Workshop: Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit – internationale Forschungskooperation mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa
Der zweitägige Workshop richtet sich insbesondere an Forschende bayerischer Hochschulen, die internationale Kooperationen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit aufbauen oder vertiefen möchten.
Künstliche Intelligenz für nachhaltige Entwicklung
Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem „International Research Centre on Artificial Intelligence under the auspices of UNESCO“ (IRCAI) mit Sitz im slowenischen Ljubljana. Das internationale Forschungszentrum beschäftigt sich damit, wie Künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen zu erreichen.
Zu den Aktivitäten des IRCAI zählen unter anderem Grundlagen- und Anwendungsforschung, die Vermittlung von KI-Kompetenzen, der Aufbau internationaler Forschungsnetzwerke, Wissenstransfer und Politikberatung sowie die Förderung internationaler Zusammenarbeit. Im Rahmen des Workshops stellt IRCAI seine Forschungsfelder und Möglichkeiten für künftige Kooperationen vor.
Auch die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) gibt Einblicke in ihre Forschung zu Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit. KI spielt dort unter anderem bei industriellen Anwendungen, im Gesundheits- und Sozialwesen, bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen sowie in der Mensch-Maschine-Interaktion eine wichtige Rolle.
Forschungspartner finden und gemeinsame Projektideen entwickeln
Forschende aus Bayern sowie aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa erhalten die Möglichkeit, ihre Forschungsschwerpunkte und Ideen für internationale Kooperationen vorzustellen und sich mit potenziellen Partnern auszutauschen.
Besonderes Augenmerk liegt auf drei UN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs):
- SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen (Good Health and Well-being)
- SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie (Affordable and Clean Energy)
- SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (Decent Work and Economic Growth)
Darüber hinaus sind weitere Forschungs- und Innovationsthemen willkommen, die Künstliche Intelligenz mit nachhaltiger Entwicklung verbinden.
BayFOR informiert über EU-Forschungs- und Innovationsförderung
Die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) unterstützt den Workshop mit ihrer Expertise in der europäischen Forschungs- und Innovationsförderung. Dr. Panteleimon Panagiotou, Fachbereichsleiter Informations- und Kommunikationstechnologien | Natur- und Ingenieurwissenschaften bei der BayFOR, stellt geeignete europäische Förderprogramme sowie die Beratungsangebote der BayFOR zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung vor.
Am zweiten Veranstaltungstag stehen ausgewählte Förderausschreibungen und mögliche gemeinsame Förderanträge im Mittelpunkt. Auf Basis der Kooperationsideen der Teilnehmenden werden geeignete Calls diskutiert und erste Schritte für die Entwicklung gemeinsamer Förderanträge erörtert.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Für eine begrenzte Zahl von Teilnehmenden kann zudem eine kostenfreie Unterkunft zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Informationen, das vorläufige Programm und die Online-Anmeldung finden Sie auf der Website von BAYHOST.
Datum
Donnerstag, 29.10.2026, 9:00 - 19:00 Uhr
Freitag, 30.10.2026, 9:00-13:30 Uhr
Veranstaltungsort
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (the Ohm)
Ohm Innovation Center
Brucknerstraße 11
90429 Nürnberg
Anmeldung
Bitte melden Sie sich hier an.
Kontakt in der BayFOR
Dr. Panteleïmon Panagiotou
Fachbereichsleiter
Informations-/Kommunikationstechnologien | Natur- & Ingenieurwissenschaften
E-Mail: panagiotou@bayfor.org

