STUDICODE

Steckbrief

  • Programm: Erasmus+ 2014-2020
  • Fördersumme: 240.000 Euro, davon 142.000 Euro für Bayern
  • Laufzeit: 07/2021-06/2023
  • Koordinatorin: Lea Pfäffel, Technische Universität München
  • Internet: www.studicode.med.tum.de

EU-Projekt STUDICODE: Entwicklung eines digitalen und interdisziplinären Ausbildungskurses in der Demenzpflege

Aufgrund der Bevölkerungsalterung ist Demenz eine der größten gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen in ganz Europa. Für einen angemessenen Umgang mit Demenzpatienten sind die Kenntnisse, Fähigkeiten und Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen erforderlich. Das EU-Projekt STUDICODE will dies durch einen interdisziplinären Online-Kurs fördern.

Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen wie Medizin, Psychologie, Krankenpflege, Sozialarbeit, Ergotherapie und Logopädie ist in der Demenzbehandlung noch nicht ausreichend, auch weil die Studenten der entsprechenden Berufsgruppen im interdisziplinären Arbeiten nicht geschult werden.

Verbindung interdiszplinärer Teilbereiche durch Online-Lernmethoden

Diese Lücken in Bezug auf interprofessionelles gemeinsames Lernen, gegenseitiges Verständnis und Vernetzung können durch moderne Online-Lernmethoden geschlossen werden. Vor diesem Hintergrund will eine Gruppe von Forschern und Pädagogen aus Deutschland, Slowenien, Rumänien und der Slowakei, die bereits in früheren transnationalen Projekten im Bereich der Ausbildung von Demenzbegleitern erfolgreich zusammengearbeitet haben, die Ausbildung durch interdisziplinäre und digitale Angebote verbessern.

Ziel von STUDICODE ist es, einen mehrsprachigen (Deutsch, Englisch, Rumänisch, Slowakisch und Slowenisch) Online-Kurs zum Thema Demenz zu entwickeln, der in die regulären Lehrpläne der Hochschul- und Berufsausbildung implementiert werden soll.

Kurs als mehrsprachige Ergänzung zu herkömmlichen Bildungsformaten in der Demenzpflege

Der Kurs richtet sich an Studenten der oben genannten Fachdisziplinen, die bei der Demenzpflege eine Schlüsselrolle spielen. Er soll herkömmliche Bildungsformate wie Vorlesungen oder persönliche Workshops ergänzen und kann als Vorlage für die digital gestützte Ausbildung in anderen Bereichen des Gesundheitswesens dienen.

Auf diese Weise soll das Projekt letztlich dazu beitragen, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Betreuern in Zentral- und Südosteuropa zu verbessern.

BayFOR@Work

„Durch die großartige Unterstützung der BayFOR war unser erster Erasmus+-Projektantrag gleich erfolgreich. Durch das Team der BayFOR wurden wir nicht nur auf die Ausschreibung aufmerksam, sondern konnten auch unsere Projektidee weiterentwickeln. Für die kompetente Beratung der BayFOR während der Antragstellung sind wir sehr dankbar.“
Lea Pfäffel, Technische Universität München

Kontakt

Lea Pfäffel

Lea Pfäffel
Technische Universität München
Tel.:+49 (0)89 4140 4285
E-Mail: lea.pfaeffel@no-spam-pleasetum.de

Kontakt in der BayFOR

Dr. Philip Pfaller

Dr. Philip Pfaller
Wissenschaftlicher Referent Sozial-, Wirtschafts- & Geisteswissenschaften | Sicherheitsforschung
Telefon: +49 89 9901888-164
E-Mail: pfaller@no-spam-pleasebayfor.org

Dr. Mikhail Antonkin

Dr. Mikhail Antonkin
Wissenschaftlicher Referent Gesundheitsforschung & Biotechnologie
Telefon: +49 911 50715-950
E-Mail: antonkin@no-spam-pleasebayfor.org

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