. Das EU-Projekt CARAMEL entwickelt Cybersicherheitslösungen für die Fahrzeuge der neuesten Generation.

Erforschung möglicher Auswirkungen von Cyberangriffen

Die negativen Auswirkungen von Cyberattacken auf eine Branche wie die Cooperative Connected and Automated Mobility (CCAM) können enorm sein. Eine böswillige Manipulation von Sensoren autonomer und vernetzter Fahrzeuge ist eine Gefahr für Menschenleben. Außerdem kann sie auch große materielle Schäden anrichten, zu Stau und Chaos im Straßenverkehr führen oder auch den Ruf des Fahrzeugherstellers ruinieren. Unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellen Lernens (ML) entwickelt das EU-finanzierte Projekt CARAMEL Cybersicherheitslösungen für die Fahrzeuge neuester Generation: autonome Fahrzeuge, 5G-Fahrzeuge und Elektro-Fahrzeuge. Dafür sucht das Projekt nach Schwachstellen und will mögliche Auswirkungen von Cyberangriffen bewerten sowie umfangreiche potentielle Angriffsszenarien demonstrieren.

Schutz vor Hackern

Mit Blick auf die gesamte Lieferkette des Automobilbetriebs – dazu zählt auch der Ladevorgang bei Elektrofahrzeugen – zielt CARAMEL darauf ab, für die europäische Automobilindustrie innovative Systeme zur Erkennung und Verhinderung des Eindringens von Hackern zu entwickeln. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren arbeiten unter Koordination des spanischen Technologie- und Innovationszentrums I2CAT insgesamt 15 Partner aus acht EU-Ländern gemeinsam an innovativen Cybersicherheitslösungen für Fahrzeuge – darunter 6 große Industriebetriebe, 3 Forschungs- und Technologie- Organisationen und 6 KMU. Als bayerischer Partner ist die Firma ALTRAN Deutschland S.A.S & Co KG beteiligt, die weltweit führend in Engineering- und F&E-Dienstleistungen ist.

Kommentar zum Beitrag der BayFOR:

„Die BayFOR hat uns kompetent und schnell bei der Antragsgestaltung unterstützt. Dies beinhaltete sowohl die Strukturierung und Formulierung des Antragsdokuments als auch die kritische Analyse zu Thema und Text. Dies war besonders hilfreich, da Horizon-2020-Anträge sehr vielen ungeschriebenen „Gesetzen“ Genüge tun müssen und Hintergrundwissen um die Brüsseler Forschungspolitik notwendig ist. Des Weiteren sind die Kollegen der BayFOR sehr gut vernetzt und können internationale Partner sowie Informationsquellen vermitteln. Somit hat die BayFOR einen klaren Beitrag zu unserem Erfolg in einem hochkompetitiven Forschungsprogramm geleistet.“

Dr. Daniel Fulger
Altran GmbH
E-Mail: daniel.fulger@no-spam-pleasealtran.com

Kontakt in der BayFOR

Dipl.-Ing. Robert Iberl

Dipl.-Ing. Robert Iberl
Wissenschaftlicher Referent Informations-/Kommunikationstechnologien |
Natur- & Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 (0)89 9901888-131
E-Mail: iberl@no-spam-pleasebayfor.org

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